Wahrnehmung des umfeldes?

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4 Antworten

Sigmund Freud hat zu diesem Thema einige Dinge geschrieben.^^

Vorrangig befasst er sich dabei zwar mit Wortfindungsschwierigkeiten und allfälligen Vergesslichkeiten, aber letztlich läuft es auf das selbe hinaus - der kleine "tote Winkel" in unserem täglichen Lebenswandel.

Ob das nun für voll zu nehmen ist, oder nicht, sei dahingestellt - aber Freud sagt, dass derartige Kleinigkeiten immer von irgendwelchen verdrängten inneren Konflikten herrühren - und spricht davon, dass man, bei genügend Reflexion über die jeweilige Situation, zu dessen Ursache finden kann. (Irgendwas in der Kindheit, unterdrückte Aggressionen, etc.)

Mein Vater hat da einiges dazu gelesen und mir gesagt, dass es bei ihm zumindest stark zutrifft.

Eine andere Erklärung ist die, dass das Gehirn die Dinge immer in Strukturen und Muster drücken will - und wenn man nun so ein Muster erst einmal im Kopf hat, tendiert man nicht dazu, sie sich im einzelnen noch einmal genau anzusehen - was quasi heißt, du hast das unter "Die Leiste mit den Knöpfen" abgespeichert und daher nicht weiter Aufwand betrieben, um die einzelnen Knöpfe separat bewusst wahrzunehmen. Daraus folgend hat sich dieser eine dir konkret nie bewusst erschlossen.
Wenn du ohnehin dazu tendierst, dir Dinge schnell einzuprägen, legt das die Annahme nahe, dass du selten bewusst eine Zerlegung deiner Eindrücke ausführst. (Wozu die Knöpfe zählen, wenn man weiß, dass es ca. 10 sind?^^)

Das sind die zwei Erklärungen, die ich dir dafür anbieten kann - so ganz einhundertprozentig definiert gibt's nämlich noch keine. Wie so oft, läuft alles auf Theorien hinaus.

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Das ist etwa so, wie beim suchen nach einem Gegenstand. Der, der ihn sucht, sucht dort wo er nicht ist. Weil dort wo er ist, es nicht für möglich gehalten wird.

Also alles ganz normal und erklärbar, es ist lediglich nur für den Betroffenen gelegentlich störend.

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Jeder hat einen schwarzen Fleck. Was dort ist, sehen wir nicht.

Es gibt auch den toten Winkel bei Autofahren. Ist ein Auto genau dort, sehen wir nichts und glauben, dass dort nichts ist. Aendert man dann die Spur, wird es krachen, wie aus heiterem Himmel. Nichts gesehen, heist nicht, dass dort auch nichts ist.

Wir müssen erkennen, dass wir nicht fehlerfrei sind. Geht uns auch auf anderen Gebieten gleich.


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Tja....das soll nun die Nation herausfinden?  Optimist !

Doch Deine Existenz scheint nicht dadurch in Gefahr hoffe ich?

Alles Gute, und versuch's doch mal mit Tee!

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Kommentar von elmotteck
09.02.2017, 11:58

wie gesagt nix besonderes , es geht darum warum man offensichtliches nicht immer wahrnimmt obwohl man täglich damit konfrontiert wird. falls du keine fachliche Äußerung dazu hast feinen Tag noch

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