Wann darf ein Therapeut oder Arzt einen Zwangseinweisen?

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7 Antworten

Hallo,

das ist nicht einfach. Aber im Großen und Ganzen kann er das veranlassen, wenn er dein Leben und/oder das von anderen in Gefahr sieht. Dabei muss die Gefahr unmittelbar erkennbar und vorhanden sein und nicht nur ein bloßer Verdacht sein. Eine Zwangseinweisung kann aber auf zwei Wege ablaufen.

Erstens: der Patient macht keine großen Probleme und wird von einem Krankentransport plus Arzt in die Klinik gefahren.

Zweitens: der Patient wehrt sich und es besteht die Gefahr das er andere Verletzt, dann kann der Arzt die Polizei dazu holen, welche dann sogar berechtigt ist den Patienten kurzzeitig in seiner Bewegung einzuschränken.

Allerdings muss ein Arzt einen richterlichen Beschluss haben um eine Zwangseinweisung durchzusetzen.

Ich hoffe ich konnte helfen :)

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Kommentar von WastedYout
29.09.2016, 19:30

Danke für die Antwort

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huhu,

ein Therapeut kann dich gar nicht einweisen,d a er meist kein Arzt ist. ich musste damals extravon der Therapeutin zum hausarzt und dort eine Überweisung holen.

Wann der Arzt es darf,schau mal hier: http://www.allgemeinarzt-online.de/a/1627369

des weiteren "

Der zuständige Bereitschaftsarzt (Psychiater od. auch Arzt in WB) ist

für eine Unterbringung zuständig. Der ordnet die Unterbringung nach

Psych KG (Eigen-oder Fremdgefährdung) an, dies kann er für 24 h, dann

muss ein Amtsarzt/Richter durch Anhörung des Patienten über den weiteren

Verlauf entscheiden oder der Patient bleibt freiwillig auf Station. Das

ist in jedem Bundesland gleich, dafür steht das Psych KG.

Außerdem kann der zuständige Betreuer eine Einweisung in Auftrag geben,

dies muss aber soweit ich weiß auch durch das Vormundschaftsgericht

abgesegnet werden." (quelle: http://www.krankenschwester.de/forum/themen/wer-darf-zwangseinweisen.26700/)

 

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Hallo WastedYout,

in Deutschland gilt folgende Regel: PsychKG

https://de.wikipedia.org/wiki/Psychisch-Kranken-Gesetz

Also bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung.

Brauchst Du Hilfe?

LG

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Kommentar von WastedYout
29.09.2016, 19:27

Mir kann niemand wirklich helfen aber danke für die Antwort

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Bei einer akuten Selbst- oder Fremdgefährdung. Aber der Aufnahmearzt und ein 2. Facharzt werden nochmals die Situation überprüfen und entscheiden, ob die Einweisung berechtigt ist (in Österreich).
Übrigens: Therapeuten werden versuchen, den Klienten zu überzeugen, dass er sich freiwillig aufnehmen lässt, denn es könnte sonst das Vertrauensverhältnis zwischen Therapeut und Klienten stören. 


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Kommentar von WastedYout
29.09.2016, 19:35

Wie könnte sowas ein Vertrauenverhältnis stören?

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Kommentar von WastedYout
29.09.2016, 19:47

Ist auch verständlich weil Menschen denen es wirklich schlecht geht wollen nicht noch mehr kontrolliert und eingeengt werden

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Ein Therapeut gar nicht.

Ein Arzt mit richterlichen Beschluss bzw wenn eine akute Eigen- oder Fremdgefährdung vorliegt.

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Bei eigen oder Fremdgefahr und ohne richterlichen Beschluss (einstweilige Verfügung) für max. 24 Stunden.

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Kommentar von WastedYout
29.09.2016, 19:33

Also nach 24 Stunden müssen sie dich gehen lassen?

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wenn gefahr in verzug ist darf jeder alles? um die gefahr abzuwenden?

aber so einfach ist das nicht denn im krankenhaus gibt es fachärzte die alles beguntachten und eine diakose stellen?

und dann wird alles rechtlich genau eingehalten?

wenn z.b. begen margersucht in lebensbetrolicher lage ist dann ist das so einen fall.

aber jeder kann jeder ja bei der polzei anrufen? und die werden dann mitentscheiden?



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