Wann ändert sich das Magnetfeld der Erde?

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5 Antworten

Eigentlich sollte sich das Magnetfeld der Erde schon längsten gedreht haben. Man kann in der Natur eine Periodendauer von 250'000 Jahtre erkennen. Nur wir sind schon längst darüber, denn die letzte Umkehrung liegt ca. 700'000 jahre zurück. Man braucht aber keine Sorge zu haben, denn die Umkehrung der Polarität ist zur Zeit in vollen Gange. Abgeschlossen, das weiß Niemand, Hundert Jahre, Tausend Jahre oder 5'000 Jahre.

Woran kann man diesen Vorgang erkennen? Der Curiepunkt ist die Temperatur wo oberhalb kein Stoff magnetisiert werden kann. Gibt es Vulkanausbrüche mit eisenhaltigen Magma, so ist das flüssige Magma oberhalb des Curiepunktes. Beim Abkühlen richten sich dann die Eisenatome entsprechend dem örtlich herrschenden Magnetfeld aus und das Magnetfeld wird quasi eingefroren. Jetzt braucht man das erkaltete Magma nur einer Zeitskala zuordnen. In Oregon/USA gibt es einige Magmafelder wo man das besonders gut sieht. Das Magnetfeld der Erde entsteht durch Rotation des flüssigen Erdkern durch Konvektion und durch die Erddrehung.

Was passiert auf der Erde beim Wechsel der Polarität? Heute ist in der Nähe des geographischen Nordpol auch der magnetische Nordpol. Dieser ändert zwar seine Position und wird schwächer bis zum Nullpunkt, dann kehrt sich die Polarität um und der magnetisch Nord befindet sich in der Antarktis. Das Problem für alle Erdbewohner, egal ob Flora oder Fauna mit Ausnahme der Meeresbewohner, ist, dass die Erde eine gewisse Zeit der Strahlung aus dem Orbit schutzlos ausgeliefert ist. Das wäre in erster Linie der Sonnenwind, der vom Magnetfeld abgehalten und das schöne Polarlicht erzeugt.

Dann sage bitte Deinem Physiklehrer, daß es da nichts gescheites gibt und er doch bitte Dir das wissen vermitteln soll, denn dazu ist der Lehrer da und nicht das Internet, in dem 99% aller getroffenen Aussagen recht wage sind.

Übrigens, das Magnetfeld der Erde ändert sich ständig. Es ist keine absolut feste Größe, die sich nur zu einem bestimmten Zeitpunkt ruckartig ändert.

Frage bitte den Lehrer, ob er die fortlaufende, stätige Änderung des Erdmagnetfeldes meint oder ob er ganz bewußt etwas über den Polsprung wissen möchte. Nagele den Lehrer rhetorisch an die Wand. Frage ihn, woher Du aus dem Internet genaue Informationen zum Polsprung bekommen sollst, wenn selbst die Wissenschafter noch nicht genau diese Wechselwirkungen erklären können. Frage, ob er nur eine einfache zeitliche Aufzählung der letzten Polsprünge haben möchte oder ob Du die Frage lösen sollst, warum nach dem letzten Polsprung vor 780 000 Jahren, der letzte Polsprung trotz einer Überfälligkeit von ca. 500 000 Jahren noch nicht war. Frage ihn, ob Du durch die richtige Antwort den Nobelpreis bekommen sollst.

Mit verlaub, manche Lehrer mache es sich einfach. Zu einfach!

Ps. Falls Du doch selber noch was herausfinden möchtest, brauchst Du die richtigen Schlüsselwörter:

  • Polsprung
  • geomagnetischer Pol
  • Erdmagnetfeld
  • Polwanderung
  • Umpolung
  • Paläomagnetismus

Hier noch Linke mit mal mehr und weniger seriösen Inhalten.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/alte-logbuecher-erdmagnetfeld-schwaechelt-erst-seit-kurzem-a-415757.html

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Die Pole sind immer etwas in Bewegung.

Aber zur und nach der galaktischen Synchronisation verändert es sich am stärksten. Diese findet am 21.12.2012 statt, wenn Erde, Sonne und das galaktische Zentrum der Milchstraße (ein massereiches schwarzes Loch) und weitere Planeten in einer Reihe stehen. Teilweise hatte dies zur Auswirkung eine Umpolung des Erdmagnetfeldes, was aber selten geschah und dieses Jahr eher unwahrscheinlich ist. Diese galaktischen Synchronisation wiederholt sich ca. alle 26.000 Jahre.

Ebenfalls unsere Sonne kann durch Sonnenwinde das Erdmagnetfeld schwächen und verändern.

Weiterhin wird es durch Gravitation großer Objekte in Erdnähe beeinflusst.

Gammablitze gibt es auch noch, die sind aber noch unerforscht. :)

Ne du. Die stehen auch 2012 nicht in einer Reihe. Das war blos ein Film! Einfach zusammengedichtet!!

Aber selbst wenn die irgendwannmal wirklich alle in einer Reihe stehen, würde das rein garnichts bewirken.

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@dazer0188

Viele Dokus machen auch nichts zutreffender als eine einzige. Es gibt genug Dokus, die nicht einmal ansatzweise an das Niveau der Bild oder PM herankommen, und während das Niveau der PM zumindest noch populär, wenn auch nicht wirklich wissenschaftlich ist, so ist doch die Bild selbst in Sachen Journalismus aller unterste Schublade und fern von jeder Seriosität.

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@dazer0188

zu der seite kann man echt nur sagen: glaub nicht jeden scheiß den man dir erzählt

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@JTKirk2000

ich bezieh mich da auf BRalpha, N24 und so. Ich les kein fucking Bild.

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@dazer0188

Das mit der Bild und der PM waren nur Beispiele und N24 ist auch nur journalistisch und bestenfalls mehr daran interessiert populär zu sein, anstatt wissenschaftlich. Selbst die Sendung Alpha Centauri ist nicht viel mehr als populärwissenschaftlich, obwohl Prof Harald Lesch durchaus ein achtenswerter Wissenschaftler ist, aber die Sendungen sind immer zu kurz, um ein wissenschaftliches Problem wirklich wissenschaftlich zu erklären, während stattdessen einfach fadenscheinige Ausreden verwendet werden, um den Zeitmangel auszugleichen.

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@dazer0188

Dazu brauche ich nichts rechnen.

Alleine unser Mond hat um ein Vielfaches mehr an Auswirkung auf uns als alle Planeten, galaktische Zentren und schwarze Löcher auf uns haben können. Die sind einfach viel zu weit weg um auch nur Ansatzweise einen Effekt auf uns zu haben!

Selbst wenn die irgendwann alle in einer Reihen stehen sollten (was sie nicht tun, schon garnicht 2012), dann passiert NICHTS. Unser Mond hat da tausende Male mehr Auswirkung und der kommt immer wieder und wir leben noch!

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@user2431

Das Zentrum ist 25.000 - 28.000 Lichtjahre entfernt und hat etwa 4 Millionen Sonnenmassen. Die Sonne umkreist ja schließlich auch das Zentrum. Für einen Umlauf um das Zentrum der Galaxis, ein so genanntes galaktisches Jahr, benötigt sie 220 bis 240 Millionen Jahre, was einer Rotationsgeschwindigkeit von etwa 220 km/s entspricht.

Durch die Konstellation einer Reihe von so massereichen Objekte hat andere Auswrikungen.

Übrigens besitzt die Gravitation eine unbegrenzte Reichweite.

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@dazer0188

Durch die Konstellation einer Reihe von so massereichen Objekte hat andere Auswrikungen.

die einzige auswirkung ist, dass sich die gezeitenkräfte addieren, so gibt es z.B bei neu- und vollmond stärke gezeiten, weil sonne und mond in einer linie stehen. der himmelskörper mit der nächst stärksten auswirkung auf uns nach mond und sonne (venus) bewirkt (rein rechnerisch) einen anstieg des meeres um maximal 17µm, danach wirds immer schwächer (jupiter 2µm, mars 0,5 µm). wenn also auch alle planeten oder sonstige himmelsköprer im dezember 2012 in einer linie stehen würden (was sie nicht tun, das ist ein märchen), hätte es keine jemals messbaren auswirkungen auf die erde.

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@JTKirk2000

Moin JTKirk2000, joh, Herr Lesch macht es schon recht ordentlich aber eben für viele nicht tiefgründig genug. Er hatte mal erwähnt, daß man festgestellt hatte, daß das Universum flach sei. Er meinte natürlich die Geometrie der Raumkrümmung als solches. Also daß sich zwei Parallelen erst in der Unendlichkeit kreuzen. Kaum hatte es Lesch aber ausgesprochen gab es hier bei gutefrage.net, zahlose Fragen wie. Lesch hatte gesagt, das Universum sei flach. Wie dick ist denn flach nun? Dicker als Papier muß es doch sein oder?

Genau so etwas kommt am Ende dabei raus. Mehr Verwirrung als Aufklärung.

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@Reggid

@ dazer0188

mache Dir bitte nicht so viele Sorgen wegen den Einflüssen und Auswirkungen anderer Objekte im Universum und außerhalb unseres Sonnensystems, auf unsere Erde. Wenn die Milchstraße und Andromeda irgendwann mal kollidieren und sich zu einem Sternensystem vereinen, dann kann sogar praktisch ausgeschlossen werden, daß von den 350 000 000 000 Sternen irgendwelche kollidieren. Selbst wenn man so etwas Massereiches wie eine Galaxie gleichmäßig in dem Raum, in dem sie sich befindet, zerrühren würde, wäre das Ergebnis nahe eines einfachen Vakuums auf der Erde. Die paar Moleküle pro qm Raum, wären kaum der Rede wert. Genau genommen ist das ganze Universum recht leer, nur durch die unvorstellbare Größe, kann es winzigste Pünktchen mit geballter Masse geben. Dazwischen, auch in unserem Sonnensystem ist nur gigantische Leere.

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@dazer0188

Habe die Zahlen nicht auswendig im Kopf oder geprüft, aber okay. Kann gut sein.

Wieso sollte es andere Auswirkungen haben wenn die in einer Linie stehen? Die Kräfte werden dann ganz normal addiert (oder je nachdem wie, wo sie halt eben stehen).

Jaja ich weiß schon, dass Gravitation "unendlich" weit geht.

Nützt aber alles nichts. Die Gravitation nimmt mit dem Qudrat der Entfernung ab und da alles soooo weit weg von uns ist, hat es keinen messbaren Einfluss auf uns.

Der Mond ist der einzige Himmelskörper der wirklich messbare Auswirkungen auf uns hat. Eben weil er so Nahe ist.

Alles andere ist nur Theorie. Im Prinzip hat alles (!) Einfluss auf uns, aber selbst wenn du nur hustest würdest du diesen Einfluss überdecken. Einfach viel zu weit weg und daher zu schwach.

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@Abahatchi

Joa schon irgendwie schade.

Da bekommen wir in zig Milliarden Jahren endlichmal Besuch einer anderen Galaxie und selbst wenn sie direkt vor unserer Haustür steht und schon mit unserer verschmolzen ist, ist sie immer noch ungreifbar weit weg. :-(

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Diese galaktischen Synchronisation wiederholt sich ca. alle 26.000 Jahre.

Das ist keine "galaktische" Synchronisation, sondern ganz einfach eine Auswirkung der Periode der Neigung der Erdachse. Durch diese Bahnneigung entsteht auch die sogenannte Ekliptik, ein sogenannter Himmelsäquator, welcher vom irdischen Äquator abweicht.

Wenn man sich vorstellt, wie dieses optische Ereignis zustande kommt, welches man vom Erdboden aus sowieso nicht beobachten kann, weil, wie Du selbst erwähntest, galaktisches Zentrum, Sonne und Erde auf einer Linie sein werden, dann fällt mir dazu eigentlich nur eines ein: Schade, dass wir nicht auf der Südhalbkugel sind, um einen etwas besseren Blick auf die Sonne zu haben. Darüber hinaus, dass man vom Erdorbit aus vermutlich einen interessanten Blick haben dürfte, wird aber aus wissenschaftlicher Sicht kaum mehr als ein optisches Ereignis geschehen, welches sich aber eigentlich (wenn man mal von der wandernden Verlagerung der Rotationsachse der Erde absieht), jedes Jahr wiederholt.

Über gewisse geistige Einflüsse oder in Bezug auf die Prophezeiungen des Dresdener Kodex des Maya-Kalenders will ich da aber keine Wertungen abgeben.

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@JTKirk2000

Jedes Jahr? Eher unwahrscheinlich weil sich nicht nur die Erde um die Sonne dreht. Und wir leben nicht in 2 Dimensionen, selbst die Erde bewegt sich jedes Jahr auf einer anderen Höhe zur Sonne.

Und wenn Wissenschaftler nun dieses Ereignis "galaktische Synchronisation" genannt haben, was spricht dann dagegen es ebenfalls zu tun? Das heist ja nicht das es gleich ein bahnbrechendes oder Weltuntergangsszenario ist. Sondern ein Begriff für etwas, zur leichteren Kommunikation mit anderen, wie z.B. auch Sonnenuntergang. Es ist das erste mal das die Menschheit das miterlebt, was für Auswirkungen es hat ist nicht vorherzusagen. Aber es fängt eine neue Ära an, jeder Kalender hat ein Ende, der der Mayas zu diesem Ereignis.

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@dazer0188

Die Ekliptik, auf welche sich dieser erwähnte lange Zyklus von 26'000 Jahren bezieht, ist allein auf das Trudeln der Erdrotationsachse zurückzuführen. Wäre es anders, hätte man keinen klaren Ansatzpunkt in Bezug auf die Ausrichtung der Sternzeichen, welche allesamt auf der sogenannten Ekliptik liegen.

Was soll denn diese Synchronisation sein? Was wird dabei synchronisiert? Eigentlich ist es nichts weiter, als es beispielsweise eine Sonnen oder Mondfinsternis wäre, denn die Sonne schiebt sich aus der Sicht der Erde vor das galaktische Zentrum, und das war es dann - mehr geschieht da nicht.

Bei einem Begriff wie Synchronisation wird gleich wieder so viel erwartet, wie von zweifelhaften Dokus verbreitet wird oder Büchern über das Datum der Wintersonnenwende diesen Jahres, dass ein solcher Begriff als nichts mehr anzusehen sein kann, als rein von populärer Bedeutung, denn synchronisiert wird dabei gar nichts.

Der Kalender der Maya ist ein zyklischer Kalender. Er hat weder einen Anfang, noch ein Ende. Es endet nur die darin gegenwärtige lange Zählung, damit es gleich darauf mit dem ersten Tag der nächsten langen Zählung weiter geht.

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@JTKirk2000

Das Wort synchron vereint zwei altgriechische Wortstämme: σύν syn (mit, gemeinsam) und χρόνος chronos (Zeit). Es bedeutet im ursprünglichen Sinn gleichzeitig oder zeitlich übereinstimmend, weiter auch zu einem Zeitpunkt auf mehrere Räume. Der Synchronismus ist die vereinheitlichende Ordnung von Ereignissen nach einer Zeitrechnung.

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@JTKirk2000

Synchronisation (von griechisch συν (sýn), „zusammen“ und χρόνος (chrónos), „Zeit“, wörtlich etwa „Herstellen von Gleichlauf“), gleichwertig auch Synchronisierung, bezeichnet das zeitliche Aufeinander-Abstimmen von Vorgängen. Synchronisation sorgt also dafür, dass Aktionen in einer bestimmten Reihenfolge oder gleichzeitig auftreten, d. h. synchron stattfinden.

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@JTKirk2000

Ein Ausgangspunkt, also wenn alle Objekte eine Reihe bilden, ist der Anfangspunkt für einen neuen Zyklus des Maya-Kalenders.

Das zu dem Zeitpunkt etwas dramastisches passiert, hab ich nie behauptet. Es ist jediglich eine Verschiebung der Pole des Erdmagnetfeldes schon seit einigen Monaten festzustellen. Durch Gesteinsproben, die Metalle enthalten, konnte man diesen Effekt alle ca. 26.000 Jahre nachweisen. In sehr seltenen Fällen kam es zu einer Umpolung. Während der Verschiebung wird das Erdmagnetfeld geschwächt, bei Umpolung natürlich mehr, wodurch oftmals zeitgleich sich Mutationen bei den Lebewesen bemerkbar machten.

Ich vermute das dieses Jahr, wenn überhaupt, nur ein paar Sateliten sich verabschieden!

Bei einer Umpolung müsste man den Kompass anpassen. Und Mutationen haben wir uns schon selbst mehr zugefügt (Atombomben etc.), als der äuserliche Einfluss.

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Das steht unmittelbar bevor, d.h. vielleicht nächsten Monat, vielleicht auch erst in 1000 oder 5000 Jahren. Genauer kann man es erstaunlicherweise nicht sagen. Wahrscheinlich wird die Umkehr durch einen heftigen Sonnenwind angestoßen, der ebenfalls unmittelbar bevorsteht. Dieses Jahr sollen die Sonnenwinde gemäß ihres 11-Jahres-Rythmus wieder besonders heftig sein.

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