Wahnvorstellungen, was soll ich machen?

4 Antworten

Hol Dir die Hilfe,die Du brauchst!

Geh in eine nächstliegende Psych.Klinik. Dort erzähle in der Ambulanz,wie es Dir geht und welche Probleme Du hast-ich denke,sie werden Dich erstmal stationär aufnehmen und Dich dann medikamentös behandeln.

Diese EINE Antipsychotika hat dir nicht geholfen,wie Du schreibst-es gibt aber noch eine ganze Reihe anderer davon. Nicht jeder Mensch reagiert auf ein Medikament gleich.

Übrigens sollten diese Medikamente immer nur schrittweise ausgeschlichen werden, da sie ansonsten eben auch eine Psychose auslösen können.

Alles Gute!

Woher ich das weiß: Berufserfahrung

Klinik würde ich nicht empfehlen, du kommst ja scheints noch im Alltag klar.

Aber natürlich brauchst du mit dem Krankheitsbild unbedingt einen ambulanten Psychiater. Du scheinst damals auch nicht besonders gut behandelt worden zu sein, bei Schizophrenie gibts duzende Neuroleptika die man durchprobieren kann bis was wirkt. Seroquel was du hattest wirkt eh nicht gut gegen Wahnvorstellungen.

Von woher wollen Sie wissen ob ich im Alltag klarkomme. Ich habe nichts davon geschrieben.

0
@jesso123

Siezen wir uns jetzt auf der Seite?

Naja, deine letzten Fragen sprechen von einer gewissen Normalität, du kannst offensichtlich Erledigungen noch angehen und du weist, das deine Wahnvorstellungen nicht echt sind. Damit hast du schwereren Psychose Patienten schon einiges voraus...

0

Ja, laß Dich in eine Klinik einweisen - oder gehe selber dorthin - genau untersuchen, therapieren und auf wirksamere Medikamente einstellen!

Pharmaindustrie Psychopharmaka Erfahrungen?

Hi!:) Mein Opa nimmt derzeit Schmerztabletten, die allerdings auch für Epilepsie-Patienten gedacht sind(Vom Arzt verschrieben) Diese Teile sind so dermaßen stark, das es ihn total schlapp und wie auf drogen macht. Gestern ist er das erste mal Ohnmächtig geworden und hat sich dabei übergeben müssen. Geistig ganz da war er in letzter zeit auch nicht mehr, bis jetzt. Denn er möchte die Tabletten nicht mehr einnehmen. Zu recht.

Meine Oma hat vor ca. 1-2 Jahren auch Tabletten bekommen. Sie dachte, das Bett wäre irgendwas zum basteln, hatte nur rumgeschrien und dinge gesehen von denen keiner etwas hat sehen können. Meine Mutter meinte damals, sie würde die Tabletten nicht mehr geben wollen und nach einem Tag war sie geistig wieder voll anwesend. Es kann doch nicht sein, das sowas die psyche eines menschen so dermaßen durcheinanderwirbelt. Ist es denn erlaubt, solche medikamente als Schmerztabletten einzusetzen?

Hat auch bei dir mal etwas ähnliches stattgefunden? Bin so abgeneigt von ärzten und der medizin seit diesen vorfällen und vertraue darauf garnicht mehr.

...zur Frage

Wie soll ich mit der paranoiden Schizophrenie meiner Frau umgehen?

Also ich bin seit 3,5 Jahren mit meiner Frau zusammen und 1,5 Jahre davon verheiratet. Ich habe sie damals in der Klinik kennengelernt und konnte mir nichts unter ihrer Krankheit vorstellen.

Alles lief mehr oder weniger gut. Wir haben die ganzen Jahre viele Probleme gehabt. Dann setzte sie in der Tagesklinik die Tabletten ab. Das ging ein Jahr gut und dann kam wieder der totale Ausbruch. Sie fing wieder an schlimmer zu trinken und Drogen zu nehmen. Sie hat mich dann betrogen und Gefühle zu einer anderen Frau aufgebaut. Ich habe mich dann von ihr getrennt und bin dann nach einem Monat wieder zurück. Jetzt ist es so schlimm, dass sie betrunken einen Unfall hatte und den Führerschein verloren hat. Jetzt hat sie wieder Wahnvorstellungen, dass irgendwo Wanzen sind und sie beobachtet wird und alles nur ein Spiel sei und ich da mitmachen würde. Jetzt geht sie morgen in die Klinik und will sich helfen lassen. Ich vertraue ihr irgendwie nicht. Ich habe Angst, dass ihr Wahn soweit geht, dass sie mich verlässt. Ich versuche sie in allem zu unterstützen, aber ich weiß nicht mehr weiter. Wenn ich vor ihr Weine und sage, dass ich Angst habe sie zu verlieren, sagt sie, ich würde gut schauspielern und ich soll nicht ihre Mutter spielen! Ich bin schon immer ein sehr emotionaler Mensch gewesen und das weiß meine Frau eigentlich auch.

...zur Frage

welche psychische Krankheit hat mein Kollege?

Hallo,

der Kontakt zu einem Kollegen von mir gestaltet sich als sehr schwierig. Er hat definitiv eine Persönlichkeitsstörung oder psychische Erkrankung. Da er sich nicht mit dem Thema auseinandersetzen möchte würde ich ihm gerne irgendwie helfen. Dazu würde ich nur gerne wissen was er hat.

Zu ihm und seiner Person:

Er wurde schon im frühen Jugendalter Zuhause rausgeschmissen und lebte dann quasi auf der Straße. Drogenkonsum stand auch an der Tagesordnung.Hauptsächlich Amphetamin. Heute nur noch Cannabis. Womöglich hat dies zu seinem jetzigen Zustand beigetragen...

Zu seinem Verhalten:

Er kann der netteste und herzlichste Typ überhaupt sein. Er macht mir gelegentlich Geschenke, kocht Essen, gibt mir immer von seinen Sachen ab und lädt mich zu kleinen Ausflügen ein. -Aber genau das hält er einem später vor oder er will sich dadurch einen Vorteil verschaffen. 

Das nette Verhalten kann sich aber rasant ändern. Sobald auch nur eine Kleinigkeit nicht so läuft wie geplant, bzw. nicht nach seinen Vorstellungen verläuft, dann kippt die Stimmung extrem und er wird ausfallend und oftmals aggressiv. Vor allem wird er verbal ausfallend mit Schimpfworten, Androhung von Gewalt oder Erpressung, beleidigt meine Familie usw.

Er bekommt wohl plötzlich das Gefühl, dass es jeder auf ihn abgesehen hat und ihm jeder nur schlechtes will um ihm das Leben schwer zu machen. Er ist so von sich überzeugt, dass er niemals den Fehler bei sich selbst suchen würde. Er stößt die wenigen Menschen die er hat von sich weg. Er fährt dann einen Ego-Trip. Und er will jedem (auch Fremden) nach außen zeigen, dass er Geld hat und „was besseres" ist. Es dreht sich häufig alles um ihn. Bei Gesprächen ebenfalls...vor allem geht es meist um seine Probleme (nicht auf Psyche bezogen) und um Leute die ihn angeblich stressen.

Wenn er wieder runter gekommen ist meldet er sich wieder und tut so als wäre nie was gewesen. Und wenn man das Passierte mal anspricht, dann waren IMMER die anderen für sein Verhalten schuld, absolut immer ! 

 

Beispiel: Er würde ausrasten wenn ihn jemand durch einen Anruf aufweckt wenn er schläft. Letztens hat er verschlafen und ist ausgetickt weil ich ihn NICHT geweckt habe. 

Solche Gegensätze gibt es ständig. Hauptsache er schiebt jemand anderem die Schuld zu.

Zu meiner Annahme: Er hat definitiv paranoide Verhaltensstörungen. Ich dachte auch schon an Schizophrenie, aber er hat keine Wahnvorstellungen von z.B. imaginären Wesen oder Halluzinationen. 

An Borderline habe ich auch schon gedacht, jedoch fügt er sich selbst keinen bewussten Schaden zu und ist nicht suizidal. Er ist auch nicht unbedingt antriebslos.

Eine soziale Phobie kommt noch dazu...viele Menschen und Stress können Panik bei ihm auslösen. - Psychose vielleicht?

Was denkt ihr?

Natürlich kann man keine Ferndiagnose stellen von Jemandem den man nicht kennt. Aber vielleicht hat jemand eine Ahnung in welche Richtung seine „Ticks" gehen. 

Die Definition einer Persönlichkeitsstörung kann ja komplex sein. 

Grüße

...zur Frage

nicht abnehmen wegen Antidepressiva?

Hallo zusammen :) Vor 6 Jahren ging es mir sehr schlecht, weshalb ich einige Tabletten bekommen habe (Elontril 150 mg und Fluoxetin 20 mg für morgens und Quetiapin 50 mg für abends). Die Medikamente haben sehr gut angeschlagen. Elontril habe ich bereits vollständig abgesetzt, Fluoxetin setze ich gerade ab und bin aktuell noch auf 5 mg. Leider habe ich damals auch etwas zugenommen weil ich einfach viel mehr hunger hatte, vor allem auf SÜßes. Jetzt ist es sodass ich das Gefühl habe mein Bauchfett wird immermehr obwohl ich so viel Sport mache wie nie zuvor und auch auf die Ernährung achte. Kann man davon ausgehen, wenn die Tablette ganz weg sind, dass ich dann auch wieder abnehme? Es belastet mich sehr.. Ich habe bereits einen Termin bei meiner Neurologin aber ich wollte vorab schon mal Erfahrungen von anderen einholen.

Warum nimmt man von diesen Tabletten eigentlich zu?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?