Wärmewellengerät oder Nachtspeicherofen

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9 Antworten

solltst du zufälligerweise einen Gasanschluss richtung dachgeschoss liegen haben, wäre ein Gasofen mit wand- oder Kaminanschluss eine lohnende Alternative.

selbst ein ungeregelter heizwertofen hat immernoch eine bessere wirtschaftliche Bilanz als ein Nachtspeicherofen oder Wärmewellengerät.

an sonsten bliebe noch die Alternative einen Pelletofen für Raumheizung aufzustellen. der braucht nur einen 230 Volt Anschluss fürs Gebläse und einen Kamin fürs Abgas...

und auch der ist immernoch ökologischer und ökonomischer als jegliche elektrische art zu heizen. sogar als eine Wärmepumpe.. jedenfalls im vorliegenden Fall der mangelhaft isolierten Dachgeschosswohnung ohne eine fussbodenheizung

lg, Anna

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Kommentar von EnergieAndi
22.10.2012, 23:37

Sorry Anna, ohne dir zu Nahe treten zu wollen, aber da irrst du dich etwas. Wenn ich mir eine Photovoltaikanlage auf das Dach setze, und dann darüber eine hochwertige IR-Heizung (im physikalisch optimalen Bereich von 9-10 µm) betreibe, habe ich eine weitaus bessere ökonomische und ökolische Bilanz, als die von dir vorgeschlagene Gasheizung (z.B. CO2-Neutral). Nach Studien der TU-K'lautern liegt die benötigte Heizleistung einer Gastherme bei ca (+ -) 270 Watt/qm - Die einer IR-Heizung bei nur rd 75 Watt/qm. Selbst die höheren Stromkosten sind in der Gesamtsumme niedriger als die Kosten für Gas. Nicht berücksichtigt die Wartungskosten, Schornsteinfeger, usw. ....

Selbst ohne Photovoltaik, ist die IR-Heizung in Ihrer Effizienz, der einer herkömmlichen Konvektionsheizung überlegen - Die gesundheitlichen Vorteile (durch Studien belegt) nur nebenbei erwähnt. - Geringere Anschaffungskosten, Wartungsfrei, keine Nebenkosten, geringere Verbrauchskosten als Gas, oder Öl.

Gruß Andi

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Soweit es um die Erwärmung der Raumluft geht, ist es völlig gleichgültig, welches elektrische Heizgerät Du einsetzt. Das billigste Gerät ist da das günstigste. Du bezahlst in jedem Falle eine Kilowattstunde für die Lieferung einer Kilowattstunde Wärme. Du kannst natürlich auch auf die Erwärmung der Raumluft teilweise verzichten und Dich in den Strahlungskegel eines Heizstrahlers setzen in kalter Umgebung, um Dich aufzuwärmen. Das macht aber gewöhnlich nur in Toilette oder Bad Sinn, wo man sich nur vorübergehend aufhält.

Bei der Nutzung des Nachstromtarifes sehe ich keine Probleme. Grundsätzlich ist natürlich die elektrische Widerstandsheizung (in Abgrenzung zur Wärmepumpe) immer eine besonders teure Heizungsart.

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Hallo,

Ich habe eine Energieagentur und kann dir versprechen, das du mit herkömmlichen Heizgebläsen, Wärmewellenheizungen, Ölradatoren, oder Nachtspeicherheizungen sehr teuer fährst. Starkstromheizungen benötigen meist weit mehr als z.B 2000 W. Eine Wärmewellenheizung liegt bei ca 900-1500 W und eine hochwertige IR-Heizung, wie wir Sie anbieten bei rd. 250-650 W bei 220 V.

Die "Wattzahl" gibt die Leistung an; und damit auch, wie hoch der Stromverbrauch ist, aber nichts über die Heizleistung! D.h. das in diesem Fall, das die IR-Heizung bei weitaus weniger Stromverbrauch das gleiche, oder gar das bessere Ergebnis erzielt!

Dabei muß man aber genau rechnen (Wärmebedarfswert), welche Leistung überhaupt notwendig ist, und wie von anderen bereits gesagt, über Thermostate (Funk- Steckdosen- oder Festeinbauthermostate) steuern. Dazu würde ich noch ein paar Angaben deiner Whg benötigen (Sind die Zimmer, "lang und schmal" "Im Winkel", oder eher "quadratisch"?) Wie ist die Isolierung? Wie alt ist das Gebäude? Wann und Wie zuletzt gegen Wämeverlust gedämmt? ... In unsrem Büro (3,5 m x 6,0 m) haben wir 2 Granit-IR-Heizungen: 1x 650 W und 1x 450 W. und das reicht völlig aus. Die Heizkosten pro Jahr liegen bei rd. 350 Eur für den Strom (im Sondertarif). Da war die bisherige Heizung einiges teurer. Und warm wird es innerhalb weniger Minuten.

Wenn du dir eine IR-Heizung zulegen willst, dann achte unbedingt darauf, das die Elemente: EnEV-2009 Komform sind, TÜV und GS Zertifikate haben, im langwelligen C-Wellenbereich -> IR-Bereich von 9-10 µm arbeiten, keine Bimetalle, oder irgendwelchen Schaltkästen haben, und stromfreie Heizplatten aufweisen.

Am besten meldest du Dich mal. Dann kann ich dich individueller beraten. Gruß Andi

www.tele-energie.de

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Kommentar von dompfeifer
24.10.2012, 14:24

Die "Wattzahl" gibt die Leistung an; und damit auch, wie hoch der Stromverbrauch ist, aber nichts über die Heizleistung!

Das ist ja hanebüchener Unsinn! Natürlich gibt die Wattzahl die Leistung an, und zwar exakt die gelieferte Wärmeleistung! Die gelieferte und abgerechnete Wärme (eine andere Energieform wird ja nicht abgegeben) kann aus dem Fenster verschwinden, aber doch nicht aus der Welt! Siehe Energieerhaltungssatz.

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Hmm also ich höre raus das eine ir Heizung die beste Alternative ist. Habe ne 25qm Wohnung die keine Geraden wände hat und sehr verwinkelt ist...l reichen mir hier 500watt aus wenn ich eine ir Heizung Kauf?die Heizung wird neben der Couch aufgebaut und soll nur den Bereich von der Couch zum Fernseher erwärmen...bei ebqy hab ich das gefunden http://www.ebay.de/itm/Infrarotheizung-800x600x1mm-500-W-Infrarot-Heizkorper-/261117030908?pt=Systemkomponenten_Heizung&hash=item3ccbc9b1fc&_uhb=1#ht_3369wt_989

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Kommentar von dompfeifer
24.10.2012, 15:30

Die Infrarotheizung (IR) macht nur Sinn, wenn Du Dich in kalter Luft im Strahlungskegel des Strahlers aufwärmen willst. Außerhalb des Strahlungskegels ist es kalt, solange nicht die Raumluft aufgewärmt ist. Wenn es Dir aber, wie allgemein üblich, darauf ankommt, die Raumluft aufzuwärmen, dann hast Du beim teuren IR-Gerät die gleichen Verbrauchskosten wie bei einem billigen Heizlüfter. Die gibt es im Handel ab ca. 20 € mit einer gewöhnlichen Leistung von 2000 Watt (2 kW). Dir wird in jedem Falle eine Kilowattstunde abgerechnet für eine Kilowattstunde Wärme, alles andere Geschwätz ist nur betrügerische Geschäftemacherei!

Für eine 25qm-Wohnung dürften gewöhnlich 500 Watt etwas zu knapp sein. Welche Leistung Du brauchst, hängt allein von den Flächen der Außenwände und Fenster ab sowie deren Isolierung, und vom Lüftungsverhalten. Der Wärmebedarf ist immer gleich dem Wärmeverlust an die äußere Umgebung. Und die Verbrauchskosten sind bei jedem elektrischen Heizgerät die gleichen, wenn man vom Nachtstromtarif absieht. Das ist eine tarifliche Angelegenheit.

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Ich glaube schon das ein Wärmewellengerät besser ist , dazu würde ich mir mal von einem Fachmann unterlagen besorgen die können dir auch sagen wie das mit dem Anschluß isst und rechnen dir auch gleich aus was dir das kosten würde dann bist du auf der sicheren seite,ist es eine Mietwohnung denke daran deinen Vermieter zu fragen ob du das auch machen darfst,normalerweise müßste der sorge dafür tragen das du vernünftig heizen kannst

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Die Energiemenge ist immer die gleiche um einen Raum auf eine bestimmte Temperatur zu bringen. Erstens kommt es auf den Stromtarif an über den du den Heizstrom beziehst. Alle Geräte außer dem Nachtspeicherofen haben gar keine oder sehr begrenzte Speicherfähigkeit. Deshalb ist der Strom für NSO auch so günstig, da er in der Nacht zu Schwachlastzeiten verbraucht wird. Es gibt bei den meisten Netzbetreibern Tarife zum Heizen mit Niedrig- u. Hochzeiten u. Sperrzeiten. Niedrig - billig u. Hoch - teuer. Da aber dazu auch Sperrzeiten gehören, muss das neue Heizgerät eine gewisse Speicherung haben. Z.B. Marmorplattenheizkörper. Mit diesen Tarif kann man auch fest angeschlossene Warmwasserbereiter, wie Durchlauferhitzer betreiben, aber ohne Sperrzeiten. Meist fallen die Sperrzeiten ab Sonnabend Mittag bis Montag früh weg. Meine Empfehlung, erstmal den NSO überprüfen lassen, ob die Regelmimik für Aufladung u. Raumtemperatur noch funktioniert. Sowie sich bei dem EVU nach den Tarifen erkundigen. Denn Sondertarife wie Nachtstrom u. Ähnliches bekommt man von keinen fremden Stromanbieter. So ein Wärmewellenheizberät ist gut für ein Bad was schnell warm werden soll un dann wieder kalt.

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Kommentar von EnergieAndi
22.10.2012, 22:01

NSH entsprechen leider nicht mehr dem Standard, und müssen, je nach Größe des Gebäudes innerhalb der nächsten 7 Jahre gegen alternative Heizungssysteme ausgetauscht werden. Neubauten etc dürfen gar nicht mehr mit NSH ausgestattet werden. - Macht also keinen Sinn, sich jetzt so etwas noch einzubauen.

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Woher weiß ich, ob es ein gutes Wärmewellengerät ist?

Ein gutes Wärmewellengerät

heizt mit 100% regenerativer Energie

Kosten pro kWh: 10 - 14 Cent (kann man finden, wenn man will bei Löwen-irgendwas- Energie in Berlin oder strompreisvergleich im Internet sucht)

über dem Gerät ist keine Warme Luft

(warme Luft enthält bezahlte Energie, die dorthin verschwindet, wo man sie nicht spürt) Warme Luft über dem Gerät entsteht durch Heizrippen, die im Gerät sind. Das Gerät hat oben Löcher, wo die warme Luft rauskommt.

hat oben keine Löcher

hat eine relativ kleine Heizleistung

Bei großer Heizleistung wird entweder Wärme nach hinten abgegeben, warme Luft steigt auf, oder das Gerät wird vorne zu heiß (da kann etwas anbrennen), normalerweise bei Hellstrahlern (wenn man da irgendwas glühen sieht).

strahlt Wärme nur nach vorne ab

Wenn die Wärme nur nach vorne abgestrahlt werden soll, muß das Gerät also hinten gedämmt sein. Die Fläche, die nach vorne Wärme abgibt darf oben nicht warm werden, weil sich sonst warme Luft ablöst, von der Du nichts hast. Oben am Gerät dürfen keine Löcher sein. Ein solches Wärmewellengerät wirst Du aber normalerweise nicht kaufen können, weil es dann im Vergleich zum Konkurrenzgerät weniger Leistung hätte und die Kunden würden es als schlechter empfinden. Man könnte an ein Wärmewellengerät, das den vorgenannten Kriterien entspricht oben eine unbeheizte Fläche anbauen. Diese Fläche würde sich durch die von der Frontfläche aufsteigende warme Luft erwärmen und die Energie horizontal in den Raum abstrahlen. Der sogenannte Coanda-Effekt sorgt dafür, daß der Warmluftfilm auf der Fläche bleibt und diese erwärmt. Die Zusatzfläche könnte ca 30 cm hoch sein. Man kann auch für Testzwecke eine höhere Fläche montieren, zum Beispiel eine Holzplatte und dann mit einem Kontaktthermometer die Oberflächentemperatur in Abhängigkeit von der Höhe messen. Eventuell wird man herausfinden, daß 30 cm Höhe für die zusätzlich oben angebrachte Platte schon ein guter Wert ist. Auf der Rückseite der Holzplatte könnte man Styropor anbringen,

damit die Wärme nur nach vorne strahlt.

Wenn so eine Heizung rund um die Uhr betrieben wird, so ist das natürlich am behaglichsten.

Wenn sich jemand so eine Dauerheizung noch nicht leisten kann, so braucht er halt sozusagen von rechts und von links Wärme, für die Zeit, wo er zuhause ist, also zwei Geräte.

Ich habe auch so eine Heizung, nur ist sie bei mir

rund um die Uhr eingeschaltet.

thermostatisch geregelt, wobei ich nicht die Lufttemperatur regle, sondern

die Wohlfühl-Temperatur.

meine Heizflächen sind fest installiert und unsichtbar

sie sind mit Wasser aus der Holz-Heizungsanlage beheizt.

Sie können auch mit einer Wärmepumpe betrieben werden.

Die Heizkosten sind ungefähr 300 € pro Jahr

für mein energiefressendes Haus

Ich könnte auch für 4600€ pro Jahr heizen.

Es wäre ganz einfach: Dann müßte ich nur viele Dinge gleichzeitig falsch machen. Vieles müßte ich dann nicht verstehen, wie es funktioniert. Kein Pedant dürfte ich dann sein, wenn es um Energie geht. Ganz locker müßte ich dann den Lohn für meine Arbeit nicht haben wollen wenn ich sooo gerne wegschmeiße!

Und zu mir selber sagen: ach, egal.......... in dem Moment, wo ich gerade meine Arbeitskraft wegschmeiße, weil ich mir selber ja nichts wert bin.

Weil ich im Leben ja nicht weiterkommen möchte.

Weil es gut ist, wenn die Großkonzerne kräftig an mir verdienen.

Weil ich dann nicht selber denken muß.

Die anderen übernehmen das schon für mich.

Dann kann ich so richtig faul sein und zuhause den Fernseher einschalten. dann zeigen die mir schon, was für mich normal sein soll.

Es ist für die anderen doch besser, wenn ich nicht denke. Also mache ich es auch nicht.

Ich bin ja brav......

Es gehört schon eine gehörige Menge physikalisches Grundverständnis dazu, um die Gesamtzusammenhänge zu erkennen.

Ich habe einmal gelesen, daß es zu den schwierigsten Dingen gehört:

einen zusammenhängenden Gedanken zu denken,

zu einem Ergebnis zu kommen

und sich das ganze dann aufzuschreiben.

Also ein kompletter Denkprozeß, der von Dir ist !

Das hat mein Weltbild erschüttert ! Jedoch läßt gezielte Beobachtung mich das durchaus für Möglich halten!

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Die max. Leistung steht bei den Geräten doch immer dabei. Bei Deinem link 1.500 Watt. Allerdings wirst Du im Winter mit einem nicht auskommen - so wie Du Deine Wohnung schilderst.

der Starkstrom und der alte Ofen sind glaube ich unrentabel

Wie kommst Du denn darauf, dass ein Wärmwellengerät ggf. rentabler wäre.

Günstiges Strom bekommst Du nur Nachts (20°°-8°° Uhr in der Regel). Tagsüber hast Du den Normalpreis zu entrichten. Das kann schnell teurer werden, als Deinen uralter Nachtspeicherofen korrekt zu betreiben. Weißt Du denn, wie teuer Dein Strom am Tag und in der Nacht ist?

Aber die Wärmewellengeräte-Lobbyisten sind zahlreich und werden es Dir bestimmt vorrechnen. Das lese ich dann gerne ´mal, wie das Ergebnis ausschaut.

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Kommentar von EnergieAndi
22.10.2012, 22:09

Man muß zwischen Wärmewellengerät und IR-Heizung unterscheiden! - Ein Wärmewellengerät wäre auch mein Toaster, oder die Ceranplatte in der Küche. Alles was Wärme abstrahlt nennt sich Wärmewellengerät. Doch die Leistung und die Qualität sind entscheidend. Wieviel Energie muß ich "reinstecken" damit ich eine angenehme Wärme rausbekomme.

Reine Wäremwellengeräte taugen nichts. Da hast du Recht. Die Effizienz ist viel zu niedrig, und somit auch die Kosten zu hoch.

Anders bei einer qualitativ hochwertigen IR-Heizung, die nahezu 100 % Strom in Wärme umwandelt. - 50 % in IR-Wärmestrahen, und der Rest "Abwärme".

Ich kann das das gerne mal ausrechnen, wenn es dich interessiert. Andi

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Kommentar von EnergieAndi
22.10.2012, 22:14

Da lassen wo Sie ist!

Der Verbrauch mit 1500 W ist viel zu hoch, Die Regalung erfolgt über Bimetalle, und zu schwer ist Sie auch. Abgesehen davon arbeitet Sie nicht im optimalen IR-Bereich von 9-10 µm. ...

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