Waffengesetz für Handfeuerwaffen lockern?

Das Ergebnis basiert auf 52 Abstimmungen

Nein es soll streng verboten bleiben 79%
Ja so oder änders könnte man es machen 21%

27 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ja so oder änders könnte man es machen

Komplett sinnlos, zu versuchen über das Thema sachlich zu diskutieren.....

Egal wie sehr man den erleichterten Waffenbesitz von vornherein einschränkt, sofort kommt unsägliches Geplärre in Form von “ dann darf ja jeder Depp....“ und es wird der sofortige Ausbruch von Mord und Totschlag prophezeit.

Dabei gäbe es reichlich Personengruppen, denen man unter bestimmten Voraussetzungen den Zugang zu Schußwaffen und das führen erleichtern könnte, allein schon weil sie eine grundsätzlich geringere Neigung zu Gewalt ( z.b. Frauen ) haben und / oder zusätzlich sowieso schon besonders zuverlässig sind.

Warum sollten Menschen, die z.b. im Beruf schon besondere Verantwortung als Ärztin, Pilot, Polizist oder Feuerwehrmann /Frau übernehmen nicht auch in der Lage sein, eine Schußwaffe zu führen, wenn sie das denn wollten...?

Aber sowas braucht man Leute nicht zu fragen die glauben, völlig friedliche Menschen würden plötzlich Mordgelüste bekommen und wegen jeder Nichtigkeit sofort ein Blutbad anrichten, sobald nur eine Schußwaffe verfügbar wäre.

Nein es soll streng verboten bleiben

Nehmen wir mal deine Hypothese an, und das WaffG wird gelockert. Unter deinen Voraussetzungen dürfen Schusswaffen geführt werden. Das Ergebnis:

Ich garantiere dir einen exponentiellen Anstieg an Straftaten, zahlreiche Tote (man kann auch nach einem Gutachten zum Psychopath werden), ein gesellschaftlicher Zusammenbruch mit der Folge, dass die Bürgerpolizei zu einer Militärpolizei wie in USA oder Brasilien umstrukturiert wird. Und und und.

Das Argument mit der Schweiz funktioniert nicht. Dessen System basiert auf einem Milizsystem, dass es seit der Antike schon gibt und festen Bestandteil in der Gesellschaft hat. Das bedeutet, dass der Bürger gleichzeitig auch ein behördliche Tätigkeit ausüben kann. Dazu gehört auch Soldat zu sein und entsprechende Pflichten zu tragen, in diesem Fall das Gewehr zu Hause für den V-Fall aufzubewahren. Das ist allerdings ideologisch eine komplett andere Ausrichtung. Nicht umsonst wird behauptet, dass die Schweiz keine Armee hat, sonder eine ist. Diesem System und ihrer Neutralitätspolitik hat sie es übrigens zu verdanken, dass es von großen Kriegen der letzten Jahrhunderte verschont wurde.

Nein es soll streng verboten bleiben

Ich bin für ein strenges Waffengesetz!

Warum? Ich habe selbst schon Waffe getragen und daher dazu auch eine Ausbildung gemacht und als ich das nicht mehr musste habe ich auch keine Waffe mehr benötigt! Außerdem habe in dieser Zeit einige kennen gelernt die sich darauf etwas einbilden und aus einer Waffe Selbstvertrauen beziehen wo ich damals schon der Meinung wie auch heute bin das diesen das Recht und Besitz einer Waffe verboten werden sollte! Waffe ist kein Spielzeug und es gibt nur ganz wenige Situationen wo man sie wirklich benötigt und das auch nur einen und wirklich gut ausgesuchten Personenkreis! Die würden, wenn ich ihr Prüfer wären, keine Waffe bekommen! Ich habe, Gott sei Dank!, nie eine ziehen müssen ausser um zu üben! Ich fühle mich durch eine Waffe auch nicht sicher denn wenn ich eine Tragen müsste dann sehe es ganz schlimm in unserer Gesellschaft aus und es Bestände Gefahr welchen anderen Grund gäbe es sonst?

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
Nein es soll streng verboten bleiben

Ich bin selber Legalwaffenbesitzer und Dienstwaffenträger. Ich finde die Schweiz und Österreich sollten sich lieber an unserem Waffengesetz orientieren, alleine schon wegen der Grenznähe. Das unsere ist ist gut so, wie es ist. Schwarze Schafe wird es immer wieder mal geben, die werden aber auch recht schnell aussortiert, weil die Legalwaffenbesitzer ein Auge darauf haben (sollten).

Ich bin kein Denunziant, aber auf dem Schiessstand als leitende Aufsichtsperson bin ich verantwortlich, und hafte mit meinem Privatvermögen, wenn etwas passiert, was durch den sachgerechten Umgang mit den Teilen hätte vermieden werden können. Wenn sich jemand nicht meinen Anweisungen fügt, und leichtfertig mit den Schusswaffen umgeht, fliegt er vom Stand. Ist der Vorfall relevant, wird das der Erlaubnisbehörde gemeldet, was einen sofortigen Widerruf der waffenrechtlichen Erlaubnis zur Folge haben kann. Einen solchen Fall hatte ich in meiner 32-jährigen Laufbahn als Sportschütze, Schiessleiter und Ausbilder für Dienstwaffenträger "nur" in zwei Fällen.

Nein es soll streng verboten bleiben

Eigentlich erübrigt sich, bezüglich Deutschland, bei dieser Frage jegliche Diskussion.

Ich greife mal einen deiner Kommentare auf.

Um sich zu verteidigen zum Beispiel.
Greift dich jemand an evtl sogar bewaffnet schießt man

Wer sich selbst mit einer Schusswaffe verteidigen muss, ausserhalb des Berufs o.ä., der hat zuvor irgendetwas grundlegend falsch gemacht.

Waffengesetze können im Grunde nicht streng genug sein. Schaut man mal auf die USA, dann sieht man, wohin die Gesetzgebung diesbezüglich führt. Der Staat hat darüber die Kontrolle verloren, alles in allem ein weiterer Punkt, in dem man die USA auch nicht Ernst nehmen kann.

So wie es in Deutschland ist, muss es bleiben, etwas mehr Härte gegen Verstöße wäre durchaus angemessen.

Die USA sind kein Argument sonst könnte ich auch die Schweiz erwähnen in der es super funktioniert.

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@Anonym2993022

Die Schweiz ist diesbezüglich auch kein Argument, mit einer Einwohnerzahl von 8.5 Mio. Deutschland hat fast 10x so viele, das ist der Maßstab, den man zu Grunde legen muss.

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@ponter
Wer eine Waffe an öffentlich zugänglichen Orten tragen oder sie transportieren will, benötigt eine Waffentragbewilligung. Diese ist mitzuführen und auf Verlangen den Polizei- oder den Zollorganen vorzuweisen.  Eine Waffentragbewilligung erhält eine Person, wenn [..]
sie glaubhaft macht, dass sie eine Waffe benötigt, um sich selbst oder andere Personen oder Sachen vor einer tatsächlichen Gefährdung zu schützen;

https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19983208/index.html#a27

Nicht mal nach Schweizer Gesetzgebung würde es so laufen, wie es sich der Fragesteller vorstellt. Denn

Um sich zu verteidigen zum Beispiel.
Greift dich jemand an evtl sogar bewaffnet schießt man.

ist wohl keine tatsächliche Gefährdung.

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@Anonym2993022

Die Schweizer sind keine Idioten, und der Großteil der schweizer Waffenbesitzer hat gedient und dabei den verantwortungsvollen Umgang mit Schusswaffen beigebracht bekommen.

Das Führen von Schusswaffen ist in der Schweiz zudem mit ähnlich strengen Auflagen belegt wie in Deutschland, ist man kein Mitarbeiter einer Sicherheitsbehörde oä., ist es fast unmöglich, das notwendige Bedürfnis nachzuweisen.

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