Waffengesetze zu streng?

19 Antworten

Dein Beispiel mit Kanada hat einen winzigen Haken: Auf 36,5 Mio Einwohner kommen ca. 8,5 Mio Waffen, macht pro 100 Einwohner etwa 23,3 Waffen je 100 Einwohner.

80 Mio Menschen in Deutschland besitzen zusammen 25 Mio Schusswaffen, macht 31,25 Waffen je 100 Einwohner.

Heißt, das deutsche Volk ist absolut wie relativ betrachtet stärker bewaffnet ;)

In der Schweiz kommt die hohe Rate an Schusswaffen (deren Anteil an der Bevölkerung bei ca. 42 Schusswaffen je 100 Einwohner liegt) daher, dass Schweizer Soldaten ihre Gewehre mit nach Hause nehmen können, die Hälfte aller Schweizer Waffen stammen aus der Armee.

Wir brauchen nicht noch mehr Waffen, wozu denn? Damit wir Situationen wie in den USA haben, wo jährlich über 10.000 Menschen erschossen werden? Die Rate ist über 100 mal höher als in Deutschland.

Und wo liegen die Waffen? Nicht bei denen, die sie brauchen. Die sind verbunkert bei Kriminellen, Beamten, und einigen Waffennarren! Nicht dort, wo sie benötigt werden, nämlich beim eingebundenen, mündigen Mittelstand!

Wie gesagt, die Kriminalitätsrate steigt durch fehlgeschlagene Integration!

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@Jewdokija
  1. Das ist die Zahl der zugelassenen Schusswaffen
  2. Dass die Kriminalitätsrate hierzulande steigt, ist ein Mythos aus bestimmten Kreisen, tatsächlich sinken oder stagnieren die Zahlen schon seit Jahren
  3. Mehr Schusswaffen für alle werden zum Schluss nur der Selbstjustiz dienen.
  4. Waffen explizit zur Selbstverteidigung zu erwerben und zu tragen ist meines Wissens nach in keinem europäischen Land ohne Ausnahmegenehmigung möglich, weder in Deutschland, noch in der Schweiz, noch in Finnland (Wo das Verhältnis von Waffen zur Bevölkerung gleich hoch wie in der Schweiz ist).
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@SpitfireMKIIFan
  1. -
  2. Niemand hat behauptet, dass die Kriminalitätsraten hier steigen. Es wurde behauptet, dass Kriminalitätsraten durch fehlgeschlagene Integration steigen.
  3. Ach, ist das so? Du sprichst dem Bürger also die Mündigkeit ab?
  4. Die EU ist ein untergehendes Schiff
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Wenn ich also mit einer unangemeldeten Schusswaffe einen Diebstahl verhindere, bekomme ich 4-5 Jahre wegen Mordes und unerlaubten Waffenbesitzes, während der Täter (angenommen er würde überleben) maximal 3-4 Jahre erhält.

Dein Verfahren wegen Mord bekommste auch wenn Du ihn mit ner anderen Waffe umbringst. Hat also absolut nichts mit der Schusswaffe zu tun... Zudem gibt es bei Mord grundsätzlich lebenslänglich...

. In Kanada (Oder in der Schweiz) besitzen sehr viele Bürger Kleinkaliber. Die Kriminalitätsrate ist niedrig? Was sagt uns das. Nicht die Waffe ist böse, sondern der Bürger.

Dann schau dir mal die Tötungsrate in Ländern an in denen Schusswaffen für die Bürger frei erhältlich sind. Komisch, da werden doch viel mehr Menschen umgebracht als in Deutschland... In Kanada doppelt so viele pro 1000 Einwohner... Seltsam...

Und wer wird umgebracht? Der Straftäter. Hör auf hier Statistiken fälschen zu wollen. Friedliche Bürger werden nicht erschossen!

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@Jewdokija

Und deine Statistiken, dass Straftäter umgebracht werden sind wo?

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@Jewdokija

KLar, der Freund der Tochter, der heimlich zu Besuch ist, der betrukene Nchbar, der versehentlich die falsche Tuer öffnen wollte, bei Dunkelheit oder wegen Kurzsichtigkeit wohlbekannte Familienmitglieder oder Freunde, die man nicht erkannt hat, Waffen die versehentlich losgehen (weil Kinder damit spielen oder beim Putzen im Wohnzimmer) usw.

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@lewei90

Wie schon gesagt, niemand schießt auf Sichtkontakt! Absolut niemand!

Wenn Kinder an die Waffe gelangen können, ist sowieso Hopf und Malz verloren. Dafür kann die Waffe nichts. Kinder können sich auch ausversehen mit einem Messer oder Pillen töten. Dieses Argument ist quatsch. Eine Waffe wird sicher verwahrt, Zahlenschloss ist Pflicht!

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@Jewdokija
Wie schon gesagt, niemand schießt auf Sichtkontakt! Absolut niemand!

Diese Annahme ist FALSCH! denn dann passierten solche Dinge nicht. Da sie das aber tun, WIRD bei Sichtkontakt geschossen. Oder man erkene wegen Dunkelheit oder Kurzsichtigkeit nichts und ballert drauf los.

Und ja, wenn man Waffen in Reichweite von Kindern t´rumliegen lässt, ist das dämlich. Und dennoch kommt das oft vor, gerade in den USA und Kanada.

Pillen und HAushaltsmesser und anderse soll man auch nicht im´n Reichweite von Kindern aufbewahren, rihtig. Auch das passiert aber. ISt aber am Thema vorbei, weil keine Waffen.

 Eine Waffe wird sicher verwahrt, Zahlenschloss ist Pflicht!

Ja, THEORETISCH. Macht die Mehrzahl aber nicht. In DE ist das in der Tat so vorgeschrieben, dennoch hält sich aber nicht jeder dran und zudem macht es ja null Sinn das zu erwähnen, da das deutsche Waffenrecht ja angeblich viel zu streng ist! Du untergräbst damit die gante Argumentation des Fragestellers.

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@lewei90

Gegen Kurzsichtigkeit gibt es Brillen. Bevor du zu deiner Waffe greifst, greifst du zu deiner Brille, die sich 30 Zentimeter neben dir auf deinem Nachtschrank liegt.

Dunkelheit? Wen interessiert das. Ein einfaches 'Hallo wer ist da' ist auch bei Dunkelheit möglich.

Nö. Waffen werden in Koffern gelassen, Koffern mit Zahlenschloss. Da ist nichts mit 'Kinder kriegen Waffe in die Hände'. Das passiert nur wenn Idioten die Waffe offen liegen lassen.

Ist doch völliger Unsinn. Ich mach dir damit nur klar, dass dieses Kleinkinderargument nicht zieht. Die töten sich mit allem, wenn man unvorsichtig ist.

Iewei90 deine Argumentation ist peinlich.

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Servus,

also das mit:

Dann schau dir mal die Tötungsrate in Ländern an in denen Schusswaffen für die Bürger frei erhältlich sind. Komisch, da werden doch viel mehr Menschen umgebracht als in Deutschland... In Kanada doppelt so viele pro 1000 Einwohner... Seltsam...

kann ich so nicht stehen lassen. Kanada hat teils ein recht strenges Waffenrecht, man braucht für so gut wie alle Waffen eine Lizenz und zumeist sind Waffen die in D als Jäger oder Sportschütze relativ problemlos erworben werden können, dort strengstens reguliert. Ein gutes Beispiel sind Magazinbeschränkungen auf 5 Schuss bei Halbautomaten. Nebenbei gibt es in Kanada pro 100 Einwohner weniger Schusswaffen als in Deutschland (D: 31 pro 100 Einwohner, K: 25 pro 100 Einwohner).

Auf der anderen Seite gibt Länder wie Österreich oder die Schweiz wo sich jeder ab 18 eine Repetierbüchse zulegen kann, und dort passiert genau so viel wie in Deutschland wo man sogar für eine Stärkeres Luftdruckgewehr eine WBK braucht.

Der leichte Zugang zu Schusswaffen hat meist keinen Einfluss auf die Kriminalitäts- bzw Mordstatistik eines Landes, da spielen viele andere Faktoren mit rein, beim Beispiel der USA z.b das nicht vorhandene Sozialsystem und die daraus entstehende Armut.

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Inwiefern ist das gerecht?

Ganz einfach: Niemand verdient es, wegen eines einfachen (Wohnungseinbruchs-)Diebstahls zu sterben. Das, worauf du anspielst, ist übrigens keine Frage des Waffenrechts, sondern eine Frage des Notwehrrechts. Und Deutschland hat eines der weitreichendsten Notwehrrechte weltweit. Denn hierzulande kannst du grundsätzlich jedes geeignete Mittel ergreifen, um einen rechtswidrigen Angriff auf dich abzuwehren, sofern dieses Mittel, unter gleich effektiven zur Verfügung stehenden Mitteln, das relativ mildeste ist. Da eine Güterabwägung nicht stattfindet, sind die Folgen für den Angreifer erst einmal egal.

In dem von dir dargestellten Fall wird der Gebrauch der Schusswaffe aber nur in ganz seltenen Fällen das relativ mildeste Mittel sein, aber es ist nicht ausgeschlossen (vgl. den bekannten "Kirschbaumfall").

Wenn ich also mit einer unangemeldeten Schusswaffe einen Diebstahl verhindere, bekomme ich 4-5 Jahre wegen Mordes

Nein, allenfalls wegen Totschlags. Auf Mord steht zwingend die lebenslange Freiheitsstrafe.

Waffen töten keine Menschen. Es ist der Mensch, der tötet. Will jemand töten, dann findet er immer einen Weg. Ein Messer, ein Bogen, eine Armbrust. Zur Verteidigung ungeeignet, aber als Angriffswaffe? Völlig ausreichend.

Das ist kein Argument für ein liberaleres Waffenrecht, denn zum einen richten Schusswaffen erfahrungsgemäß mehr Schaden an, und zwar sowohl qualitativ als auch quantitativ, und zum anderen provozieren überall zur Verfügung stehende Waffen geradezu tödliche Unfälle. Dazu muss man nur einmal die Statistik zu den Haushaltsunfällen mit Schusswaffen und Todesfolgen für die USA betrachten.

Wer sagt, dass mit der Schusswaffe zwingend getötet werden muss? Niemand schießt auf Sichtkontakt. Aber es wirkt einschüchternd. Der Dieb wird keinen Angriff wagen. Statt sein eigenes Leben zu riskieren, kann der Dieb einfach abgewehrt werden, man bittet ihn, sich auf den Boden zu legen, und keinen Widerstand zu leisten.

Ganz einfach - zu deiner eigenen Sicherheit! Oder willst du niedergestochen werden, beim Versuch den Dieb zu stellen?

Oder willst du den Diebstahl einfach geschehen lassen, und auf die Polizei warten, die in etwa nach 20 Minuten eintrifft, wenn alles zu spät ist?

Ein Dieb verdient den Tod. Ganz einfach!

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@Jewdokija
Wer sagt, dass mit der Schusswaffe zwingend getötet werden muss? 

Erkenne ich da einen Widerspruch zu

Ein Dieb verdient den Tod. Ganz einfach!

.

Wenn es nur ums Einschüchtern geht, warum keine Gaspistole? Sieht eine scharfen Waffe doch sehr ähnlich.

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@SebRmR

Mit einer Schusswaffe kann eingeschüchtert werden. Was macht eine Frau gegen einen 200 Kilogramm Koloss? Sag es mir bitte! Eine Waffe zähmt jedes Biest!

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@SebRmR

"Wenn es nur ums Einschüchtern geht, warum keine Gaspistole? Sieht eine scharfen Waffe doch sehr ähnlich."

Weil das Ding im Falle einer Eskalation/Kurzschlussreaktion seitens Dieb ungefähr so viel bringt wie ein Besenstiel.

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