Waeum dürfen deutsche nicht patriotisch sein?

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19 Antworten

Man darf schon patriotisch sein, aber am ehesten noch bezogen auf sein Bundesland oder seine Region. Da ist es überhaupt keine Schande mit einem "I heart (Bundesland)" auf dem Auto herum zu fahren, regionale Traditionen in Ehren zu halten oder das Wappen der Stadt als Sticker irgendwo zu präsentieren. 

Bezogen auf Deutschland als Ganzes wird man "natürlich" schnell in die Naziecke gestellt, weil diese Verbindung von Patriotismus in Bezug auf Deutschland sehr oft missbraucht wurde und dann gleichgesetzt wurde mit Feindseeligkeit gegenüber Ausländern. Das muss ja gar nicht sein. Ich habe das Gefühl, dass viele Deutsche sich in Auseinandersetzung mit dem Thema Flüchtlinge/ Migranten im Land und der damit einhergehenden Angst vor Übernahme fremder Werte, die sie fürchten, auch wieder mit den eigenen Werten und Traditionen auseinander gesetzt haben. Das fällt ja schwer. Was sind denn "unsere" Werte? In der Auseinandersetzung mit dem, was man fürchtet und nicht will, fällt einem das ein und man stellt fest: Gar nicht mal irgendwelche altbackenen Traditionen, Trachten oder woran man sonst bei "deutscher Kultur" denkt, sondern vor allem Toleranz und Offenheit gegenüber verschiedenen Lebensmodellen, solange diese nicht versuchen, einen selbst bzw. andere durch Vorgaben einzuschränken.

Man kann schon sein Land lieben, aber dann sollte man wirklich sein Land für das lieben, was es heute ist und nicht für das, was es früher mal war oder was man sich gern darunter vorstellen möchte. Natürlich kann man auch nur Aspekte seiner Kultur und seines Landes lieben, man kann bestimmte Traditionen, Gerichte (Essen), politische Entscheidungen etc. für sich ablehnen.

Was man mMn vermeiden sollte: Die Liebe zu seinem Land durch die Ablehnung anderer Kulturen oder Länder zu demonstrieren. Denn das gehört inzwischen ja nicht mehr zu (einem Großteil von) Deutschland.

Wozu braucht man Patriotismus?

Man kann sich freuen, dass es einem in dem Land, in dem man lebt gut geht, man kann sich freuen, dass es dem ganzen Land gut geht, man kann etwas für das Gemeinwohl tun.

Das finde ich alles OK.

Aber warum muss man stolz darauf sein, Deutscher zu sein?

Ist es besser als Franzose? als Türke? als Inder?

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@Accountowner08

Aber warum muss man stolz darauf sein, Deutscher zu sein?

Muss man nicht. Kann man aber. Das ist ganz legitim.

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Wenn man "stolz" auf Deutschland ist, muss man sich einfach bewusst sein, was "Deutschland" für die Opfer des 2. Weltkrieges bedeutet: 

überfall auf neutrale Länder, auf Länder, die keinen Krieg suchen, nicht nur einmal, sondern immer, immer wieder: Polen, Belgien, Holland, Luxembourg, Dänemark, Norwegen, Frankreich, Jugoslawien, Griechenland, etc. und schliesslich Angriff auf die Sowjetunion trotz Nichtangriffspakt und Besetzung der eigenen Bündnis-Partner im Krieg (Italien, Ungarn, Rumänien, etc.).

Die Sowjetunion hat im 2. Weltkrieg mehr Soldaten verloren als Deutschland über insgesamt hatte.

"Deutschland", das bedeutet auch Kriegsverbrechen in vorher nie gekanntem Ausmass: die Deutschen jagten russische oder ukrainische Zivilisten mitten im Winter aus ihren Häusern, dem sicheren Tod entgegen. Oder sie nahmen ihnen alle Vorräte weg und liessen sie elend verhungern und erfrieren. Oder sie erschossen als Rachemassnahme ein ganzes Dorf. Dass sie den Norwegern alle Rinder stahlen ist noch relativ harmlos... Oder sie liessen Kriegsgefangene verhungern. Oder sie nahmen einfach auf der Strasse Zivilisten mit, um sie als Zwangsarbeiter nach Deutschland zu verschleppen.

Und schliesslich steht "Deutschland" auch für den systematischen Mord an 6 Millionen Juden, ca. 1 Million Fahrenden, 200'000 Behinderten und zehntausenden von Homosexuellen.

Das bedeutet unter anderem, dass die Deutschen z.B. im April-Mai 1944, als der Krieg schon praktisch verloren war, innerhalb von 54 Tagen über 400'000 ungarische Juden nach Auschwitz brachten, und die meisten von ihnen innerhalb von Stunden ermordeten. Männer, Frauen, Kinder. Nur die, die zur Zwangsarbeit geeignet schienen überlebten etwas länger, wurden eingesperrt, rasiert (auch Frauen), gedemütigt, geschlagen, ausgehungert, zur Zwangsarbeit gezwungen und schliesslich zum grössten Teil auch ermordet.

Wenn du auf all das stolz bist, dann kannst du "patriotisch" sein. Wenn du das doch nicht ganz so toll findest, dann bist du halt etwas vorsichtiger mit deinem "Patriotismus".

Weißt du auch sonst noch etwas von deutscher Geschichte?

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@HansH41

Warum fragst du? Die Mutter meiner Freundin, die unter den über 400'000 ungarischen Juden war, die nach Auschwitz deportiert wurden, ist heute noch am Leben.

Würdest du ihr ins Gesicht sagen, dass du stolz bist, ein Deutscher zu sein?

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@Accountowner08

Es war von Patriotismus die Rede, nicht von Stolz und nicht von Nationalismus. Du differenzierst nicht, du schreibst am Thema vorbei.

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@napoloni

Du kannst mir nicht erzählen, dass "Patriotismus" nicht auch ein Stück Überlegenheitsgefühl gegenüber anderen Nationen in sich trägt, und ein Stück Stolz, dieser Nation und keiner anderen anzugehören.

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@Accountowner08

Würdest du ihr ins Gesicht sagen, dass du stolz bist, ein Deutscher zu sein?

Ohne zu zucken würde ich das über die Lippen bekommen. Denn weder ich, noch meine Eltern, Großeltern oder irgendwelche Verwandten haben die Mutter deiner Freundin nach Auschwitz gebracht.

Es gibt nicht nur die Nazizeit, das sollte dir mal klar werden!

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Wir leben in einen der säkulärsten Länder der Erde. Deutschland hat mit die höchsten Standards an Menschenrechten. Wir haben den höchsten Grad an freier Meinungsäußerung. Wir haben noch lebende Zeitzeugen, die ein Land aus Schutt und Asche wieder zu einem bewohnbaren Ort gemacht hat. Und mittlerweile sind wir eines der größten Industrienationen der Erde. Wir haben eine freie Wissenschaft, relativ gutes Bildungsangebot und einen hohen Lebensstandard. Wir haben eine Demokratie, die es jeden ermöglich in der Politik mitzumischen. Egal ob auf Bundesebene, in den Ländern oder in der Kommune. Das haben wir Menschen zu verdanken, die dieses Land wieder aufgebaut haben.

DU dagegen siehst in deiner ganzen Antwort und auch in den restlichen Kommentaren Deutschland NUR zwischen 33 und 45.

Deutschland ist ein wenig mehr als nur 12 Jahre. Das sollte dir endlich mal klar werden. Und JA es ist völlig legitim stolz auf sein land und seine Vorfahren zu sein. Und das OHNE gleich ein Beführworter des Hitler-Regims zu sein.

Das scheinst du aber nicht begreifen zu wollen....schade....eigentlich dachte ich immer das wir heute etwas weiter sind und nicht Deutschland nur auf 12 Jahre reduzieren. Mich macht das echt traurig, wenn ich solche Antworten wie von dir lese!

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Bei allem Verstaendnis fuer dich muss ich relativieren.

Die Sowjetunion hat 27 Millionen Tote zu beklagen, davon 7 Millionen Soldaten.

Die DE-Wehrmacht hatte 17 Millionen Soldaten und 3 Millionen Auslaender die dazukommen. Die Verluste der Wehrmacht betrugen ca. 4 Millionen Soldaten. 

Rechne selber nach, in der Hitze des Gefechts ist dir ein Rechenfehler unterlaufen. sorry, zetra.

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Ja es gibt genug Leute die in Deutschland leben aber es nicht mögen, nimm teile, wenn nicht sogar die ganze ANTIFA oder auch Antideutsche.

Das ist aber nicht der größte Teil, viele "fürchten" immernoch die Vergangenheit und wollen sich nicht mit den Taten / Einstellungen der Manschen früher identifizieren.

Ich selber liebe Deutschland und stehe auch dazu. Nur gefällt mir die politische Lage nicht, aber das muss ich ja nicht unbedingt intensivieren.

Der offizielle Deutsche ist ein Mensch der chronischen Selbsterniedrigung vor dem Rest der Welt.

Mit dem 2. Weltkrieg und seinem unrühmlichen Ende schon haben die Siegermächte dem deutschen Volk psychologisch das "Rückgrat" gebrochen. Nachdem die Deutschen nach dem Krieg ein positives Musterbeispiel für die Einführung einer Demokratie waren, sind sie auch ein negatives Musterbeispiel für die dauerhafte Unterwürfigkeit.

Mit diesem Wissen, wird Deutschland seitdem von der Welt immer "klein" gehalten und Schuld der Vergangenheit immer wieder neu aufgewärmt, damit die "Bäume" ja nicht zu hoch wachsen. - Sind sie insgeheim aber trotzdem, wenn man die Wirtschaftskraft des Landes in Betracht zieht. Daraus wiederum versucht der Rest der Welt auch all zu gerne noch monetäre Vorteile zu ziehen, indem man Deutschland zu Kasse bittet. 

Käse.

Was ist denn für dich Selbsterniedrigung? Wenn man keine Kolonien und keine ausländischen Zwangsarbeiter mehr hat?

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@napoloni

@napoloni

Ich zweifle, ob du begriffen hast, was ich mit "Selbsterniedrigung" meine. - So einfach sollte man deshalb "Käse" nicht verteilen.

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"Mit dem 2. Weltkrieg und seinem unrühmlichen Ende schon haben die Siegermächte dem deutschen Volk psychologisch das "Rückgrat" gebrochen."

Ist das wirklich deine Auffassung von der Geschichte?

Ich würde sagen: "mit dem unrühmlichen 2. Weltkrieg".

Diesen Krieg hat Deutschland ohne Notwendigkeit, ohne jegliche Aggression von aussen ganz alleine vom Zaun gebrochen. Er hat 60 Millionen Todesopfer gefordert. Die Deutschen haben darin die schlimmsten Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit seit Menschengedenken begangen.

DAS war unrühmlich.

Dass die Allierten kamen, war doch für Deutsche, die nicht dachten wie die Nazis eine Befreiung.

Desweiteren waren die Alliierten, insbesondere die USA den Deutschen gegenüber extrem grosszügig.

Nichts von dem, was die Deutschen mit den Zivilisten in den Gebieten, die sie erobert haben, gemacht haben, haben die Alliierten mit den Deutschen gemacht.

Die Deutschen wurden mit Respekt behandelt, niemand wurde einfach auf offener Strasse erschossen, und Westdeutschland profitierte noch dazu vom Marshall-Plan.

Mit deiner Aussage outest du dich als Fan der deutschen Regierung von 1933 bis 1945. Wie man diese Regierung toll finden kann verstehe ich nicht ganz.

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@Accountowner08

@Accountowner

"Mit dem 2. Weltkrieg und seinem unrühmlichen Ende schon haben die Siegermächte dem deutschen Volk psychologisch das "Rückgrat" gebrochen."

Hätte nie gedacht, dass man meine Antwort so "anders herum" verstehen könnte! - Um jeglichen "Zündstoff" herauszunehmen - Meine Ansicht über den 2. Weltkrieg deckt sich mit der deinen:

 "mit dem unrühmlichen 2. Weltkrieg".

Ich bin also kein "Fan der deutschen Nazi-Regierung" von einst. Du erkennst daran hoffentlich auch, wie schnell man Andere in einen falschen Topf werfen kann und deshalb nicht so schnell urteilen sollte.

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@hummel3

Du erkennst daran hoffentlich auch, wie schnell man Andere in einen falschen Topf werfen kann und deshalb nicht so schnell urteilen sollte. 

Erkennt er nicht. Er argumentiert als hätte der deutsche Staat nur aus Nazis bestanden.

Fakt ist, dass die Geschichte etwas weiter reicht als nur 12 Jahre...auch wenn es 1000 jähriges Reich hieß

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@Accountowner08


Mit deiner Aussage outest du dich als Fan der deutschen Regierung von 1933 bis 1945.

Deine Aussagen werden echt immer abenteuerlicher.

Du erzählst ganz ganz großen Käse.


Desweiteren waren die Alliierten, insbesondere die USA den Deutschen gegenüber extrem grosszügig.

Also outest du dich ein Fan von Todesstrafe....sehr aufschlussreich deine Argumente. Das lässt tief blicken.

Und du outest dich als Fan von Bombenkrieg auf die deutsche Zivilgesellschaft? Na denn....

Ich bin dagegen!

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Eigentlich ist das nur eine kleine aber Lautstarke und teils einflußreiche Minderheit welche denn "Patriotismus" als solches am liebsten verbieten würde. Was ich persönlich schon irgendwo merkwürdig finde ist das die breite Bevölkerung sich das so mehr oder weniger einfach gefallen lässt

Naja, meine Generation hat es tatsächlich nicht mit unserer Fahne gehabt, dafür aber mit unserem Grundgesetz und unserer Geschichte. 

Wenn Du mich fragst ist da ein großer Unterschied, ob ich einfach mal eben so mit einem Stückchen Stoff oder buntem Plastik rumwedele, oder ob ich mir die Mühe mache und mich über die tatsächlichen Grundlagen dieses unseres Staates einschließlich seiner Wurzeln auseinander setze. 

Angeblich leben wir in einer republikanischen Demokratie. Eine Demokratie aber fordert die Beteiligung von möglichst vielen Menschen ein. Beteiligung - ich wiederhole mich da gerne - ist eine andere Baustelle als eine Fahne rumzuwedeln. Eine sehr andere Baustelle. 

Uns ist von den Altnazis, auch jenen, die unsere Eltern gewählt haben mehrheitlich, damals nicht nur vorgeworfen worden, verfassungsfreundlich sein zu wollen, die Beachtung geltenden Rechts einzufordern. Wir sind teilweise nicht nur in der Vergangenheit angegriffen worden, ein Teil von uns wird bis heute deswegen massiv angegriffen auf unterschiedlichste und dreckigste Weise. 

Wer sein Vaterland liebt sollte davon wissen. 

Wer sein Vaterland liebt sollte auch wissen,warum die Zahl der Obdachlosen in diesem unserem angeblich so reichen Land massiv angewachsen ist. Denn nein: Da sind nicht die von Honneckers Mädchen Eingeladenen dran schuld, da ist Kohls Mädchens Innenpolitik für verantwortlich. 

Vaterlandsliebe im Wortsinne kann sich nur leisten, wer Eier in der Hose hat. Wenn Du mich fragst. Denn, noch mal um es nun wirklich ausdrücklich zu betonen: 

Eine Fahne zu schwingen hat mit Vaterlandsliebe nicht das geringste gemein. Das ist hohler Unsinn, inhaltslos. 

Sich so gut mit den hier geltenden Regeln auskennen zu wollen, dass verfassungsfeindliche Politiker erkannt werden können, das ist für mich Vaterlandsliebe. Ihnen entgegen zu treten im Rahmen des Rechtsstaatsprinzips ist dann ein weiterer, heute sehr einfacher Schritt. Denn oft bedarf es keiner langen Wege die alleine zu gehen sind. change.org zeigt da manche einfachere Möglichkeit auf, die durchaus zu Erfolg führt. 

Das liegt nicht an den Bürgern. Das ist diese LÄCHERLICHE Political Correctness und der ganze BS der damit zusammenhängt. 

Auch der Quatsch mit der Flüchtlingskrise etc. ist ALLES auf diese "Schuld der Deutschen" zurück zuführen. Man muss sich nur ausmalen was passieren würde wenn Deutschland wie anderen "normale " EU Länder sich nicht komplett für FREMDE und teils unerwünschte geöffnet hätte. Überall gäbe es Nazi Vergleiche.

Ist echt lächerlich geworden. In anderen Ländern kennt man das garnicht anders als das überall Landes Flaggen rumhängen . ( Außer in den USA , Ihr Patriotismus ist langsam widerlich und lächerlich geworden --> Hollywood )

Natürlich darf man auch als Deutscher patriotisch sein.

Man darf nur nicht nationalistisch sein - und das unabhängig von der Staatsangehörigkeit.

Nun ist es Deine Aufgabe, Dich über den Unterschied zu informieren.

Selbstverständlich darfst du patriotisch sein bin ich auch. Ich habe kein Problem eine deutsche Fahne im Garten zu haben. Ich kann ohne Probleme zu Leuten sagen das ich stolz bin in Deutschland zu leben.

Ebenso bin ich stolz Reservist zu sein und im Zweifel mein Bzw unser Land und unsere Familien zu verteidigen.

Warum sollte man nicht stolz auf Deutschland sein dürfen? Das Land der Dichter und Denker. Ein Land welches oft genug exportmeister war. Ein Land was wirtschaftlich stark ist. Was eine sehr gute Rechtssprechung, ein gutes sozialnetz , und eine gute Krankenversicherung hat. Als arbeitende Person ist man Teil des ganzen und kann natürlich stolz darauf sein ein winziges Rädchen in diesem großen Konzern zu sein.

Auf diese Linksversifften Antifa zecken brauch man nichts geben.

Welche Dichter? Welche Denker?

Meinst du Schiller, Goethe, Kant?

Wenn du auf die stolz bist, warum schämst du dich dann nicht für Hitler, Eichmann, Himmler, Hess, Mengele und Konsorten?

Schiller, Goethe, Kant haben als Einzelpersonen gedichtet und gedacht und sind damit berühmt geworden.

Hitler, Eichmann, Himmler, Hess, haben für den deutschen Staat, für das Kollektiv der Deutschen gehandelt.

Für ihr Handeln haften die Deutschen viel mehr als für einen Schiller oder Goethe, oder auch für eine Fussball-Nationalmannschaft.

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@Accountowner08

Hitler, Eichmann, Himmler, Hess, haben für den deutschen Staat, für das Kollektiv der Deutschen gehandelt.

Unfug. Nur weil das Nazis behaupten, stimmt das noch lange nicht! Oder hat etwa Polen doch uns deutsche angegriffen?

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Selbstverständlich dürfen Deutsche auch patriotisch sein:

Das Problem dürfte wohl eher sein, dass viele Patriotismus offenkundig nicht verstehen, da sie diesen mit Rassismus verwechseln.

Ein essentielles Kennzeichen hierbei ist dann die Frage, warum man denn nicht patriotisch sein dürfe: Ich kenne viele Deutsche, die ihren Patriotismus gesund ausleben und kein einziges Mal angefeindet wurden. 

Und diese ständige Opferhandlung, man werde angefeindet, weil man Deutscher sei und deshalb kein Rassist sein dürfe, ist umso lächerlicher: Sowas zieht einfach nicht mehr.

Jeder kann stolz auf sein Land sein, wobei hierbei fraglich ist, ob ein Übermaß an Stolz nicht zu viel des Guten ist, wenn keine eigene Leistung vorliegt, die diesen Stolz begründet:

Man muss nur die Trennlinie zwischen einfachem Patriotismus und offensichtlichem Rassismus ziehen. Letzteres ist destruktiv, da es ein schlechtes Licht auf eine Gesamtheit wirft. 

Geh einfach mit gutem Beispiel voran.

Ich wäre auf ein Land, das vor ein paar Jahren einen Weltkrieg mit 60 Millionen Toten vom Zaun gebrochen hat und im Rahmen dieses Weltkrieges die schrecklichsten Kriegsverbrechen der Menschheitsgeschichte beging, nicht unbedingt so stolz.

Für mich wäre das ein Schatten, den ich in meinem "Nationalstolz-Barometer" berücksichtigen würde.

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@Accountowner08

Wie gesagt, du musst das für dich entscheiden:

Andererseits stellt sich die Frage, ob jungen Deutschen dieses Recht deshalb verwehrt wird, denn gerade dadurch verdeutlicht man doch, dass sich nichts verändert hat, was ganz schnell auch für noch mehr negative Stimmung sorgen kann:

Solange man sich von diesen Geschehnissen distanziert und seinen Stolz in einem gesunden Maßstab auslebt, finde ich nichts falsch daran. 

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Von nicht dürfen kann keine Rede sein, ist nur sowas von gestern.

Deutscher bist Du Kraft Geburt, nicht weil Du dafür etwas kannst oder Deutschland.
Es mag identitätsstiftend sein, je mei, das sind andere Länder auch nur.

Ganz modern, nach dem Willen der Politik, dass man gar Europäer sei.
Nur ist Europa keine Nation und wird auch keine werden.
Warum nicht gleich Weltbürger, frei nach Konfuzius "einen Abgrund überwindet niemand mit 2 kleinen Schritten"?

Dann ist es schon überschaubar, gar Deutscher zu sein, ach was, Bayer oder Hesse, Sachse oder, oder, oder...wenigstens Mitglied im Dackelverein von Castrop-Rauxel.
Ist alles identitätsstiftend, keine Frage.

Ist es patriotisch als Deutscher die "Freiheit am Hindukusch zu verteigen", oder was genau sucht Deutschland im Afghanistankrieg?
Was wurde denn aus dem Patriotismus der traumatisierten Bundeswehrsoldaten die sich in Deutschland in der Reha befinden?

Oder dieses "Deutschland Märchen", die Fußball WM 2006, hach wie romantisch. In einem Anfall von Romamntik heimste sich Beckenbauer die Mio.€?
Sicher, so'ne Mio. ist schon traumhaft, nur was genau hattest Du davon?


Hi,

weil da einfach eine gewisse Vorgeschichte besteht. Nichts desto trotz ist das Vergangenheit und die heutige Generation / Gesellschaft kann nichts dafür - nur vergessen können viele das trotzdem nicht.

lg

Die Frage ist doch inwieweit du dich mit einem Land mit ständig wechselnder Politik identifizieren kannst.

Wenn das geht seh ich da kein Hindernis. Die Amerikaner und Franzosen nennen ihre Nazis ja auch Patrioten. Da ist das halt was gutes und nur weil alle denken, WW2 wäre rein deutsche Geschichte ist das hier was schlechtes.

Meiner Meinung nach gibt es unter den heutigen Industriestaaten kaum ein anderes Land, dass so liberal und Ausländerfreundlich ist wie Deutschland.

was für ein Quatsch wir sind doch das Land wasb die Flüchtlinge mit offenen Armen auffängt

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Ja Eminem, jetzt zieh nochmal kräftig an deinem Jonny und dann erklär mir in wie weit sich das mit meiner Meinung widerspricht.

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Natürlich darf man auch als Deutscher patriotisch sein. lass dir nicht so ein Käse von menschen einreden den das stört das ist ihr Problem.

Wir können alleine schon Geschichtlich auf vieles stolz sein so wie Traditionen Kultur, Enddeckungen und Erfindung so wie Musik.

Weil viele Deutsche, vor allem viele Linken und Grünen, aus den Naziverbrechen den falschen Schluss gezogen haben, dass deutsch und nazi dasselbe sei. Daran halten sie eisern fest.

Der australische Historiker Christopher Clark sagte: "Ich erinnere mich an eine Diskussion in Berlin zum Thema Preußen. Danach kam eine sehr nette, gebildete, ältere Dame auf mich zu: „Herr Clark, Sie scheinen uns Deutsche zu mögen.“ „Na ja“, erwiderte ich, „warum auch nicht?“ Sie: „Weil wir so schrecklich sind!“ Ich glaube, so etwas wird Ihnen in keinem anderen Land der Welt passieren."

Man könnte auch sagen:  Hitler sitzt in ihrem Kopf. Überall sehen sie ihn, bei einer (demokratischen) schwarzrotgoldenen Fahne, beim Autokennzeichen 88 oder bei einem Volkslied.

Das ist etwas, was von den Deutschen gerne unter den Tisch gewischt wird.

Als Deutschland Polen überfiel, waren das nicht "die Nazis", sondern "die Deutschen".

Als Deutschland Belgien überfiel, waren das nicht "die Nazis", sondern "die Deutschen".

Als Deutschland Norwegen überfiel und von dort alle Rinder wegnahm, waren das nicht "die Nazis", sondern "die Deutschen".

Als Deutschland in Polen Zivilisten zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppte, waren das nicht "die Nazis", sondern "die Deutschen".

Als Deutschland den Nichtangriffspakt mit der Sowjetunion brach und das Land überfiel, waren das nicht "die Nazis", sondern "die Deutschen".

Als Deutschland anordnete, über 30'000 Juden aus Kiew in der Schlucht von Babi Jar zu erschiessen, waren das nicht "die Nazis", sondern "die Deutschen".

Als Deutschland über 6 Millionen Juden, 200'000 Behinderte, fast 1 Million Sinti und Roma ermordete, waren das nicht "die Nazis" sondern "die Deutschen".

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@Accountowner08

Was ich damit sagen möchte: die Deutschen heute, insbesondere auch die Politiker in ihren Reden, legen viel Wert darauf, sich von den Nazis abzugrenzen, und das ist ja auch gut so.

Trotzdem habe ich den Eindruck, dass sich die Deutschen von heute zu wenig bewusst sind, dass die Nazis von 1933 bis 1945 die Regierung in Deutschland innehatten und somit befugt waren, im Namen von Deutschland, von "den Deutschen" zu handeln.
d.h. alles, was die Nazis gemacht haben, hat der deutsche Staat gemacht, haben "die Deutschen" gemacht.

Insofern ist es viel schwerer, sich davon distanzieren.
Und dann kommt die Aussenwahrnehmung hinzu. Für einen Polen, der 1939 zur Zwangsarbeit verschleppt wurde, für einen Belgier, dessen neutrales Land 1940 überfallen wurde, für einen ungarischen Juden, der 1944 nach Auschwitz verschleppt wurde, waren das "die Deutschen", nicht eine Untergruppe der Deutschen, genannt "die Nazis".

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@Accountowner08


d.h. alles, was die Nazis gemacht haben, hat der deutsche Staat gemacht, haben "die Deutschen" gemacht.

Auch Wiederholungen machen diesen Unsinn nicht wahrer!

Meine Großeltern und dessen Verwandten lebten schon zu der Zeit. Jetzt sag DU den mal bitte ins Gesicht, dass DIE verantwortlich für sämtliche Verbrechen sind.

Das wäre genauso als würde ich behaupten jeder Deutsche hat Irak unschuldige Menschen getötet.

Falls das immer noch nicht in deinem Kopf will: Nur weil ich in DE wohne, heißt das noch lange nicht, dass ICH verantwortlich für die Regierungsentscheidungen bin! Ich bin nämlich gänzlich gegen Krieg! Und trotzdem mag ich Deutschland!

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@Accountowner08


für einen ungarischen Juden, der 1944 nach Auschwitz verschleppt wurde, waren das "die Deutschen", nicht eine Untergruppe der Deutschen, genannt "die Nazis".

Was das für Einzelpersonen galt ist völlig unerheblich. Churchill, der Kriegsverbrecher, hat genauso von "dem Deutschen" geredet.

Fakt ist, dass die meisten Deutschen damit gar nichts zu tun hatten. Die ersten KZs entstanden unter der SA. Die haben seit 1934 stark an Mitglieder verloren. Bis weit unter einer Million.

Spätere KZs standen unter der Leitung der SS. Und die Mitglieder beläuft sich auf etwa 1 Million. Und da waren auch nicht alle in Auschwitz. Klar hat die Waffen-SS Verbrechen verursacht.

Aber bei einer relativen Anzahl von 1% an der Gesamtbevölkerung von "den Deutschen" zu reden ist einfach nur ganz größer Unsinn und beleidigt jeden, der in Gedanken sich gegen dieses Regime gestellt hat.

Deine Verallgemeinerung ist einfach nur grotesk und in meinen Augen absolut widerwertig!

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@Omnivore13

Für dich sind also Max Planck, Konrad Zuse und Dietrich Bonhoeffer für die Verbrechen "der Deutschen" zwischen 33 und 45 verantwortlich? Müssen sie doch alle sein, denn alle drei waren Deutsche.

Komisch nur, dass Bonhoeffer selbst den Nazis zum Opfer fiel und im KZ starb.

Zum mitschreiben für dich: Nicht "die Deutschen" haben die Verbrechen verübt, sondern "die Nazis". Bitte schreib dir das hinter deine Ohren.

Und JA, es ist völlig egal, wenn ungarische Juden oder Churchills da was anderes behaupten. Auch als Jude hat man nicht das Recht ganz Deutschland für einen Massenmord verantwortlich zu machen!

Bei solchen Argumenten wird mir einfach nur schlecht. Ich lehne eine solche Verallgemeinerung strikt ab und weise die Beschuldigungen gegen "die Deutschen" von Accountowner08 ausdrücklich zurück! Es waren NICHT "die Deutschen", sondern "die Nazis". Wer was anderes behauptet, der hat in Geschichte geschlafen oder will einfach nur provozieren.

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@Accountowner08


Als Deutschland über 6 Millionen Juden, 200'000 Behinderte, fast 1 Million Sinti und Roma ermordete, waren das nicht "die Nazis" sondern "die Deutschen".

Falsch. EGAL wie oft du es wiederholst.

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sсheiss doch drauf, was die dann sagen. jeder darf pateiotisch sein, who cares about history

who cares about history

Sag das mal einem Juden.

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@asya234

Wie viele Menschen wurden schon von Juden getötet?

Sag das mal einem Palästinenser.

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Wer sagt, dass wir das nicht dürfen? Wo hast du das her?

Wir sind Fußballweltmeister, Exportweltmeister und weltoffen. Da darf man patriotisch sein.

Und zum Patriotismus gehört auch, dass ich Feind derer bin, die unseren guten Ruf beschmutzen und gegen unsere Werte sind. Z.B.: AFD, Pegida, CSU, NPD

Wir sind Fussballweltmeister? Du hast dort mitgespielt, bei der WM?

Sonst wäre die korrekte Ausdrucksweise: "Unsere Nationalmannschaft ist Fussballweltmeister". Du als Person hast dazu ja keinen Beitrag geleistet.

Wohingegen die Nazis von 1933 bis 1945 die Regierung in Deutschland inne hatten und somit befugt waren, im Namen der Deutschen zu handeln. d.h. "Wir haben 6 Millionen Juden ermordet" wäre durchaus nicht falsch, als Formulierung, auch wenn du persönlich nicht dabei warst, denn das Kollektiv, das damals handelte, war der deutsche Staat, und du bist weiterhin Teil des deutschen Staates, auch wenn er heute anders heisst.

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@Accountowner08

Wir sind Fussballweltmeister? Du hast dort mitgespielt, bei der WM?

Weltmeister ist im Grunde der DFB, dem das Nationalteam gehört. Die Arbeit an dem, was sich später in einer Weltmeisterschaft niederschlägt beginnt auf unterster Ebene: Jugendfußball, Jugendtrainer, alle Leute, die irgendwie bei den Vereinen mitarbeiten, alle Spieler, die mitspielen und Gegner, Mitspieler, Förderer für diejenigen sind, die sich weiterentwickeln. Alle, die als Fans unterstützen. Und am Ende widmete die Nationalmannschaft den Titel unserer Nation.

Ja, WIR sind Fußballweltmeister.

Wohingegen die Nazis von 1933 bis 1945 die Regierung in Deutschland inne hatten und somit befugt waren, im Namen der Deutschen zu handeln. d.h. "Wir haben 6 Millionen Juden ermordet" wäre durchaus nicht falsch, als Formulierung, auch wenn du persönlich nicht dabei warst, denn das Kollektiv, das damals handelte, war der deutsche Staat, und du bist weiterhin Teil des deutschen Staates, auch wenn er heute anders heisst.

Was genau hat das mit meinem Beitrag zu tun? Ja, wir haben Millionen von Leuten ermordet. Wir als Nation mit unserer Geschichte. Nein, wir sind keine Mörder (mehr).

Patriotismus ist die liebe zu seinem Land. Für mich ist das die Bundesrepublik, die nicht unfehlbar ist, aber das beste Deutschland, das es jemals gab. Und ein Land, das sich sehen lassen kann. Kein Erdogan, kein Trump, kein Putin. Zumindest außerhalb Bayerns nicht.

Nazideutschland ist kein Land, dem meine Sympathie gilt und kein Land, dem mein Patriotismus gölte. Was die Schrecken des Nationalsozialismus anbelangt, tragen wir heute für die Geschehnisse keine Schuld mehr - wir haben das ja nicht gemacht. Aber wir tragen Verantwortung für unseren Umgang mit unserer Geschichte. Wer heute die Nazizeit negiert, verherrlicht, verharmlost, der macht sich gewissermaßen wieder schuldig.

Auch der heutige Umgang mit unserer Geschichte ist Teil meines Patriotismus.

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@Accountowner08


d.h. "Wir haben 6 Millionen Juden ermordet" wäre durchaus nicht falsch

Ganz sicher ist das falsch!

Mal eine provokante Frage an dich Accountowner. Du redest von "wir Deutsche" und "Juden ermordet". Ernste Frage: Fühlst DU persönlich dich verantwortlich für die ermordeten Juden?

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Natürlich darfst du patriotisch sein.

Einige "Gutmenschen" schauen dich dann aber gleich schief an und faseln was von zweiter Weltkrieg. Als wenn 6 bzw. 12 Jahre der Geschichte ganz Deutschland ausmachen.

Mir ist das zu dumm. Bei mir kommt auch die deutsche Fahne aus dem Fenster. Ich hab damit kein Problem.

Wem Deutschland nicht passt, der kann gerne gehen. Die Grenzen sind offen...

Aber immerhin war ganz Deutschland von damals für diese 12 Jahre Geschichte und was dort geschah verantwortlich.

Wenn du auf dieses "ganz Deutschland" stolz sein willst, bitte schön. 

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@Accountowner08

D.h. wenn es in der langen Geschichte mindestens einen Idioten an der Macht gegeben hat, dann darf man nicht mehr stolz auf sein Land sein? Halloo? Der Typ war weit vor meiner Zeit. In der anderen Zeit haben meine und deine Vorfahren das Land wieder aufgebaut!

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@Omnivore13

Das war nicht ein Typ, das waren Millionen von Deutschen.

Die Deutschen sind einfach in Österreich einmarschiert, im Sudetenland, in Polen, Dänemark, Norwegen, Belgien, Holland, Luxembourg, Frankreich, Jugoslawien, Griechenland, Lettland, Litauen, Estland, in der Ukraine, in Weissrussland, in Russland, in Italien, in Albanien, in Rumänien, in Bulgarien, in Ungarn...

Und haben dort erst mal das Gold abtransportiert, und alles andere, was ihnen gefallen hat, haben die Bevölkerung zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt, wahllos Zivilisten ermordet.

All das kann ein Typ alleine nicht schaffen. Das waren DIE Deutschen. 

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@Accountowner08

Da waren nicht "millionen" dran beteiligt, sondern vorallem die hochrangigen. Nicht jeder der bei der Wehrmacht war, war automatisch ein Nazi. Das waren teilweise noch Minderjährige. Die wurden zum Krieg gezwungen. Deswegen wusste man nicht automatisch was alles im Hintergrund noch ablief. Nur weil jemand Soldat war, ist man nicht gleich ein Nazi.

Einige Soldaten, die überlebt haben, geben sich heute noch die Hände, obwohl sie früher aufeinander geschossen hat.

Und zum Schluss wurde es immer schlimmer. Da hat man nahezu jedem 16 jährigen noch die Waffe in die Hand gedrückt. Kriegsdienstverweigerung haben die meisten mit dem Tod bezahlt. Einige haben überlebt. Einen solchen Fall kenne ich auch aus meiner Familie.

Klar gab es mehr als genug Nazis damals, die voller Überzeugung waren. Das heißt aber noch lange nicht, dass da das ganze Volk dahinter stand.

wahllos Zivilisten ermordet.

Entschuldigung bitte....das soll jetzt keine Rechtfertigung sein, aber das haben andere Nationen genauso gemacht. Das haben US-Soldaten in Afganistan und Irak gemacht und das haben auch die Engländer im 2 WK in Deutschland gemacht. Und zwar auf Befehl von mindestens einem genauso großen Idioten und Mörder wie Hitler: Churchill.

Nur weil es in der Geschichte Idioten an der Macht gab, heißt das noch lange nicht, dass man kein Nationalstolz haben darf. Denn dann dürfte gar kein Bürger stolz auf sein Land sein.

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darfst du, bin ich auch ;)

wir sind so viele generationen weiter und wir haben nichts für das wir uns schämen müssten

ich bin stolz und auch stolz auf meinen opa

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