Wand auf original Bauplan nicht eingetragen..tragend?

5 Antworten

Normalerweise kannst Du davon ausgehen, wenn die Wohnung nach den Bauplänen nicht entscheidend umgebaut wurde :z.B. mit einer neuen Decke, die jetzt auf dieser Zwischenwand ruht.Dann müsste diese Wand aber als Mauerwerk 24 cm dick sein - so dick sind normalerweise tragende Mauerwerkswände. Außerdem solltet ihr darauf achten, das sich keine wichtigen Leitungen wie Wasser-oder Heizungsrohre oder Elektroleitungen darin befinden. Wenn diese Wand also das nicht enthält und sie nur aus 10 oder 11,5 cm Mauerwerk besteht ( plus Putzstärke) , dann weg damit.

Auch 11,5 er Wände können tragend oder/und aussteifend sein!! Leichtsinnige und unfachliche Antwort!!

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Wenn ihr noch Bedenken habt und ganz sicher gehen wollt, recherchiert, wer diese Wand eingezogen hat.

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@lifefree

Was soll das dann belegen? Die Antwort wird deshalb nicht weniger leichtfertig!

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Nein, davon kannst du nicht zwingend ausgehen.

Da ich nicht weiss, wie alt das Haus und damit die Unterlagen sind oder ob dies wirklich der letzte Bearbeitungsstand ist, wäre ich mir da nicht 100% sicher. Aus deiner Schilderung geht auch nicht hervor, ob es sich um ein EFH oder ein mehrgeschossiges Haus handelt. Auch die Ausführung der Wand als Holzständer, Gipskarton, Mauerwerk oder gar Beton ist nicht bekannt.

Aus dem Grundriss ließe sich doch sicher die Stärke der Wand ermitteln. Falls das nicht geht, könntest du auch ein Loch durchbohren und so die Dicke ermitteln.

Nichttragende Wände haben meist eine Stärke von ca. 10 cm. Tragende Wände werden hingegen stärker ausgeführt.

Auch 11,5 er Wände können tragend oder/und aussteifend sein!! "Baupläne" und Wanddicken sagen darüber nichts aus, nur eine geprüfte Statik oder ein zugelassenen Prüfingenieur für Standsicherheit!

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@Seehausen

Das ist natürlich richtig, wird aber so nur in seltenen Fällen ausgeführt.

Deswegen hatte ich auch angeführt, dass man für die Beurteilung noch andere Fragen beantworten muss.

Letztlich wird das nur der Fachmann im Einzelfall beurteilen können. Eine generelle Aussage, die in allen Fällen stimmt und vom Laien beurteilt werden kann, gibt es nicht. Da hast Du absolut recht.

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Danke für die Antwort....es ist ein EFH mit EG+1OG. Die Wand (10cm) besteht vermutlich aus KSS, da es doch sehr bröselt wenn man bohrt. Außerdem steht sie direkt vor dem Kamin. Alle Häuser in unserer Straße sind baugleich...und bei meiner Nachbarin fehlt eben diese Wand und daher denke ich, dürfte ein Abriss kein Problem darstellen...danke.

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Du solltest einen Statiker zu Rate ziehen. Der kann dir hierüber mehr sagen. Einfach abreissen würde ich nicht.

Soweit keine weiteren Informationen vorhanden sind würde ich vermuten das diese Wand im nachhinein zugebaut wurde. Es ist sehr unwahrscheinlich das eine Tragende Wand nicht auf dem Bauplan eingezeichnet ist, jedoch kann ich auch nicht sagen was sonst noch zugebaut wurde. Normalerweise sollten das entfernen einer solchen keine Probleme bereiten jedoch würde ich trozdem voher beim Bauträger nachfragen,

Mfg, Alex

Danke Alex

in der ganzen Straße sind die Häuser(9 Stk) alle baugleich. Und bei meiner Nachbarin fehlt eben diese besagte Wand....außerdem hab ich festgestellt, dass die Wand direkt vor den Kamin gestellt wurde...und daher gehe ich davon aus, dass sie definitiv nichttragend ist. Demzufolge...ran mit der "Abrissbirne" :-)

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Auch "nichttragende Wände" können tragend und/oder aussteifend sein. Das kann man nur aus der geprüften Statik entnehmen und nicht aus irgendwelchen "Bauplänen". Oder Du musst das von einen zugelassenen Prüfstatiker entscheiden lassen.

Alles andere ist leichtsinnig!

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