Wann darf man in einem Zug die Notbremse ziehen?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Man darf (und soll!) die Notbremse bei Gefahr ziehen.

Das kann z.B. ein Feuer im Zug sein, eine in einer Tür eingeklemmte Person, eine Entgleisung (hätte 1999 in Eschede jemand rechtzeitig die Notbremse gezogen, wäre eine Katastrophe verhindert worden) oder jede beliebige andere Situation, in der eine Gefahr für den Zug oder seine Fahrgäste besteht, die durch Anhalten verringert oder beseitigt werden kann.

Ein medizinischer Notfall ist dagegen kein Grund (einen Notarzt kann man leichter zum nächsten Bahnhof kommen lassen), ein Diebstahl im Zug ebenso wenig.

Im Zweifel kann man anstelle der Notbremse den Notruf drücken. Damit wird man sofort zum Zugführer verbunden und kann einen Notfall (z.B. Feuer, verletzter Passagier,...) melden. Ein Notruf ist nicht strafbar, solange es einen Grund gibt. Ein Grund kann aber schon sehr klein sein!

in der regel ist es zu raten im fernverkehr das bahnpersonal zu informieren. im nahverkehr fehlt dies aber. Dann nutzt man die wenn es brennt oder ähnlichem. bei verklemmen in der tür gibt es einen schalter an der tür da steht: "freigabe der TB0" oder sowas. Das zieht man dann wird die tür freigegeben und der zug kann nicht anfahren. Das der zug nicht sofort bremst ist nur teilweise richtig: es gibt generell 2 arten dies zu verzögern: - Einmal wie angesprochen dass der Tf (Lokführer) einen himweis siehtbund die bremsung selber einleitet -Und dass der sofort bremst aber überbrückt werden kann um z.B. aus einen tunnel noch zu fahren.

Wenn einer gusundheitliche probleme hat ist das aber kein grund. dann zum zugpersonal damit.

Was möchtest Du wissen?