wann einen therapeuten konsultieren?

9 Antworten

Also die Krankenkasse bezahlt keine lifestyle Therapie. Und solange es dir gut geht und dich alte oder neue Erlebnisse nicht belasten, ist es doch gut. Wenn es einem grundsätzlich gut geht, sollte man gewisse Falltüren über dem seel. Keller ruhig verschlossen halten.

Wenn du unter 26 bist, kannst du aber mal auf den link gehen.

www.bke-jugendberatung.de

kostenlos, anonym, Schweigepflicht der psych. Berater.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Wenn du keine Probleme hast, dann ist das nicht die Richtige Adresse für dich. Denn ein Therapeut fragt ja, was dich alles belastet u was für Hilfe du suchst u was du dir von einer Therapie erhoffst. Anlügen ist nich, Therpeuten sind nicht doof.

Wenn du meinst, du willst mal darüber quatschen, suche dir eher eine Psychologische Beratungsstelle auf, bei der Caritas.

nicht nur bei der Caritas, auch beim Diak. WErk oder bei der Stadt. Allerdings, da diese Beratungsstellen nicht von Krankenkassen finanziert werden, sondern von der Jugendhilfe, muss ein erwachsener Ratsuchender entweder unter 26 sein oder aber als "Eintrittskarte" ein Kind haben. Das Kind muss niemals GEsprächsgegenstand sein, nie in der Beratungsstelle aufgetaucht sein, aber die Statistik läuft über das Kind.

1
@Dahika
Diak. WErk 

Meinst du damit Diakonie?? Sowas gibts zbsp bei uns nicht. Wir haben nur Caritas u AWO

0

Die Belastung, die du meinst, würde im Fachjargon Posttraumatische Belastung genannt werden. Ein Übergriff oder eine Vergewaltung kann traumatisieren, muss aber nicht. Es gibt keinerlei Kausalkette, nachdem etwas in einem Menschen unbedingt genauso belastend wirkt wie im anderen.

Es gibt diverse Vergleichsstudien darüber. Am eindrucksvollsten gelten meist die, die sich mit Holocaust-Opfern befasst haben. Da ja meistens davon ausgegangen wird, dass in Konzentrationslagern das schlimmste Leid geschehen sein muss, dass man sich vorstellen kann, kann ich das nachvollziehen.

Und da ist eben die Studienlage der bekanntesten Studie so, dass anhand des Abprüfens der Diagnosekriterien bei den Betroffenen ca. 3/4 als traumatisiert einzustufen wären. Und das verbleibende Viertel eben nicht!

Es kann also sein, dass jemand gehungert hat, geschlagen wurde, seine Frau und sein Kind neben sich hat sterben sehen und vielleicht die Leichname selbst in den Ofen geschaufelt hat.. und dennoch keine Symptome von Traumabelastung zeigt.

Das hat der ganzen Psychologie bis heute zu beissen gegeben.

Für Dich müssen aber die Symptome noch nicht bekannt sein. Und das Vorliegen des Ereignisses reicht vollkommen aus, um mit der Therapie erstmal anzufangen.

Du musst auch nicht die Diagnose gebrochenes Bein schon wissen, bevor Du im Krankenhaus gewesen bist.

Mit 17 rausgeschmissen werden geht das?

Hallo liebe Menschen. Ich bin jetzt 17 und werde in ca 5 Monaten 18. ich bin Abiturientin und möchte nach meinem Abi auch studieren. Meine Eltern arbeiten beide. Nach einem traumatischen Erlebnis gehe ich davon aus, dass ich eine posttraumatische Belastungsstörung habe. Meine Eltern sind anscheinend zu dumm um das zu merken. Mit ihnen darüber geredet habe ich nicht, da mir das erst jetzt bewusst wird. Sie wollen mich rausschmeißen (eher gesagt meine Mutter) da ich ihr gegenüber sehr aggressiv und beleidigend wurde (handgreiflich auch). Das liegt daran dass meine Mutter immer im Streit da wo es am meisten wehtut (bei den traumatischen Erlebnis) draufgeht und ich kann einfach nicht, nichts machen kann und dann werde ich entweder extrem reizbar, oder ich fange an zu weinen, vllt auch beides. Jetzt droht sie mich rauszuschmeißen obwohl ich kein schlechter mensch bin. Ich bin sehr gut in der Schule und konzentriere mich nur auf diese und nur weil ich bei so was ausraste heißt das doch nicht dass ich in ein Wohnheim muss Oderso, immerhin will ich zuhause bleiben ich mach doch nichts falsch. Ich weiß selbst das ich meine Mutter nicht angehen sollte aber ich kann mich nicht kontrollieren wenn sie mir mit diesen Erinnerungen kommt. Sie hat keine Ahnung wie das ist und mein Vater ist sobieso auf ihrer Seite. Wir sind gerade im Urlaub und ich fühle mich so schlecht, ich will nicht zum Jugendamt ich bin doch noch so jung und ich will mir nicht mal vorstellen wie das ist. Bis jetzt ist das 2 mal passiert das ich so reagierte habe, das erste mal ist aber schon etwas her und halt heute, sie hat auch schon vorher mal mit dem Jugendamt geredet aber keine ahbung. Ich brauche einfach mal einen Rat von jemanden hier, was soll ich jetzt machen, ich kann das doch nicht einfach auf mich ergehen lassen und von einer Therapie will ich nichts wissen weil ich bin nur so wenn meine Mutter damit anfängt ich komme gut ohne Therapeuten klar wenn sie nicht immer in meinen offenen Wunden rumstechen würde. Danke im Vorraus.

...zur Frage

Kann ein traumatisches Erlebnis nach Jahren noch beeinflussen?

Guten Abend zusammen.

Mich beschäftigt momentan etwas, zu dem ich gern einige "Fremdmeinungen" hören würde.

Und zwar geht es um traumatische Erlebnisse.

Kurze Zusammenfassung: Ich habe vor zwei Jahren etwas miterlebt (einen Amoklauf), bei dem ich zwar nicht körperlich, jedoch meiner Meinung nach seelisch etwas abbekommen habe.

Es ist mir nach dem Amoklauf lange Zeit schwer gefallen darüber zu reden und mir ist auch aufgefallen dass ich seitdem sehr schreckhaft und übervorsichtig bin.

Nun sind 2 Jahre und ein paar Monate vergangen und ich ertappe mich, wie ich mich gedanklich immer und immer wieder damit beschäftige (Dokumentationen darüber ansehe, Berichte lese usw).

Außerdem reagiere ich seit geraumer Zeit übermäßig empfindlich auf Nachrichten und Gespräche über Tod, Suizid und ähnlichem. Wenn beispielsweiße darüber Berichtet wird das jemand getötet wurde (egal ob Politisch oder Familienstreitigkeiten wie man sie aus dem Fernsehen mitbekommt), oder sich jemand das leben nimmt. Auch wenn jemand Witze macht (Schwarzer Humor usw), reagiere ich sehr sehr empfindlich und breche oft das Gespräch ab oder verlasse, wenn möglich den Raum.

Es geht mir hier auch nicht darum, dass man einfach traurig ist wenn jemandem etwas passiert und man dies in den Nachrichten ließt, ich rede hier wirklich von -könnte weinen und mir wird regelrecht schlecht- bei diesen Themen.

Jetzt zu meiner Frage: Kann dies mit dem erlebten Ereignis zusammenhängen, oder kommt das von was anderem?

Was kann ich denn dagegen tun? Es belastet mich teilweise sehr.

Über Antworten und Tipps wäre ich sehr dankbar.

Mfg

...zur Frage

Vegane Schwester geht mir auf die Nerven?

Folgendes meine Halb Schwester (12) ist seit 2 Jahren vegan, seit 4 Jahren Vegetarierin. Auslöser war wohl ein Trauma in der Kindheit. Wir waren vor 4 Jahren bei Verwandten zu Besuch in Russland die Vieh gehalten haben, wir wollten dann Schaschlik machen und ein Schwein schlachten.

Ich sollte es an den Hinterbeinen festhalten. Mein Onkel hat betont wie wichtig es sei dass ich sehr feshalte damit er genau ins Herz trifft und wenn er ungünstig trifft würde das ganze Fleisch nach Pisse schmecken. Diesen entsetzlichen Schrei habe ich bis heute in Erinnerung und als es dann noch Minutenlang rumschrie bis es endlich starb das ging mir sehr nahe (und ich war damals 18! ). Meine Schwester hat das ganze mitbekommen und seit diesem Tag kein Fleisch mehr gegessen.

Ab 10 wurde sie dann sogar Vegan und nervt seitdem jeden. Sie sagt z.B so Blödsinn dass Babykühe nicht genug Milch bekommen wenn wir Menschen Milch trinken. Sie ist auch der Meinung dass jeder , der Fleisch isst, das Tier selbst töten sollte also dass man so ein Gesetz bringt. Sie geht sogar soweit zu sagen dass fette Menschen die viel fressen am besten selbst geschlachtet gehören.

Was kann ich dagegen tun? Ich bin einfach nur genervt davon und hab meinen Eltern gesagt die sollen die zum Psychologen schicken. Die haben aber keinen guten Drat zu mir, sie ist das Lieblingskind und als Reaktion kommt nur ich soll selbst zum Psychiater wegen Drogenproblemen (was ich eh bin ) .

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?