Wäsche trocknen in der Wohnung?

11 Antworten

Am Besten nur da trocknen, wo auch eine Lüftungsmöglichkeit besteht, das ist im Flur meistens nicht. Informiere dich über richtiges Lüften: 3x täglich für 5-10 Minuten lüften mit Fenster GANZ auf (nicht auf Kipp) und anschließend immer auf Zimmertemperatur aufheizen damit die warme Luft die Feuchtigkeit aufnehmen und die man dann wieder raus lüften kann

Zusätzlich zum Lüften kannst du auch noch einen kleinen Raumentfeuchter aufstellen. Das sind Plastikgehäuse in die spezielle Beutel eingelegt werden (gibt es z.B. ab und zu bei Aldi oder Rewe für 3,99 Euro). Ich selbst benutze das auch und kann es empfehlen.

Da musst du unbedingt viel Lüften. Am besten du kaufst dir eine Wetterstation mit Hygrometer und dann weißt du wie viel du lüften musst. Ich habe das selbe Problem und habe mir einen Wärmepumpen Trockner gekauft, weil ich auch eine sehr feuchte Wohnung hatte und immer die Fenster nass waren. Vielleicht ist das eine Option für dich...

Ob überhaupt etwas schimmelt, ist v.a. von der Wohnung abhängig. Meine Altbauwohnung ist beispielsweise so trocken, daß ich selbst im fensterlosen Bad Wäsche zum Trocknen aufhängen kann, ohne daß auch nur der Hauch von Schimmel auftritt. Eine Freundin hatte mal eine Wohnung, da ist ihr selbst die trockene Wäsche im Schrank weggeschimmelt.

Schau einfach mal, wie dein Raumklima auf die nasse Wäsche reagiert und paß dein Verhalten an. Wenn du Wohnung eh schon eher feucht ist, würde ich über die Anschaffung eines Trockners nachdenken.

Die Freundin dürfte mit ungutem Lüftungsmanagement eine hohe Luftfeuchtigkeit herbeigeführt haben und hat den Kleiderschrank vor einer Außenwand oder gar Außenwandecke platziert, wodurch eine "Wärmebrücke" (= kalte Stelle) entstand, an der die Luftfeuchtigkeit kondensierte. Eventuelll hatte sie auch souterrain, was die Lage verschlimmert hat.^^

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@napoloni

Nein, hat sie nicht. Nach Jahren hat sich herausgestellt, daß die Wohnung in einem früheren Leben ein isolierter Lagerraum war. Oft genug liegt Schimmelbildung nicht am Bewohner, sondern an undurchdachten Isolierungen. Man kann nicht immer gleich pauschal die Schuld dem Mieter zuschieben.

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Als erstes: Versuche die Wäsche vorher schon so trocken wie möglich zu haben (Schleudergang^^).

So richtig einfach ist deine Frage nicht zu beantworten. Da müsste man schon am besten in der Wohnung stehen und vielleicht noch ein ein Klimamessgerät (Temperatur, Luftfeuchtigkeit) dabei haben. Unter anderem sind die Raumgrößen, die Fenster und die Zimmertüren von Belang. Ingesamt gilt: Je mehr Raumluft und je höher die Temperatur, desto unkomplizierter kannst du die Wäsche trockenen.

Ich schreibe dir, wie ich es mache: Ich habe bei mir alle Zimmertüren geöffnet. Wo ich die Wäsche trockne, ist damit relativ egal, weil sich die Luftfeuchtigkeit über die gesamte Wohnungsluft verteilt. Ich lüfte regelmäßig für wenige Minuten quer über die zwei größten Fenster und tausche so schnell große Mengen Luft aus.

Zu bedenken ist allerdings: Ich halte in der gesamten Wohnung eine "Einheitstemperatur" und habe die Heizkörper recht gleichmäßig verteilt. Hätte ich nun einen unbeheizten Flur mit kühlerer Temperatur, würde ich die Tür zu jenem geschlossen halten.

Wenn bei dir die Räume mit geschlossenen Türen voneinander getrennt bleiben, ist die Antwort einfach: Nimm das Schlafzimmer. Und hier regelmäßig (oft) für wenige Minuten stoßlüften.

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