Wann ändern sich bei der Indirekte rede die Pronomen?

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4 Antworten

Mit einem Beispiel ist das viel leichter zu erklären.

Andrea sagt, "gestern habe ich mir die Haare gefärbt."

Das ist genau das, was aus Andreas Mund gekommen ist, deshalb stehen hier auch die Pronomina aus Andreas Sicht.

Beate erzählt davon: "Andrea sagt, gestern habe sie sich die Haare gefärbt." (Natürlich würde so was bei normalen Menschen nie als mündliche Rede und auch nicht als Whatsapp-Nachricht oder so, aber für das Beispiel nehme ich das mal.)

Beate gibt hier den Inhalt von Andreas Aussage wieder, aber sie zitiert nicht. Deshalb verwendet sie die Pronomina aus ihrer, Beates, Sicht.

Wenn man etwas gesagtes in indirekter Rede wiedergibt ändern sich die Pronomen immer, aus Ich wird er, bzw. sie, aus mir wird sich, aus mein wird sein/ ihr, aus mich wird sie/ ihn und aus meine ihre/ seine.

Wenn jemand in der direkten Rede mit einer Person redet, und dann einer anderen Person davon erzählt, ändern sich die Pronomen.

z.B. Inga zu Berta: "I am stupid".

Berta zu Horst: "Inga told me that she was stupid."

U.a. in die Kategorie Auto passt das meiner Meinung nach nicht

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