wann (auslöser) und warum renaturiert man gebiete?

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1 Antwort

  • Klima- und Artenschutz: Hochmoore werden wieder gewässert (also renaturiert), um seltene Tieren und Pflanzen wieder anzusiedeln. Moore speichern Kohlenstoff; verringern somit das CO2 in der Athmosphäre. (Man soll auch im Gartenbau übrigens deswegen weniger Torf verwenden, damit mehr Moore weiter existieren können).

  • Wenn beispielsweise Truppenübungsplätze oder Bombenabwurfsgebiete (z.B. das Bombodrom in Brandenburg) nicht mehr benötigt werden, entschließt man sich für Renaturierung.

  • Wenn seltene Tiere wiederangesiedelt werden sollen, z.B. die Biber im Harz.

  • Hochwasserschutz und Naturschutz: In der Nachkriegszeit wurden an den Flüssen immer mehr Natur-Flächen besielt oder von der Landwirtschaft genutzt, nach Flußbegradigungen. Wasser floß deshalb immer schneller flußabwärts und verursachte demzufolge an dem großen Flüssen Überschwemmungen. Inzwischen werden an den Flüssen deswegen wieder Überflutungsgebiete zugelassen und als Auenlandschaft renaturiert.

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