Wärt ihr gerne Jesus Christus oder der Teufel?

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6 Antworten

Sinnlose Frage oder? Wen wir lieber den Teufel wären, lieber nach seinem willen Leben würden..was hätte so ein Leben am Ende für uns gebracht? Nichts! Wir würden mit IHM in den Feuersee/Hölle landen, (siehe Bibel) den es steht geschrieben das er in Feuersee geworfen wird und alle ungläubigen und der Antichrist usw. (der kommt erst noch) Also lebe nach Gottes Wille soweit es geht und vergiss das böse, den je mehr man daran hängt, das böse liebt, desto mehr wird man davon eingenommen! Es kann nur das gute siegen, das böse kann und wird am Ende verlieren!! Das gute in den Himmel und das böse in die Hölle. Gott ist liebe, Satan ist das gegenteil!


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Aus biblischer Sicht:

Jesus ist Gott (vgl. Erklärung im Kommentar zu dieser Antwort) und der Teufel ist ein von Gott abgefallener Engel, der das hasst und bekämpft, was Gott liebt - besonders uns Menschen.

Der Teufel ist nur ein Geschöpf Gottes und hat auch überhaupt keine Macht, wenn es z. B. um das Gericht und die Zeit nach dem Tod geht. In dieser momentaen Weltzeit darf der Teufel noch in bestimmten Bereichen wirken. Doch sein Ende ist vorgezeichnet: "Und der Teufel, der sie verführt hatte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo das Tier ist und der falsche Prophet, und sie werden gepeinigt werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit" (Offenbarung 20,10).

Jesus hat über den Teufel gesagt: "Der Teufel war ein Menschenmörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben" (Johannes 8,44).

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Kommentar von chrisbyrd
29.08.2016, 23:25

Dass Jesus nach der Lehre der Bibel Gott ist, belegen z. B. folgende Bibelstellen und Gedanken:

In Titus 2,13 steht: "Indem wir die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Jesus Christus9 erwarten."

2. Petrus 1,1: "Simon Petrus, Knecht und Apostel Jesu Christi, an die, welche den gleichen kostbaren Glauben wie wir empfangen haben an die Gerechtigkeit unseres Gottes und Retters Jesus Christus."

Jesus sagte: "Ich und der Vater sind eins" (Johannes 10,30).

Das Johannes-Evangelium beginnt z.B. damit, dass Jesus von Anfang an bei Gott war und dass alles durch ihn entstanden ist!

Johannes 1,1-3: "Im Anfang war das Wort*, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist."

*"Das Wort" (gr. logos) ist ein Name des Herrn Jesus Christus (vgl. 1. Johannes 1,1; Offenbarung 19,13).

In Johannes 1,34 schreibt Johannes: "Und ich habe es gesehen und bezeuge, dass dieser der Sohn Gottes ist."

Wenn man die Bibel aufmerksam liest, wird man in vielen Versen feststellen, dass Jesus Gott ist. Drei Beispiele dafür:

- Im Buch Jesaja wird Gott mit Alpha und Omega bezeichnet. Diese Bezeichnung verwendet auch Jesus für sich.

- Der Jünger Thomas sagt zu Jesus: "Mein Herr und mein Gott!" Und Jesus widerspricht ihm nicht.

- In der Bibel darf nur Gott selbst angebetet werden. In mehreren Stellen verweigern die Engel und Apostel, dass sie Menschen sie anbeten und verweisen darauf, dass nur Gott allein angebetet werden darf. In der Apostelgeschichte, der Offenbarung und anderen biblischen Büchern empfängt Jesus an vielen Stellen Anbetung. 

An diesen und vielen anderen Beispielen sieht man, dass die Bibel lehrt, dass Jesus Christus Gott ist. Das ist auch der Kern der christlichen Botschaft, dass Gott selbst Mensch wurde, ein völlig sündloses Leben führte und deshalb als ein reines makelloses Opferlamm (wie Paulus formulierte) stellvertretend für unsere Sünden sterben konnte. Wir brauchen nur daran glauben und Jesu Opfer am Kreuz für uns in Anspruch nehmen, indem wir um Vergebung unserer Sünden bitten. Da Jesus Gott ist, ist der Weg zu ihm (und damit zum ewigen Leben bei Gott) so einfach und offen geworden.

Jesus starb zwar für die Sünden aller Menschen, die die Vergebung ihrer Sünden haben möchten, besiegte aber den Tod durch seine Auferstehung und gibt allen, die das möchten, die Möglichkeit, ewiges Leben bei Gott zu erhalten. Jesus war der einzige Mensch, der jemals ohne Sünde gelebt hat. Deshalb konnte nur er für die Sünden aller Menschen als Opferlamm dienen, wie es der Apostel Paulus formuliert.

Jesus Christus ist Gott aber auch Mensch zugleich. Gott ist in der Person Jesus Christus Mensch geworden. Wichtig ist dabei das eben das Verständnis der Trinität (Dreieinigkeit) Gottes: Gott als Vater, Sohn (Jesus Christus) und Heiliger Geist (Gott als 3 Personen und doch eins; also Christen glauben an einen einzigen Gott). Jesus Christus kam zwar als Mensch in die Welt, er ist zugleich aber auch Gottes Sohn und damit Gott selbst (ein Teil von Gott, Gott in einer seiner 3 Personen). Man kann das vielleicht mit drei Kreisen vergleichen, die sich in der Mitte überschneiden. Es sind drei Kreise, sie gehören aber zu einem Gesamtbild. Oder mit Wasser in seinen Aggregatszuständen: Wasser flüssig, als Eis oder als Dampf und trotzdem eben Wasser. Diese Beispiele erklären durchaus nur unzureichend und mit unserem begrenzten menschlichen Verstand, was Dreieinigkeit (Trinität) bedeutet. Aber wie könnten wir Menschen uns den allmächtigen Gott auch nur annähernd vorstellen?

Die Trinität wird beispielsweise in 1. Johannes 5,7  beschrieben: "Denn drei sind es, die Zeugnis ablegen im Himmel: der Vater, das Wort und der Heilige Geist, und diese drei sind eins." Mit dem Wort (logos) ist wieder Jesus gemeint (siehe oben).

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Gibts zwar alles nicht, aber wenn dann wäre ich wohl lieber der Teufel #ichguckegradedogma

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Kommentar von DBKai
29.08.2016, 20:14

Warum das?

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Kommentar von yatoliefergott
29.08.2016, 20:27

man kann Sünden begehen. als Jesus wäre man doch total eingeschränkt

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So stark im Glauben sein und Wunder vollbringen zu können, wie Christus es getan hat, klar warum nicht? Allerdings sollte das dann auch ebenfalls aus den Gründen sein, für die Christus laut der Bibel einstand. Das Schicksal am Kreuz und die letzten Tage vor seiner Kreuzigung würde ich aber nicht teilen wollen - nicht einmal im Ansatz.

Was den Teufel angeht, so würde ich das ebenfalls nicht wollen, denn am Ende sieht es für ihn laut der Offenbarung echt übel aus. (vgl. http://www.bibleserver.com/text/EU/Offenbarung20,10 )

In Anbetracht dessen, dass beiden ein ziemlich krasses Leid widerfährt bzw. widerfahren ist, würde ich lieber keiner von beiden sein wollen. Aber das muss ja auch nicht sein. Laut der Bibel konnten schon die Apostel, sofern sie ausreichend Vertrauen hatten (vgl. beispielsweise http://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus14,25-31 ).

In einer Hinsicht kann ich Christus recht gut verstehen, nämlich in dem Sinne, dass er sich an die Unterweisungen erinnern kann, die ihn auf sein Leben und seine Bestimmung vorbereitet haben. Mein Leben lang werde ich von geistigen Einflüssen begleitet, unter anderem auch Erinnerungen, die sich auf eine Zeit vor dem Beginn meines jetzigen Lebens beziehen. Wenn ich darauf vertrauen kann, was an Wissen damit verbunden ist, dann kann ich dieses Wissen auch entsprechend zu nutzen lernen. So erging es mir bereits mehrfach in meinem Leben. Allerdings fällt es mir in vieler Hinsicht schwer, wirklich festes Vertrauen zu finden, welches aber notwendig wäre, um einiges von diesem Wissen nutzen zu können, doch ich hoffe, dass ich bald etwas tun kann, um dieses so schwer zu findende Vertrauen doch aufzubauen, bis ich es schließlich auf meinen eigenen Erfahrungen entsprechend begründen kann.

Was meinst Du mit anders geboren? Meinst Du in Bezug auf seine Zeugung oder meinst Du in Bezug darauf, woran er sich in seinem Leben erinnern konnte (beides laut der Bibel)?

Die letzten beiden Fragen werden, so denke ich, ausreichend in der Bibel beantwortet.

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Warum glauben einige Menschen an Jesus? Eine Frage, die ich mich auch frage.

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Kommentar von UniCornisback
29.08.2016, 20:12

Jesus hat laut vielen Historikern wirklich existiert.

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Kommentar von Irina55
29.08.2016, 20:12

Na, die müssen's ja wissen! :)

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Kommentar von DBKai
29.08.2016, 20:12

Womöglich weil man etwas Besonderes erlebt hat, was einen zum Glauben gebracht hat....

Oder weil man eine Erklärung für das sucht, was auf dieser Welt geschieht....

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Warum sollte ich jemand anderes als ich selbst sein wollen? o.O

Ich finde, Gott hat mit mir ein weiteres liebenswertes Wunder geschaffen. ;)

Wer lieber Jesus oder gar der Teufel sein möchte ist offensichtlich unzufrieden mit irgendetwas.

Kann man denn wirklich auf eine andere Existenz so neidisch sein, daß man die eigene dafür aufgeben würde?

Wie dumm ist das denn?

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