Wäre so etwas für ein Baby schädlich?

... komplette Frage anzeigen

15 Antworten

Auch wenn die modernen Techniken und der hohe Hygienestandard den Kaiserschnitt zu einem relativ problemlosen Routineeingriff hat werden lassen, gibt es Nachteile und Risiken gegenüber einer Spontangeburt:

Das Kind wählt seinen Geburtstag nicht selbst, kein Geburtserlebnis, Wund- und Narbenschmerzen nach der Operation (bis zur vollständigen Heilung vergehen rund sechs Wochen), rund einen Tag lang nicht aufstehenkönnen, auf Hilfe angewiesen sein bei der Versorgung des Babys, Urin-Katheter und eventuell eine Drainage für die Narbe, längerer Klinikaufenthalt.

Es besteht ein höheres Risiko für eine Thrombose oder Embolien. Das häufigste Problem nach der Operation ist eine milde Darmträgheit, gelegentlich gibt es Probleme bei der Entleerung der Blase, eventuelle Blasenentzündungen müssen behandelt werden, nach einer Operation kann es zu Wundinfektionen kommen.

Eine weitere, seltene Gefahr ist ein möglicher hoher Blutverlust bis hin zur Gebärmutterentfernung, in seltenen Fällen werden während der Operation andere Organe wie die Blase oder der Darm verletzt, was eine weitere Operation nach sich ziehen würde.

Als mögliche Spätfolgen nach einem Kaiserschnitt sind wie nach jeder Operation die Risiken von Wucherungen und Verwachsungen gegeben, die zu ständigen Unterbauchschmerzen führen können.

Die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Kaiserschnittes, einer Plazenta praevia oder einer manuellen Plazentalösung in der nächsten Schwangerschaft ist höher.

Gelegentlich wird das Kind beim Kaiserschnitt verletzt und hat häufiger Atem- und Anpassungsstörungen. Kaiserschnitt-Kinder von Müttern mit bekannten Allergien haben ein siebenfach erhöhtes Risiko, ebenfalls eine Allergie zu haben.

Außerdem stärkt die natürliche Geburt das Immunsystem des Kindes, da der Darm des Babys, der bis zur Geburt keimfrei ist, dabei (im Gegensatz zum Kaiserschnitt) mit immunologisch wichtigen Bifidus- und Lactobazillen aus dem Geburtskanal der Mutter besiedelt wird.

Neue Studien belegen, dass Kinder, die per Kaiserschnitt zur Welt kamen, ein mehr als doppelt so hohes Risiko für Typ 1 Diabetes haben als Kinder, die spontan entbunden wurden.

Schau auch mal unter

http://www.frauenarzt.de/1/2008PDF/08-06/2008-07-06-schneider.pdf

Aus ganzheitlicher Sicht wird vom Kaiserschnitt abgeraten, da man die Wehen als Vorbereitungsphase für den Eintritt ins Leben sieht.

Auch der psychologische Faktor einer natürlichen Geburt ist für eine Frau nicht zu unterschätzen. Seine eigenen Kräfte zu erkennen und sagen zu können "Das habe ich geschafft" ist unglaublich bereichernd.

Der Kaiserschnitt ist eine sehr gute Alternative für Notfälle unter der Geburt, wenn Gefahr für Mutter oder Kind besteht. Die WHO schätzt, dass dies in etwa 10 bis 15 Prozent der Schwangerschaften zutrifft und hält deshalb eine Kaiserschnittrate in dieser Höhe für vertretbar.

Anscheinend muss man Frauen nur lang genug einreden, dass sie nicht gebären können, denn in Deutschland schwankt die Kaiserschnittrate der einzelnen Kreise zwischen 17 und 51 Prozent (im Schnitt kommt also fast jedes dritte Kind per Kaiserschnitt auf die Welt).

Alles Gute für dich!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Charlieee001
21.10.2016, 19:19

Danke für die lange und ausführliche Antwort! Ich hätte es ehrlich gesagt nicht gedacht was alles dabei rum kommen kann.

0
Kommentar von Charlieee001
21.10.2016, 23:47

Also ich persönlich würde jetzt nicht dran denken das eine "unnötige" OP weniger schmerzhaft ist als eine normale Geburt. Hatte mich halt mal interessiert wie das so abläuft :)

0

Ich hatte einen Kaiserschnitt.... Naja, kein gewollter aber es war ein geplanter Notkaiserschnitt (Ich wusste das es darauf hinauslaufen wird weil es eine Frühgeburt werden musste, nur wurd von Tag zu Tag in der morgendlichen Ärztebesprechung darüber entschieden ob noch ein weiterer Tag abgewartet werden könnte ohne das Mutter und Ungeborenes zu Schaden kommen).

Ein Kaiserschnitt verläuft grundsätzlich nach dem selben Schema. Nur ists eben von Frau zu Frau verschieden wie schnell sie anschließend wieder auf den Beinen ist, wie gut die Wundheilung ist, ob und wann die Frau wieder Gefühle in dem Bauchbereich bekommt, ob Narbenschmerzen zurückbleiben, ob die Narbe sich mit den Jahren etwas zurückbildet optisch.

Bei mir ist die Narbe etwa 15 cm lang und man sieht sie mittlerweile kaum noch. Sie stört mich persönlich auch nicht sonderlich. Ein halbes/ dreiviertel Jahr nach dem Kaiserschnitt hatte ich überall wieder ein recht normales Gefühl sobald ich über den Bauch (und tiefer) mit der Hand strich. Mittlerweile ist mit der Empfindungsfähigkeit dort alles wieder ganz normal. 

Das mit der Narkose... es kommt eben auf die Narkose selbst an. Ich bekam damals eine Spritze in den Rücken. Es fühlte sich so an als würde jemand versuchen mit einer rostigen Stricknadel ganz tief in einem der Knochen herumzubohren. Nach einer Weile setzte die Wirkung nach und nach ein. Ich spürte ab unterhalb der Brust irgendwann garnichts mehr. Also weder Kälte noch Wärme, weder das Sprühwasser (das zum Test verwendet wurde) noch irgendeine Berührung.

Das einzige was ich "spüren konnte während des Kaiserschnittes: Ich merkte das dort irgendwas gemaht wird, merkte Druck. Aber es war eben nur das Druckempfinden. Als ich dann hinterher zugenäht wurde hatte ich das Gefühl als würde sich eine unentschlossene Katze auf meinem Bauchraum hin und her drehen. War also nicht so toll.

***

Ein geplanter Kaiserschnitt bei einem voll ausgetragenen Kind - nein, gesundheitsschädigend ist es sicher nicht. Gut, jede OP ist ein Risiko. Aber in der Regel ist man in einem guten Krankenhaus gut versorgt in jeglichem Notfall.

Für mich selbst waren die Nachwirkungen des Kaiserschnittes echt heftig. Zuerst versuchte ich jegliche Bewegung, Husten, Niesen, Lachen zu vermeiden. Doch nach 1 Tag zwang mich eine Krankenschwester mich aufzusetzen und auch mal aufzustehen (mein Kreislauf sollte wieder in Schwung kommen). Die ersten Wochen hatte ich Schmerzen bei Bewegung oder wenn ich versuchte mich grade aufzurichten, wenn die Bauchmuskeln belastet wurden. Aber von Woche zu Woche wurde es besser.

Und doch hab ich das alles mitgemacht, mich einigermaßen zusammengerissen - für unseren Nachwuchs. Denn das unserem Nachwuchs nichts passiert ist/ die Frühgeburt so gut überstanden wurde von uns allen... das ist die Hauptsache

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Man ist vor kurzem erst darauf gekommen, dass Babys in der Fruchtblase keimfrei sind.
Wenn sie durch die Scheide geboren werden, dann bekommen sie die Bakterien der Mutter durch die Scheide auf den Körper gestreift.
So haben sie ab der Geburt gute Bakterien an sich selbst, die dann den ganzen Körper des Babys besiedeln. Auch den Darm.

Bei einem Kaiserschnitt haben sie diese Bakterien dann nicht.
Und so werden sie dann von Bakterien, die im Raum sind besiedelt.
Also auch von Bakterien, die so im Krankenhaus wohnen.

Für den Darm ist das nicht gut. Die Darmbakterien haben so viele wichtigen Funktionen, dass das die Gesundheit beeinträchtigt, wenn es andere Baktieren sind als die von der Mutter.

Hier wird in einigen Kliniken das Baby direkt nach dem Kaiserschnitt mit Bakterien aus der Scheide der Mutter abgerieben.
Es wird also ein Schwamm in die Scheide gelegt und damit das Kind gerieben. So dass es die Bakterien trotzdem bekommt.

http://www.hallofamilie.de/eltern-werden/geburt-baby/artikel/1/1625-geburt-legt-basis-fuer-ein-starkes-immunsystem.html

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Also erstmal ist eins ganz am Anfang zu sagen. Wenn Mutter und Kind gesund sind, ist immer eine normale Geburt erstrebenswert.

Jede operation birgt Risiken, also auch der kaiserschnitt.

Ist das kind allerdings gesundheitlich geschwächt, oder die Mutter, ist es natürlich ratsam das Kind per kaiserschnitt zu entbinden. Es gibt auch noch andere Gründe, wie zum Beispiel ein zu enges Becken bei der Mutter, oder wenn das Baby falsch herum liegt.

Natürlich ist der heilungsprozess bei einer normalen, und gut verlaufenen geburt geringer (es kann natürlich zu dammrissen kommen, die genäht werden müssen). Oft gehen Frauen die normal entbunden haben und gesunde Kinder haben noch am gleichen Tag wieder nach hause. Das geht beim kaiserschnitt natürlich wegen der nachsorge nicht.

Es kann beim baby zu anpassungsschwierigkeiten kommen. Es konnte sich durch die unvorbereitete, aprupte Geburt ja nicht an die Einflüsse anpassen. Das das Baby danach eine schlechtere Bindung zur mutter hat, bezweifle ich. Es braucht natürlich in der zeit bis mama aus dem op kommt eine person die es lieb hat und kuschelt.

Nun zur persönlichen Erfahrung:

Ich hatte einen kaiserschnitt, da meine Tochter nicht durch mein Becken gepasst hatte. Das wurde nach ca. 16 Stunden im kreisssaal festgestellt. Es tat nicht weh, da ich eine pda hatte und mein unterleib daher betäubt war. Natürlich merkt man es auf dem op-tisch heftig ruckeln und das ist unangenehm, aber es tat nicht weh. Meine narbe ist etwa 10cm lang und am unteren bauch quer gemacht worden. Die Heilung verlief gut, aber schmerzhaft. Laufen tat weh und die Sache mit dem katäter wünsche ich keinem. Es hat schon etwa einen Monat gedauert, bis es mir besser ging, wobei ich noch wesentlich länger gemerkt habe wie es zieht, wenn ich mich strecke.

Ich hoffe das waren alle dir wichtigen punkte und ich konnte dir etwas Klarheit verschaffen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ein Wunschkaiserschnitt dient nur der Klinik und dem Arzt.

Für Mutter und Kind bedeutet das unnötiges Risiko sich mit Spitalkeimen anzustecken, die Geburt geht für das Baby zu schnell, mit Atemproblemen muss man rechnen.

Die Mutter hat einfach nach der Geburt die Schmerzen ohne die überschwengliche Freude. Sie ist auf Hilfe angewiesen. Immerhin ist das eine Bauchoperation.

Statt der Freude über das Kind und freie Bewegung ist Operationsnachsorge und krank sein vorherrschend. Wochenlange Bewegungseinschränkung durch Schmerzen und Komplikationen sind zu erwarten.

Meine Schwägerin hatte 2 Notoperationen nach dem Kaiserschnitt. Die Schwiegertochter unserer Freunde lag, nach der Notoperation nach dem Kaiserschnitt 4 Tage im Koma.

Ärzte die zu Wunschkaiserschnitten raten/ ausführen sind keine Menschenfreunde! Aus sicherer Quelle weiss ich, dass Ärzte kindische Listen führen, wer den schnellsten Kaiserschnitt hinlegt. Ich weiss auch, dass den werdenden Elter erzählt wird, dass es ihrem Kind nicht gut geht und dass  deshalb ein Kaiserschnitt gemacht werden muss, obwohl das gar nicht stimmt. 

Das Beste für Mutter und Kind ist immer eine natürliche Geburt, wenn keine Gefahr für Mutter und Kind besteht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Rockige
21.10.2016, 14:09

Naja, ganz pauschalisieren kann man es nicht.

Die Freude darüber das das Kind auf der Welt ist, ist für eine Mutter genauso vorhanden... egal wie das Kind auf die Welt kam.

Auch eine vaginale Geburt kann Komplikationen verursachen. Bei manchen Frauen ist ein Dammschnitt nötig. Und wie dieser anschließend verheilt ist ja wieder von Frau zu Frau verschieden.

Meiner Meinung nach sollte man das auswählen das besser für das Wohl von Mutter und Kind ist. Egoismus sollte hinten an gestellt werden.

0

über das Thema Kaiserschnitt kann man ewig diskutieren. wie weit eine normale Geburt besser oder schlechter für ein Baby gewesen wäre kann man nachher kaum sagen da man ja keine Vergleichsmöglichkeit hat.
Angeblich fehlen beim Kaiserschnitt gewisse Hormone welche man durch die Wehen ausschüttet und die das Kind dann bekommt - dadurch soll die Geburt weniger stressig für das Baby sein. Mein Kind lag ist Stteißlage und kam Nach Blasensprung + Wehen auch per Kaiserschnitt zu welt und dem baby hat es sicher nicht geschadet.

Allerdings hat man als Mutter nach der Geburt auch gewisse Nachteile. Okay die Geburt ging schnell und war schmerzlos - dafür hängt man nacher noch sehr lange dran. Ich konnte 2 Tage nicht austehen und mir musste jedes Mal jmd mein Baby bringen- auch in der Nacht. Selbst wickeln ging auch die ersten 2 Tage nicht, selbst aufs WC gehen konnte ich nicht (urinkatheder!!!). Ab den 3. Tag bin ich mit Hilfe und unter großen Schmerzen aufgestanden. Ab dem 5. tag gingen die Schmerzen wobei ich ca. 1-2 Wochen nacher immer noch keine weiten Strecken laufen konnte.
Frauen mit normaler Geburt sind ab dem 1. tag aufgestanden und konnten ihr Kind versorgen.
Dazu kommt noch das einem dieses "jetzt ist das baby endlich da" erlebnis fehlt da alles so schnell geht. ich hatte um Mitternacht den Blasensprung, war um 1 Uhr im Krankenhaus, um 1.30 uhr bin ich in den OP gefahren worden und um 2 Uhr war das Kind da. Man hat es mir kurz auf die Brust gelegt und um 2.30 uhr habe ich es dann zum ersten mal länger gehabt. (musste ja noch zugenäht werden).
Da bin ich dann mit meinem Baby rumgelegn und hab die Hälfte von meinem körper dank der Narkose nicht mal gespürt und irgendwie hab ich nichts mit dem kleinen Ding anfangen können. Ich hab erwartet das mand sa Baby sofort liebt und froh ist das es da ist - diese Glückshorme haben bei mir gefehlt.

Nachträglich hat sich dann das alles eingependelt aber wenn ich die Wahl wieder hätte, würde ich lieber die Schmerzen von einer Geburt durchstehen als noch einmal einen Kaiserschnitt zu machen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nach einem Kaiserschnitt musst du länger im KH bleiben und hast deutlich stärkere schmerzen. Ich hätte lieber einmal (mehr oder weniger) kurze Schmerzen als tagelang. Für das Kind soll es angeblich auch gesünder sein, normal geboren zu werden, wegen dem Immunsystem.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

also wirklich schädlich ist es nicht (sonst dürfte man es ja garnicht machen, wenn nicht nötig). Allerdings habe ich mal von Theorien gelesen, dass angeblich die Mutter-Kind Bindung durch eine normale Geburt nochmal mehr gestärkt wird und das eben sonst fehlt, was aber natürlich nicht heißt, dass Mutter und Kind kein gutes Verhältnis haben können. Außerdem gibt es Unterschiede für die Mutter...so soll das Abnehmen nach einer normalen Geburt schneller/besser gehen, was sicherlich auch daran liegt, dass man ja nach der OP nicht so schnell wieder mit Sport anfangen darf etc. Aus Erfahrung kann ich leider nicht sprechen ;)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von minaray1403
21.10.2016, 01:45

Das hat mit der Bindung nichts zu tun. Sonst müsste man ja davon ausgehen das Vater und Kind kaum Bindung zueinander haben.

0
Kommentar von minaray1403
21.10.2016, 01:49

Ich weiß, Mama ist immer wichtiger.

0

Hi. Ich hatte vor 11 Monaten einen Kaiserschnitt, da die Kleine mit dem Kopf nicht in den Geburtskanal rutschte. Nach 20std Wehen wurden ihre Reserven knapp und auch ich machte langsam schlapp. Die OP tat nicht weh, war aber sehr unangenehm. Danach war ich wieder recht flott auf den Beinen. Habe aber im Bekanntenkreis viele, die sich nicht so schnell erholten. Sowohl physisch als auch psychisch. Man darf nicht vergessen, dass es ein großer Eingriff ist. Meine Narbe ist ca. 15cm lang und verheilte rasch. Habe mir eigentlich eine spontane Geburt erhofft, sollte nicht so sein. Meine Tochter entwickelt sich gut und ich bemerke bezüglich der Bindung keinen Unterschied zu anderen Kindern. Im Nachhinein muss ich sagen, dass auch wenn ich mir keinen KS gewünscht habe, ich froh bin, dass er gemacht wurde, bzw dass wir heutzutage die medizinischen Möglichkeiten haben. Wer weiß wie die ganze Geschichte sonst ausgegangen wäre.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich hab drei Babys ganz  normal zur Welt gebracht und würde das jederzeit wieder so machen.

Die Schmerzen sind schlimm, aber nach der Geburt vergleichsweise schnell vorbei. Ich konnte mich 2 h nach der Geburt auch voll um meine Babys kümmern.

Meine Geburten waren 5 h, 5 h und 4 h lang - was ziemlich kurz ist. Die erste Geburt wurde eingeleitet. Probleme gab es nicht - nur beim ersten entstanden 2 kleine Risse.

Ein Kaiserschnitt hat durchaus Folgen - für Mama und Kind. Die Mamas unterschätzen oft die Schmerzen, die sie dann in den ersten Tagen durchmachen müssen. Hab ich jedenfalls von sehr vielen Bekannten gehört. Der Wunsch eines Kaiserschnitts also aus Gründen: "Eine normale Geburt tut so weh" ist irgendwie nicht so sinnig.

Auch für das Baby gibt es Folgen. Da gibt es Studien dazu. Was da genau alles betroffen ist, weiß ich nicht. Aber es hat glaube ich eben was damit zu tun, dass die Babys "gequetscht" werden und so das ganze Fruchtwasser besser aus dem System kommt und dass sie mit den Bakterien der Mama besiedelt werden (was ne gute Sache ist).

Da findest du bestimmt was dazu im Internet.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich hatte eine normale Geburt aber ich hab gehört das ein Kaiserschnitt mehr Komplikationen mit sich bringen kann.

Es kann ja logischer weise immer ein Fehler passieren und wenn mal ein Arzt beim Kaiserschnitt abrutsche, Ausrutschen oder sogar falsch schneidet (kann immer passieren) kann das natürlich schlimme Folgen haben (passiert aber natürlich nur ultra selten).
Ich habe auch gehört das bei einem Kaiserschnitt die Tötungs rate höher ist als bei einer Normalen Geburt.

Natürlich kann eine normale Geburt auch Viele und schlimme Komplikationen mit sich bringen aber Kaiserschnitt soll die Rate halt höher sein.

So habe ich es gehört

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Yosoy
21.10.2016, 02:01

was genau ist mit Tötungsrate gemeint? Sterblichkeitsrate oder tatsächlich irgendwelche bewussten Tötungen?

1
Kommentar von MellaAmbrose
21.10.2016, 02:03

Ich meine Sterblichkeitsrate😊

0
Kommentar von MellaAmbrose
21.10.2016, 02:04

Stimmt jetzt wo ich es mir so durchlese hört sich Tötungsrate sehr hart an. 😯

0

Hallo, mir wurde vor einem Ks viel Angst gemacht und ich habe mich durch viele Foren gelesen. Ich hatte am 11.12.15 trotzdem einen Wks. , da ich auch riesen angst vor einer natürlichen Geburt hatte und ich habe es nicht bereut. Meine Tochter wurde während der Op nur ganz kurz rausgebracht um sie zu untersuchen und der Papa durfte die Nabelschnur durchschneiden. Danach brachte man sie wieder rein und sie wurde mir auf die Brust gelegt, während dessen nähten die Ärzte weiter.
Da mein Partner Urlaub in der Zeit hatte, waren wir in einem Familienzimmer untergebracht. So konnte er das Wickeln übernehmen. Am zweiten tag konnte/musste ich das aufstehen und gehen üben, klappte super. Bis auf ein kleines Ziepen merkte ich nicht viel. Ich bekam aber auch Schmerzmittel und durfte trotzdem stillen. Am dritten Tag zogen sie den Katheter (spürte ich nicht) und am vierten Tag konnte ich nachhause. Habe bis jetzt keinerlei Beschwerden und seit Mitte Januar bin ich auch schon wieder arbeiten (erzieherin)
Meiner Tochter geht es sehr gut, ist sogar sehr auf mich fixiert. Dabei haben mir so viele gesagt dass es schwer wird mit der Bindung zwischen uns.
❗️Das ist keine allgemeine Aussage sondern meine eigenen Erfahrungen❗️

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich würde sagen das Kind würde eher bei einer normalen Geburt schaden. Einfach weil der Geburtskanal zu eng ist.

Bei Kaiserschnitt besteht dennoch ein gewisses Risiko.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von eostre
21.10.2016, 08:43

Falsch. Das Kind ist dafür gemacht genau da durch auf die Welt zu kommen. 

2

Ich habe mal gehört, dass sich Kaiserschnitt-Kinder weniger durchsetzen können. Das kommt daher, weil sie sich bei der Geburt auch nicht durchsetzen mussten. Sie mussten sich in keinster Weise anstrengen, um durch den Geburtskanal zu kommen, es wurde ihnen erspart.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Charlieee001
21.10.2016, 07:06

nene also so stimmt das nicht . Ich bin selber durch einen Kaiserschnitt zur Welt bekommen und bin extrem willensstark und setze meine Meinung auch durch

1

Nein, es wäre nicht schädlich. Aber angenehmer für die Frau.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ebayproblem95
21.10.2016, 01:39

Und vielleicht auch für den Mann?!

0
Kommentar von minaray1403
21.10.2016, 01:40

Der Mann spielt da keine Rolle, er hat ja keine Schmerzen!

0
Kommentar von eostre
21.10.2016, 08:45

Eine Operation mit all ihren Risiken und folgen ist sicher nicht angenehmer. 

0
Kommentar von isebise50
21.10.2016, 19:01

Eine große Bauch-OP ohne Not ist angenehmer...???

0

Was möchtest Du wissen?