Wald im Mittelalter

5 Antworten

Es gibt noch einige ganz wenige Wälder (bzw. Gebiete), die in ihrem ursprünglichen Zustand belassen werden. So zum Beispiel im Harz. Ob diese Gebiete aber so aussehen wie im Mittelalter, wage ich mal zu bezweifeln. Denn hier sind ja auch so einige Pflanzen ausgestorben (zum Beispiel durch Umweltverschmutzung) oder aus dem Ausland neu eingeschleppt worden (zum Beispiel die serbische Fichte).

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Der Harz war im Mittelalter weitgehend gerodet. Der Bergbau brauchte enorm viel Holz.

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@Rheinflip

Korrekt. Und im Wald findest Du keine serbischen Fichten.

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In Deutschland gibt es, soweit bekannt, keine echtem Primärwälder ohne Rodung und Aufforstung mehr. Im Schwarzwald, Hainich und einigen Alpenregionen gibt es noch recht naturbelassene Wälder. Allerdings brauchen Wälder ca 500 Jahre um sich einmal komplett zu erneuern, Urwälder müssten also so lange unberührt sein um neu zu enstehen nach menschlichem Eingriff. Die nächsten echten Urwälder sind in Österreich und den Karparten, sowie bei Bialistock zwischen Polen und Wiessrussland.

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Im Mittelalter wurde der Wald intensiv durch Tiermast, Jagd und Einschlag genutzt. Viele dichte Wälder in der Mitte Deutschlands wurden gerodet. In Hessen und Thüringen gibt es entsprechend viele Orte mit -rode, -roda.

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@andreasolar

Beim Überfliegen auf die Passage zur Eisengewinnung gestossen. Da früher mit Holzkohle verhüttet wurde, wurden Unmengen an Holz eingeschlagen und verkohlt.

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Im Schwarzwald kann es keine wirklich Naturbelassenen wälder geben, da der Wald selbst im Mittelalter fast komplett gerodet wurde wegen seinem Holz. es wurden dann Bäume genutzt die schnell wachsen um ihn wieder "aufzuforsten" und da Nadelbäume nun mal schnell wachsen wurden die verwendet. Eigentlich war der Schwarzwald ein ganz normaler Mischwald und nicht größtenteils Nadelwald.

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In Deutschland gibt es keine echten Urwälder mehr. Urwaldähnliche, naturnahe Relikte minimaler Größe liegen zum Beispiel im Nationalpark Bayerischer Wald (am Höllbachgspreng), im Nationalpark Harz, im Thüringer Wald und in Nordhessen (siehe hierzu Nationalpark Kellerwald-Edersee oder Urwald Sababurg).[9] Urwaldartige Strukturen weisen auch die alten Rotbuchenwälder im Zentrum des Nationalparks Hainich auf, die seit den 1960ern keiner menschlichen Nutzung mehr unterliegen. Mit über 5.000 Hektar befindet sich im Nationalpark Hainich auch die aktuell größte nicht genutzte Laubwaldfläche Deutschlands.

Quelle:https://de.wikipedia.org/wiki/Wald

Dort findest du auch Links zu den genannten Waldgebieten.

kennt ihr zufällig ........

orte in Deutschland wo es zb. Wälder, Wasserfälle oder schöne orte wo ihr schon mal ward, und weiter empfehlen würdet.

 

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