Wärmedämmung auf die Hausfassade?

6 Antworten

Ich bin grundsätzlich gegen die Wärmedämmung eines Hauses. 

Das holt man  kostenmäßig nie herein  . 

Gerüst stellen, später Vermoosung der Fassade (dauerndes streichen müssen da die Fassade grün wird. 

Wenn man Pech hat tierische Untermieter - Vögel - Mäuse - Ratten.

Ich kenne Mehrfamilienhäuser, die im Sommer die Heizung anstellen, weil es drinnen so kalt ist. Es wird immer von Wärmeschutz geredet, aber was ist mit der Wärme die das innere eines Hauses nicht mehr erreichen kann besonders in der Übergangszeit.

Sinnvolle Maßnahmen, die vielleicht wirklich etwas bringen, sind moderne Brennwert - Heizungsanlagen -  jedoch auch da längst nicht soviel wie versprochen...

Besonders gefährdet sind Innenwände wegen Schimmelbefall, da die Räume nicht mehr genug Luftbewegung bieten. Heutzutage muss man sogar schon in neue Fensterrahmen Dauerlüftungen einbauen, um den Schimmelbefall der Innenräume zu verhindern .(Stichwort Kondenswasser wegen schlechter Raumbelüftung)

https://youtube.com/watch?v=7mDjxO3G2a4

Hallo Huflattich,

 

ich teile die grundsätzliche Meinung, dass sich Wärmedämm-Maßnahmen bei den meisten Altbauten nie rechnen werden!

Allerdings muss ich den Aussagen bezüglich der Luftbewegung widersprechen, die sich aus der Dämmung der Außenwände ergeben sollen. Das stimmt einfach nicht, es gibt ja kaum bis keine Luftbewegungen durch die Wände, weder ohne noch mit Dämmung. Die Mär von der atmenden Wand ist beispielsweise Humbug, Wände oder Räume atmen nicht, auch nicht mit Lehm oder irgendwelchem Budda-Putz!

Dass man heute Lüftungsöffnungen einbaut in Fenster oder Lüftungsanlagen, liegt ja daran, dass die Häuser dichter sind als früher und die Leute nicht lüften wollen oder können, wie es früher der Fall war. Ich z.B. würde kein modernes Haus mehr ohne Lüftungsanlage bauen. Es hat auch was mit Komfort zu tun.

Wenn es schimmelt in einem gedämmten haus, dann sind es meistens Mängel in der Dämmung oder, was öfter vorkommt, falsches Heizten und Lüften bzw. keine Lüftung vorhanden!

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@Topotec

Dass man heute Lüftungsöffnungen einbaut in Fenster oder Lüftungsanlagen, liegt ja daran, dass die Häuser dichter sind als früher und die Leute nicht lüften wollen oder können, wie es früher der Fall war. Ich z.B. würde kein modernes Haus mehr ohne Lüftungsanlage bauen. Es hat auch was mit Komfort zu tun.

Richtig die Häuser sind dichter und weil die Fenster ohne besondere Lüftung keinen Luftzug durchlassen, gibt es keine Luftbewegung im Raum. 

Das kondensierende Wasser an kälterer Wand kann nicht abtrocknen. Schimmel ist die Folge .

Ohne Feuchtigkeit kein Schimmel. Das ist durch lüften allein (also Fenster öffnen) nicht  in den Griff zu bekommen.

Eine elektrische Lüftungsanlage also mit Motor/Ventilator in der Fassade kostet - richtig - Energie alles zusammen ist es also purer Unsinn etwas einsparen zu wollen und im Gegenteil nur Energie (in anderer Form) zu verschwenden.

Isolierungen mMn. teure Maßnahmen ohne erkennbaren Nutzen. Im Gegenteil doch "Kaputt-sanierung" Zerstörung früher funktionierender Fassaden und Innenräume. 

Ein Förderprogramm für Maler und Maurerfirmen am Bau - mehr nicht.


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Wieso nur auf einer Seite?

Thermoputz bringt an Dämmwert, gemessen als sogenannter U-Wert, wenn überhaupt nur ein paar Zehntel. Ist auch klar, wie soll ein Perlit- oder Styropor gefüllter Putz, der maximal vielleicht 3 cm aufträgt, eine Dämmung erbringen können wie bspw. eine Fassadendämmung von 16 cm?

Wenn man unbedingt dämmen muss oder will, dann richtig. Aber dann würde ich auch das ganze Haus machen, nur eine Seite ist Blödsinn!

Man muss ja nicht dämmen. Man kann sich ja befreien lassen. Deshalb gibt es ja die §§ 24, 25 EnEV.

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Offenbar bin ich rausgeflogen - hier nochmals:

Einverstanden, dass Thermoputz relativ wenig bringt.

Ich kenne den Grund nicht, wieso nur eine Seite isoliert werden soll. 

Ich hatte das Problem, dass ich neben dem Bett eine schlecht isolierte Wand hatte, die im Winter ziemlich kalt war. Das Nachisolieren mit 10 cm Styropor ergab insofern eine klare Verbesserung, als die Wand dann keine Kälte mehr abstrahlte. Also eine eindeutige Verbesserung des Komforts.

Über einen finanziellen Vorteil weiss ich leider nur gefühlsmässig Bescheid, weil die Kosten des Heizmaterials relativ stark schwankten und die Nutzung des Hauses z.T. erheblich variierte  

Die Kosten für die Isolation waren nur halb so gross wie von Handwerksbetrieben offeriert, weil ich das meiste in Eigenleistung machte.

Ich habe aber das Gefühl, dass sich die Massnahme auch finanziell bewährte. Allerdings gehe ich nicht davon aus, dass die Isolation nur 20 Jahre hält. Sie hält - wie andere auch - bereits heute schon deutlich mehr als 20 Jahre.

Aus dieser Sicht kann es auch sinnvoll sein, nur eine Seite zu isolieren.

Einseitige Isolation kann auch Sinn machen beim obersten oder untersten Haus von Reiheneinfamilienhäusern.

Schimmel hatten wir übrigens nie.

Gelüftet wurde auch nicht "nach Plan".

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Ich möchte nicht am ganzen Haus (18 Fenster) alle Fensterbänke rausreißen.

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Grüße SDCHS

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