Wann ändert sich der Unterhalt bei vorhandenem Titel und was muss ich dafür tun?

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3 Antworten

Hier die Rechtsnorm:

Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis § 655 Abänderung des Titels bei wiederkehrenden Unterhaltsleistungen

(1) Auf wiederkehrende Unterhaltsleistungen gerichtete Vollstreckungstitel, in denen nach § 1612b oder § 1612c des Bürgerlichen Gesetzbuchs zu berücksichtigende Leistungen festgelegt sind, können auf Antrag im vereinfachten Verfahren durch Beschluss abgeändert werden, wenn sich ein für die Berechnung dieses Betrags maßgebender Umstand ändert. (2) Dem Antrag ist eine Ausfertigung des abzuändernden Titels, bei Urteilen des in vollständiger Form abgefassten Urteils, beizufügen. Ist ein Urteil in abgekürzter Form abgefasst, so genügt es, wenn außer der Ausfertigung eine von dem Urkundsbeamten der Geschäftsstelle des Prozessgerichts beglaubigte Abschrift der Klageschrift beigefügt wird. Der Vorlage des abzuändernden Titels bedarf es nicht, wenn dieser von dem angerufenen Gericht auf maschinellem Weg erstellt worden ist; das Gericht kann dem Antragsteller die Vorlage des Titels aufgeben. (3) Der Antragsgegner kann nur Einwendungen gegen die Zulässigkeit des vereinfachten Verfahrens, gegen den Zeitpunkt der Abänderung oder gegen die Berechnung der nach § 1612b oder § 1612c des Bürgerlichen Gesetzbuchs zu berücksichtigenden Leistungen geltend machen. Ferner kann er, wenn er sich sofort zur Erfüllung des Anspruchs verpflichtet, hinsichtlich der Verfahrenskosten geltend machen, dass er keinen Anlass zur Stellung des Antrags gegeben hat (§ 93). (4) Ist eine Abänderungsklage anhängig, so kann das Gericht das Verfahren bis zur Erledigung der Abänderungsklage aussetzen. (5) Gegen den Beschluss findet die sofortige Beschwerde statt. Mit der sofortigen Beschwerde können nur die in Absatz 3 bezeichneten Einwendungen sowie die Unrichtigkeit der Kostenfestsetzung geltend gemacht werden. (6) Im Übrigen sind auf das Verfahren § 323 Abs. 2, § 646 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 und 7, Abs. 2 und 3, die §§ 647 und 648 Abs. 3 und § 649 entsprechend anzuwenden.

Zuständig: Familiengericht (Abteilung des Amtsgerichts) Deines Wohnortes

Viel Erfolg

sissi2008 17.07.2012, 09:49

Danke. Das musste ich zwar 10mal lesen, aber es ist das was ich suchte.

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Die Düsseldorfer Tabelle 2013 bildet die Richtlinie für die Bemessung von Kindesunterhalt 2013, den ein minderjähriges Kind bzw. stellvertretend für ihn sein Alleinerziehungsberechtigter von dem Elternteil, mit dem es nicht in einem Haushalt lebt, erwarten kann.

Ziel der Düsseldorfer Tabelle 2013 ist es, einen einheitlichen, gerechten Standard für die Berechnung des Kindsbedarfs – zur Umsetzung der gesetzlichen Bestimmungen des § 1612a BGB „Mindestunterhalt minderjähriger Kinder“ – zu schaffen. Der sich aus der Düsseldorfer Tabelle 2013 ergebende Bedarfsbetrag bildet schließlich die Grundlage für die Höhe des durch den Unterhaltsschuldner zu leistenden Kindsunterhalts. http://duesseldorfer-tabelle-online.de/

In März 2013, man kann ja eventuell rückwirkend was zusätzlich verlangen.

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