Wäschetrockner Pro und Contra

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pro:

  • die Wäsche ist schneller trocken und wieder einsatzbereit
  • Handtuch und Bademantel werden wunderbar flauschig weich
  • du brauchst nicht so viel Platz für zum Aufhängen der Wäsche

contra:

  • hoher stromverbrauch (je nach Gerät bis zu 4 kWh pro Trockengang)
  • bei abluftgeräten zusätzlicher Energieverlust durch Wärmeabfuhr
  • eigener Stromanschluss für das Gerät erforderlich
  • erhöhter verschleiß der Wäsche

wenn du dir wirklich ein solches gerät anschaffen willst, dann würde ich dir auf jeden fall anraten, ein KOndensgerät zu nehmen, selbst wenn der Stromverbrauch höher angegeben ist, wie bei einem verlgiechbaren Abluftgerät. der Wärmeverlust, ist größer wie der Mehrbedarf an Strom.

an sonsten würde ich dir raten, das Gerät so wenig wie möglich einzusetzen, und stattdessen so viel wie möglich den Solarwäschetrockner (Wäscheleine) zu verwenden.

wenn das gerät viel genutzt werden muss, weil z.b. in der Mietwohnung kein Platz für eine Wäschespinne ist, dann sollte darüber nachgedacht werden, ein gerät in Wärmepumpentechnik zu kaufen. die sind heute auch nicht mehr wesentlich teurer, als vergleichbare, kovensionell geheitzte Kondensgeräte.

lg, Anna

eins der wichtigsten contras:

Trocknergetrocknete Handtücher nehmen nicht so viel Flüssigkeit auf. Wenn die Hände nach dem Abtrocknen noch feucht sind, war es ein Handtuch aus dem Trockner.

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Kommt doch wieder ganz auf die Wohnumgebung an. Bist Du in einer Wohnung und trocknest Deine Wäsche auf einem Ständer, kann es sehr schnell sein, dass es in der Wohnung zu feucht wird und sich Schimmel bildet, wenn Du nicht ständig lüftest. Dann brauchst Du aber mehr Heizung! Hast Du ein Haus, kannst Du die Wäsche im Sommer im Freien aufhängen. Im Winter dann im Wäschetrockner trocknen.

Pro: Die Wäsche ist schnell trocken und ist meistens auch nicht sehr zerknittert, so dass sie nicht gebügelt werden muss.

Contra: Das Teil nimmt Platz weg und verbraucht viel Strom. Selbst Klasse A Wäschetrockner brauchen 2kWh pro Trockengang. Das sind 50 Cent für ne Sache, die mit nem Wäscheständer auch kostenlos geht. Der Trockner an sich kostet auch Geld. Manche Wäschestücke halten es nicht aus, im Trockner getrocknet zu werden (ich hatte mal Socken, die waren danach nur noch ein Plasteknäuel).

Hallo canimani

Das Trocknen im Freien kostet keinen Strom, aber im Verlauf des Jahres gibt es mehr schlechtes Wetter, das zum Trocknen nicht so geeignet ist wie schönes Wetter. Es bleibt einem dann nichts anderes übrig als die Wäsche in der Wohnung zu trocknen. Wäsche zum trocknen in der Wohnung aufhängen ist aber eine schlechte Lösung. In der Wohnung entsteht durch die feuchte Wäsche Verdunstungskälte. Der Energieverbrauch zum Heizen der Wohnung ist dann höher als der Betrieb eines Trockners. Außerdem besteht die Gefahr dass sich die Feuchtigkeit in die Wände zieht und so zur Schimmelbildung beiträgt, was wiederum sehr gesundheitsschädlich ist.

Du musst nur darauf achten dass die Trommel des Trockners keine Lochung an den Wänden hat, ausgenommen an der Rückwand und der Vorderwand (Schontrommel), dann wird die Wäsche geschont. Wegen dem Stromverbrauch ist es das Beste du kaufst dir einen "Wärmepumpen-Trockner" die sind zwar teurer, aber du hast das Geld mit dem geringen Verbrauch bald wieder herinnen. Ablufttrockner saugen die warme Raumluft an und blasen dann die feuchte Luft ins Freie, dass heißt sie kühlen speziell im Winter, wenn man den Trockner am meisten braucht, den Raum aus. Kondens- und Wärmepumpentrockner blasen die erwärmte trockene Luft in den Raum zurück, er wird dadurch erwärmt statt ausgekühlt.

Unterschied zwischen Kondenstrockner und Ablufttrockner:

Ablufttrockner holt sich die warme Raumluft, erwärmt sie, belüftet die Wäsche und bläst die feuchte Luft ins Freie. Der Raum wird ausgekühlt.

Kondenstrockner hat 2 Luftstromkreise: Kreis 1 geht über den Heizkörper, durch die Wäsche, wird im Wärmetauscher abgekühlt, das Kondenswasser wird in einen Auffangbehälter oder in einen Ablauf gepumpt und der Kreislauf beginnt wieder von vorne. Im Kreis 2 wird die Raumluft angesaugt, beim Wärmetauscher wird die Luft durch die feuchte Wärme von Kreis 1 erwärmt und als trockene, warme Luft wieder in den Raum zurückgeblasen.

Der Wärmetauscher trennt die 2 Luftkreise durch dünne Blechlamellen. Die 2 Kreise berühren sich dabei nicht.

Wärmepumpentrockner sind wie Kondenstrockner, nur dass sie statt einem Heizkörper ein Aggregat, ähnlich eines Kühlschrankes haben und dadurch wesentlich weniger Strom zu Trocknen brauchen.

Liebe Grüße HobbyTfz

Woher ich das weiß:Beruf – War 37 Jahre lang Servicetechniker für Weißwaren-Geräte

Ein Wäschetrockner lohnt sich nur, wenn man genug Wäsche zum Befüllen hat und ihn nicht halb voll anstellt.

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