Wahlrecht erst nach Dienst an der Gemeinschaft?

12 Antworten

Mal ganz davon abgesehen, dass in Starship Troopers eine faschistoide Gesellschaft gezeigt wird, ist es fraglich, ob Militärdienst, Dienst an der Gemeinschaft ist.

Pflegedienste und andere Zivildienste sind soziale Aufgaben, die in die Hände von gut bezahlten Profis gehören und nicht in die Hände von jungen unerfahrenen Laien.

Nein, das wäre keine  gute Idee. Bürgerrechte sind an die Eigenschaft gekoppelt, Bürger zu sein. Erst einen wie auch immer gearteten Nützlichkeitsbeweis erbringen zu müssen, ist typisch faschistoid.

Ein solcher Dienst wäre auch weniger von praktischer Nützlichkeit, als vielmehr eine Zeichen der Ergebenheit und Unterwerfung unter das gesellschaftliche System. Es wäre also ein Mittel der Gleichschaltung und Disziplinierung.

Das würde dann aber alle Menschen ausschließen, die nicht in der Lage sind, Dienst an der Gesellschaft zu leisten, zum Beispiel Behinderte, Kranke, Staatsangehörige im Ausland und so weiter. Des weiteren ist das Wahlrecht aus gutem Grund ein Privileg, dass allen Deutschen ab 18 Jahren aus gutem Grund ohne Einschränkungen zu Verfügung steht und man es sich nicht "erwerben" oder "erarbeiten" muss. Wählen an sich ist schon ein Dienst an der Gesellschaft und in einigen Staaten wie Australien und Luxemburg sogar Pflicht. Wenn sich Bürger ihre Rechte und Pflichten erst erarbeiten müssen, hätten wir ganz schnell ein Mehr-Klassen-System oder ein Kastensystem.

Warum sollten Behinderte oder Ausländer denn keinen Dienst an der Gesellschaft leisten können? Und für die, die wirklich nicht können, könnte man ja Ausnahmen schaffen. Daran sollte es ja nicht scheitern.

Und de facto haben wir heute ja schon ein Mehr-Klassen-System. Wir haben reiche und mächtige, die die Politik bestimmen und wir haben die, die es nicht können.

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@GedankenGruetze

Nicht Ausländer, sondern Staatsangehörige im Ausland. Großer Unterschied.

Wer definiert die Ausnahmen? Doch nur die, die auch in der Lage sind Dienst zu leisten, weil nur sie wählen dürfen.

Beim Wahlrecht ist in Deutschland jede Stimme gleich viel Wert und jeder kann sie abgeben, daher ist Deutschland in der Hinsicht absolut kein Mehr-Klassen-System, im Gegensatz zu einigen anderen Wahlsystemen in der Vergangenheit.

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Yay wir schaffen wieder Möglichkeiten für kostenlose Arbeitsplätze. Die Wirtschaft wird sich freuen.

Es widerspricht den Grundgedanken der Demokratie einzelne Bürger  von der Wahl auszuschließen weil sie ne bestimmte Bedingung nicht erfüllen.

Sinn macht es auch nicht viel weil dadurch Leute nicht informierter wählen werden. Oder sich häufiger daran beteiligen.

Sinnvoller wäre es dann einen bildungskurs zur Politik vorzuschreiben. Z.b. mit 17 muss jeder diesen Kurs belegen und erhält dann sinnvolle Bildung informierte Wahlentscheidungen zu treffen.

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Ich bin einer von den Idioten, die nicht wussten das die Wehrpflicht ausgesetzt wird und habe am 3.1.2011 meinen Zivildienst angefangen, meine Frage ist jetzt, wie ich da raus komme, den ich finde es sehr unfair, das andere jetzt schon studieren koennen, und ich den Zivi noch bis ende Juni machen muss, der nebenbei grausam ist, heute war mein dritter Tag und ich arbeite wie jeder richtige Mitarbeiter der 5 mal soviel verdienst wie ich(bin in haustechnik/versorgung/waescherei/kueche). Meiner meinung nach hat zivildienst nichts mit dienst an der gesellschaft zu tun, es schadet jungen menschen, die mitten zwischen Schule/ausbildung und studium gezwungen werden arbeit zu verrichten die sie ueberhaubt nicht machen wollen, zivis sind billige arbeitskraefte mehr nicht.

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