Waldorf-Spielzeug basteln

4 Antworten

Typisch für Waldorfkindergärten sind die universell einsetzbaren sog. "Spielständer". Die dienen mal als Kaufmannsladen, mal als Bühne fürs Puppentheater, und zwei zusammen mit den Dachaufsätzen ergeben ein gemütliches Haus oder eine Höhle.

Wenn Du gut mit Holz umgehen kannst, könntest Du so einen Spielständer bauen.

Einige Nummern kleiner: Ein Holzfangspiel.

Das basteln kleine Waldorfschüler z.B. im Werkunterricht aus einem runden Pflock.

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Nicht typisch Waldorf, aber aus Holz und mit viel Spaß verbunden: Ein Kubb-Spiel.

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Wenn man nur bisschen rumsucht (entsprechend auch unter "anthroposophisch"), findet man da schon was (das einen zumindest mal inspirieren könnte, zu diesem oder jenem) - aus Ästen beispielsweise ließe sich ganz sicher was machen....

http://www.holzspielsachen24.de/index.php/cat/c108_Waldorf-und-Montessori.html

(und das hier -als Grundsatz zu wissen- ist auch schon ganz gut:

"Im Bereich Waldorf-Spielzeug sind vor allem viel Astspielzeug, zusammensetzbare Bauelemente aus Holz, und Scheibentürme bzw. Stecktürme aus Holz zu finden.

Wichtig ist sowohl bei den Waldorf-Spielsachen als auch bei Montessori-Spielzeug und bei Holzspielzeug aus der Fröbel-Lehre, dass die Kreativität der Kinder besonders angesprochen werden soll."

(ebd.)

Vielen Dank für die Antwort, die Seite finde ich gut

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Aus Ästen etwas zu basteln scheint simpel zu sein, allerdings finde ich, dass die Sachen von der Seite, der Kreativität nicht so viel Raum lassen. Vielleicht irre ich mich, aber die Spielsachen sind eher Spielsachen, die einen bestimmten Zweck haben - nicht unbedingt den freien Raum für Fantasie.

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@KrissiBerlin

...würde da vielleicht auch nicht jedes Material auswählen wollen; allerdings: Die Baumklötze beispielsweise (oder auch das, was hier als "Mathe-Schule" steht - ein Set bestehend aus unterschiedlich hohen Holzscheiben) lassen da schon so einiges an Spielraum (sprich: Gestaltungsmöglichkeiten).

Es kann ja (beim Begriff der "Phantasie") auch drum gehen, nicht unbedingt "auszuschweifen", sondern eben mit dem Wenigen (!), was da vorhanden ist, möglichst viel (!) anzufangen. Und das können Kinder nun mitunter wirklich gut (sehr viel besser mal auf jeden Fall als unsereins, in aller Regel... ;-))

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wie wäre es denn mit ein paar hübschen, selber gesammelten Steinen, schön verpackt in einem selbstgestrickten Beutel (bei Bedarf auch mit getanzter Spielanleitung)

Bitte um ernste Antworten, ich mache das nicht ganz freiwillig - es ist auch nicht mein Lieblingskonzept, aber damit beschäftige ich mich momentan in der Ausbildung

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@KrissiBerlin

...sie sind hier regelmäßig zugegen, die fröhlichen Spaßmacher - welche obendrein meinen, der Kalauer mit dem "getanzten Namen" wär´ immer noch die ganz große Nummer.

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@mia68

jaja - aber die Antwort hatte trotzdem einen ernstgemeinten Kern, nämlich das mit den Steinen: es gibt so manch klassisches Brettspiel (z.B. Mühle), was man nicht unbedingt mit den hässlichen Billigplastikspielsteinen spielen muss, sondern mit ansprechenderen Materialien deutlich aufwerten kann...

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