Wann beginnt das "Menschsein"?

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11 Antworten

da gibt es verschiedene Meinungen, meine ist allerdings, mit der Befruchtung der Eizelle, hoffe ich habe hier die Frage auch richtig verstanden? Werde ich ja sehen. Übrigens, wenn es das ist, wovon ich hier rede, dann ist das ein sehr heikles Thema, weil hier viele Menschen aneinander geraten, wegen Puncto Abtreibungen, tja, so ist das leider. Aber das ist wirklich Ansichtssache, vor allem weil viele Menschen, meist Gläubige da auch sehr extreme Meinungen haben und diese auch offen vertreten. Was ist deine Meinung?

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Kommentar von Hamster64
06.03.2011, 02:33

freut mich, dass ich helfen konnte und danke fürs*

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Das 'Menschsein' ist ein Kontinuum, welches von Eltern an die Kinder und dann an die Enkel usw. weitergegeben wird. Ewiges Rad des Lebens, Werden und Vergehen.

Biologisch ist es so dass durch Zellteilung im Körper irgendwann einmal Ei- bzw. Samenzelle enstanden sind in 2 Körpern, anlässlich der körperlichen Vereinigung dann die beiden aufeinandertreffen, ineinander verschmelzen, Erbinformation austauschen, und sich dann durch Zellteilung in neu werdendes menschliches Leben verwandeln (wenn es der Eizelle gelingt, sich einzunisten, und keine Abtreibung dem Entwicklunsgprozess ein Ende setzt).

Bereits im Mutterleib bilden sich durch Differenzierung wieder im weiblichen Körper die Eierstöcke mit den Eizellen und im männlichen Körper die Hodenstöcke mit den Samenzellen.

Im Ungeborenen ist also der nächste Lebenszyklus schon vorbereitet, und wird dann, bei Eintritt der Geschlechtsreife mit 10-13 Jahren aktiviert, um, je nach Lebensumständen, den nächsten Lebenszyklus zu starten oder auch nicht (siehe oben).

Wann wird der Mensch zu Mensch? Wie gesagt es ist ein kontinuierlicher Prozess, der fortlaufend ist.

Die Abtreibungsdebatte (damit oft verknüpft) ist insofern schwierig als das noch nicht eingenistete Ei (welches ja abgehen kann oder auch nicht, Zufallsprinzip) bereits menschliches Leben in frühen Entwicklungsstadium enthält, aber das ist natürlich noch kein 'Mensch', sondern eben 'beginnendes menschliches Leben'.

Der 'Mensch' ist m.E. dann als Person entstanden, wenn der Fötus sein ZNS (zentrale Nervensystem) so weit aufgebaut hat daß dieses beginnt, Hirnströme differenziert aufzubauen und Sinneseindrücke (zunächst nur Hören, Bewegung) zu erfassen und zu verarbeiten sowie an die Muskulatur weiterzugeben (der werdende Mensch 'bewegt sich'). Bereits davor schlägt, autonom, das kleine Herz drauf los (nach ca. 8 Wochen).

Die Definition würde ich analog der des Todes vornehmen, der Tod ist dann eingetreten wenn die Hirnströme zum Erliegen gekommen sind (nicht etwa wenn das Herz aufhört zu schlagen!)

Umgekehrt müßte man m.E. Abtreibung verbieten bzw. auf medizinische Indikation einschränken (Gefährdung des Lebens von Mutter oder Kind durch Fortsetzung der Schwangerschaft) ab dem Zeitpunkt, an dem die Hirnströme strukturiert Sinneseindrücke zu verarbeiten beginnen (nicht zu dem - früheren - Zeitpunkt an dem das Herz zu schlagen beginnt).

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Welche Wertung suchst du? Eine ethisch-moralische Wertung? Jeder Mensch der geboren wird, hat es geschafft zur Menschwerdung!Egal was er anstellt, oder wie er sich verhält? Das Leben selber ist die Ausbildung zur Menschwerdung.Auf dem Weg machen wir alle viele Fehler! Sollen wir nun sagen, wir seien nicht menschlich?? Hinter man einem Ungetüm sieht man auf den ersten Blick nur den Unmenschen.Wer diesen Unmenschen näher betrachtet ,kann erkennen,auch da steckt ein würdiger Mensch!Dann können wir liebreizende Menschen sehen,wo jeder sagen würde,der ist sehr nahe an der Menschwerdung.Blickt man hinter diese Fasade kann man erkennen ,auch da steckt ein Unmensch.Jeder Mensch trägt beides in sich.

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Evolutionsgeschichtlich begann der Mensch sich von den anderen Säugern zu unterscheiden, als er über die reinen Instinkte hinaus sich seiner selbst bewusst wurde und seine Fähigkeit entdeckte die ihn umgebende Umwelt zu gestalten. Diese Fähigkeit des Schöpferischen Denkens und das Vermögen Vorstellungen in der Welt Gestalt werden zu lassen, sicherte nicht nur unser Überleben, sondern ist paradoxerweise ebenso dafür verantwortlich das wir unsere Umwelt und uns selbst zerstören.

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es ist ganz einfach, wenn man erkennt das das Leben vergänglich ist und man nicht mehr und nicht weniger als ein Teil des Ökosystems ist

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Biologisch? Manche vertreten die Ansicht, nach der Befruchtung der Eizelle, manche sagen, ab dem 4. Schwangerschaftsmonat und manche mit der Geburt. Ansichtssache. Oder meinst du ethisch? Dann würde ich sagen, daß es Menschen gibt, die im gesamten Leben nicht wirklich "menschlich" werden. Zumindest nicht in positivem Sinn.

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Die Rechtsfähigkeit des Menschen beginnt mit der Vollendung der Geburt. (§1 BGB)

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Es beginnt dann, wenn wir das nicht mehr fragen müssen, sondern immer menschlich denken und handeln.

Unter der Prämisse, dass "menschlich" = "göttlich" ist; und "Gott ist Liebe". "Höherdimensionale " Liebe = "Bewußtsein Liebe" - oberhalb von "Gefühl Liebe".

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Kommentar von Marcel1508
01.03.2011, 04:19

wohast denn das her göttlich heißt vollkommen und das ist keiner von uns.

und liebe hat nix allein mit menschlichkeit zu tun

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Mit der Befruchtung. Wer eine befruchtete Eizelle angreift, versucht, Gott zu töten.

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wenn sich "das" selber am leben halten kann.

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Vielleicht schlicht und einfach mit der Empathie.

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