Waffenbesitzkarte trotz Gerichtsverhandlung beantragen?

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5 Antworten

Das ist kein Problem, erst ab einer Haftstrafe oder Geldstrafe ab 60 Tagessätzen gilt man in Deutschland als unzuverlässig. Wegen so einer Lapalie brauchst dir keine Sorgen machen ;)

eine davon vollautomatisch funktionierte und über 0,5 Joule Energie aufweißte . . . .
Ich wurde aber freigesprochen da ich das F im Fünfeck zeigen konnte,

Selbst mit "F" wäre die ASG sowieso illegal gewesen, da über 0,5J und vollautomatisch.

Der Richter hatte mir gesagt das der Besitz einer vollautomatischen ASG mit über 0,5 Joule erlaubt ist jedoch ich damit nicht schießen darf also der Umgang damit ist verboten

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@Bayernsoldier

Und wie soll der Besitz ohne Umgang aussehen?

Softairwaffen, die Geschossen eine Energie von weniger als 7,5 Joule,
aber mehr als 0,5 Joule erteilen, sind ab 18 Jahren frei verkäuflich. Diese Waffen müssen mit einem „F“ im Fünfeck gekennzeichnet sein und dürfen keine Vollautomaten sein.
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Die Definition von 'Umgang' lt. WaffG beinhaltet auch Besitz.

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Grundvoraussetzung für einen Waffenbesitzkarte ist eine einjährige Mitgliedschaft in einem Verein, der einem anerkannten Verband angehört.

Zweite Voraussetzung ist ein Jahr lang regelmäßiges schießen mit erlaubnispflichtigen Schußwaffen ( egal welche ).

Dazu noch Sachkundelehrgang und Nachweis über ein zugelassenen Behältnis für die beantragte Svchußwaffe.

Eine " Gerichtsverhandlung " allein ist für eine eigene WBK kein Hinderungsgrund, lediglich tatsächliche Vorstrafen würden ein Problem ergeben.

Geh erstmal in einen Verein, alles andere wird dir da erklärt. das wird schon.

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Wenn du freigesprochen würdest bist du ja nicht vorbestraft oder irgendwo vermerkt. Also ist es kein Problem. Du musst aber regelmäßiges schießen und ich glaube 1000  Schuss nachweisen über ein Schießbuch. So war es bei mir damals. Und einen Kurs musst du auch noch machen

"1000 Schuss?" - Wo soll denn das gewesen sein?

Also ein Jahr Mitglied sein und schiessen, mindestens einmal im Monat  oder, wenn du nicht jeden Monat schiessen kannst, 18 mal in dem Jahr.

Wieviele Schuss , das spielt keine Rolle - eine Übung (Kurzwaffe) beinhaltet so ab 30 schuss aufwärts - also streng genommen reichen jeden Monat 30 Schuss, das ganze ein Jahr lang, sprich 12 Stück dann kann man beim Verein/Verband sich das Bedürfnis bestätigen lassen (weil man ja regelmässg schiesst)

Und damit geht man dann zur zuständigen Stelle und beantragt eine Waffenbesitzkarte.

Was man noch haben muss ist der Nachweis der Sachkunde - also an einem Sachkundelehrgang mit Prüfung erfolgreich teilgenommen haben. Und den Nachweis der korrekten Aufbewahrung, also dass man den korrekten Waffentresor hat (Bilder vom Typenschild, Rechnung, ect..

Das war es dann schon.

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