Wärmeausdehnung bei Temperaturerhöhungen

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Unter Wärmeausdehnung versteht man die Längen- bzw. Volumenänderung eines Körpers hervorgerufen durch eine Veränderung seiner Temperatur . Merklich wird dieser Effekt vor allem dann wenn Materialien mit unterschiedlichem Wärmeausdehnungsverhalten in Gebäuden Bauwerken oder technischen Produkten mit einander kombiniert werden.

Architekten Bauingenieure und Konstrukteure lösen die Probleme welche durch das unterschiedliche Ausdehnungsverhalten verschiedener Materialien hervorgerufen werden durch Dehnungsfugen ausreichendes Spiel zwischen Bauteilen und Ausgleich der Größendifferenzen durch Kompensationselemente aus geeigneten Materialien z.B. bei Straßen die über Brücken führen. Es gibt aber auch Produkte die sich die Wärmeausdehnung zunutze machen. Das bekannteste Beispiel hierfür sind Bimetallstreifen .

Der Wärmeausdehnungskoeffizient ist ein Kennwert der das Verhalten eines Stoffes in einem bestimmten Temperaturbereich beschreibt. Unterschieden wird zwischen dem Längenausdehnungskoeffzienten α (auch linearer Wärmeausdehnungskoeffizient ) und dem Raumausdehnungskoeffizienten γ ( räumlicher oder auch Volumenausdehnungskoeffizient ).

Bei Wiki steht eine ganze Menge Material dazu. http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rmeausdehnungskoeffizient Dort sieht man, dass es nicht nur Ausdehnung bei zunehmender Temperatur gibt, sondern auch den umgekehrten Fall - und das nicht nur beim Wasser. Gummi wird auch dort nicht erwähnt. Auch Gummi zieht sich mit zunehmender Temperatur zusammen.

Ja, jedes Material hat einen Wärmeausdehnungskoefizienten.

Baustahl hat den gleichen Wärmeausdehnungskoeffizienten wie Beton. Würde man Edelstahl verwenden, hätte man keine Korrosionsprobleme mehr, aber beim ersten größeren Temperaturwechsel würde sich der Edelstahl aus dem Beton befreien weil er sich unterschiedlich ausdehnen würde.

Bei Wasser gibt es eine anomalie, unter +4°C beginnt Wasser sich wieder auszudehnen, vergrößert sein Volumen anstatt sich zusammen zu ziehen wie alle anderen Stoffe.

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Oder stimmt die Formel "l= lneu/(1+a*deltaT)?

Ich würde mich über eine Antwort freuen.

Lg

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