1 Antwort

Darüber haben sich schon andere Gedanken gemacht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Aktiv_und_Passiv_im_Deutschen

Ein Zitat hieraus:

Stilistik

Stilistisch haben Passivkonstruktionen ähnliche Wirkungen wie ein Nominalstil. Aktivsätze gelten als lebendiger, beweglicher und verständlicher.

Das Agens (die handelnde Person, der konkrete Akteur) kann durch Verwendung des Passivs ungenannt bleiben. Eine Aussage kann dadurch objektiver, neutraler oder bedeutender erscheinen. Das Passiv lässt den Autor in den Hintergrund treten und begünstigt – kritisch betrachtet – eine Entpersönlichung und Anonymisierung.

Passivsätze sind vor allem in der Amtssprache, aber auch in der Wissenschaftssprache häufig. In der gesprochenen Umgangssprache überwiegen die Aktivsätze bei weitem.

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