Wanderweg auf Grundstück

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Von wem wurde der Wanderweg als solches "eingeführt" oder genutzt? Ist dieser Wanderweg zum Beispiel von einem Verein eingerichtet / markiert / ausgeschrieben? Dann kann es nämlich sein, dass dieser sich auf ein Gewohnheitsrecht beruft - weil der Vorbesitzer nicht widersprochen hat.

Besitzwechsel bricht Gewohnheitsrecht.

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Die Frage, ob du dieses Grundstück einzäunen darfst oder nicht, geht aus dem Nutzungsplan, der im Grundbuchamt eingesehen werden kann, hervor. Grundsätzlich kannst du davon ausgehen, dass, wenn du das Grundstück bebauen dürftest, dann darfst du es auch einzäunen. Ist es aber vom Charakter ein Feld-, Wald- und Wiesengrundstück, darf der Zutritt nicht ohne weiteres verwehrt werden.

Das Betretungsrecht regelt in freier Natur (nicht Wald) der § 59 des Bundesnaturschutzgesetz, und schließt Einschränkungen des Eigentumsrechts ein. Allerdings kann ein Gewohnheitsrecht an einem Trampelpfad regelmäßig nicht daraus abgeleitet werden.

Wenn der Weg nicht mit Wegerecht im Grundbuch eingetragen ist, dann hat sicher dieser Weg "verselbstständigt" und du kannst ihn '"entfernen" bzw. abzäunen.

Behördlich gesperrten Wanderweg betreten?

Hallo, ich und meine Freundin wollten heute zu einem Wasserfall wandern. Leider ist dieser Weg (Klamm) vor 2 Jahren behördlich gesperrt worden.
Am Bergfuße stehen mehrere Warnschilder mit "Achtung Lebensgefahr" und "Wanderweg behördlich gesperrt".
Abgesehen vom Risiko und der Gefahr des Weges die natürlich besteht (Ja, bitte keine Belehrungen diesbezüglich) was kann (behördlich, strafrechtlich) passieren wenn der Weg trotzdem betreten wird?
 

Lg, Chris

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Rechtliche Konsequenz Duldung (Grundstücks-/Baurecht)

Hallo! Ich hoffe auf Euren Rat in folgender Sache. Wir sollten für den Bau eines Einfamilienhauses alle Grenzsteine freilegen. Straßenseitig konnten diese trotz aller Mühe nicht aufgefunden werden. Wir haben daher die Grenzwiederherstellung (-wiederfindung) beauftragt. Ergebnis der Vermessung war, dass die Grenzmarkierungen nicht gefunden werden konnten, weil unser Grundstück straßenseitig über die komplette Breite von 15 Meter etwa 25-30 cm tief vom Gehsteig überbaut ist. Die neuen Markierungen sitzen nun mitten auf dem Gehweg. Unsere Argumentation gegenüber der Stadt, dass wir die Grenzsteine somit nicht finden konnten hat funktioniert. Die Kosten der Grenzwiederfindung (ca. 1200 Euro) hat die Stadt freundlicherweise übernommen. Wir sind aber der Meinung, dass die Erstattung wg. der unaffindbaren Grenzsteine losgelöst betrachtet werden sollte von der Lösung bzgl. der Überbauung unseres Grundstücks. Trotz Kostenerstattung besteht das Problem schließlich weiterhin. Die Stadt schlägt vor, wir sollen die Überbauung dulden bis die Straße neu eingemessen!! und "gemacht" wird (wir bebauen die letzte Lücke, die STraße wird nie neu vermessen werden). Die Duldung soll grundstücksbezogen erfolgen. Also auch evtl. neue Eigentümer sollen die Überbauung dulden. Dafür übernimmt die Stadt noch kulant die Kosten für die Einrichtung und Abnahme des Schnurgerüsts (ca. 500 Euro). Wir haben in der Hauptsache Bauchschmerzen bzgl. der Duldung bzw. der entsprechenden Konsequenzen. Wir reden von "nur" knapp 4 qm. Ich denke z.B. an die Einfriedung des Grundstücks. Ich würde es z.B. nicht einsehen, einen Gartenzaun 30 cm weiter hinten zu setzen. Zudem habe ich Bedenken, dass diese Duldung wertmindernd im Falle eines Verkaufs sein könnte. Welche Möglichkeiten habe ich in der Angelegenheit? Danke schon vorab für die Hilfe!

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Grundstücksgrenze falsch...

Hallo, vor 4 Jahren habe ich mir ein alleinstehendes Haus im Aussenbereich (§35) gekauft. Dummerweise habe ich nur einen flüchtigen Blick auf die Flurkarte geworfen und das Grundstück schon gar nicht vermessen. Das war nicht Nachlässigkeit, sondern weil der vorhandene Zaun offensichtlich schon seit mehr als 25 Jahren dort steht, wo jetzt auch steht, bin ich davon ausgegangen, dass das alles so seine Richtigkeit hat. Nun wurde das Nachbargrundstück verkauft (ein Sportboothafen mit Gaststätte) und der neue Eigentümer hat meine Abwesenheit dazu benutzt, das Grundstück selber neu zu vermessen. Dabei hat sich herausgestellt, dass der Zaun um mehr als 10 m falsch steht und zwar zu seinen Gunsten. Im Prinzip würde mich das ja gar nicht stören, ich habe ja noch genug Land. Aber wenn er auf die neuen Grundstücksgrenzen besteht, hätte ich seine Gäste genau vor meinem Fenster sitzen und der Durchgang zwischen seinem Grundstück und meinem Haus zur Wasserseite wäre nur noch 2m breit, anstatt wie jetzt 15m... Ich denke, dass bei so einer langen, falschen Einfriedung irgendwie ein Gewohnheitsrecht o.ä. besteht??? Hätte er nicht auch schon vor dem Erwerb auf Richtigstellung der Grenze bestehen müssen? Regressansprüche an meinen Verkäufer kann ich nicht stellen, das ist die BImA und so viel Zeit und Geld habe ich nicht... Vielen Dank für sachdienliche Ratschläge! claus

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Hallo!Ich besitze 2 DHH auf einem Grundstück. Wie kann ich die beiden Gebäude rechtlich / grundbuchlich trennen um einen höheren Wiederverkaufswert zu bekommen?

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