Wäre ich in der Lage einen Hund zu halten?

... komplette Frage anzeigen

14 Antworten

Ich finde es erstmal sehr lobenswert, dass du dich so intensiv mit dem Thema auseinandersetzt. Das ist selbst bei vielen Erwachsenen Menschen nicht so, leider.

Meiner Meinung nach bist du durchaus in der Lage für einen Hund zu sorgen. Allein die Tatsache, dass du sagst dich einem Welpen nicht gewachsen zu fühlen und dich deswegen für einen Erwachsenen Hund entscheidest, zeigt, dass du eine reelle Vorstellung von den zeitlichen Aufwänden etc. hast. 

Alle die hier rum meckern "werd' erstmal erwachsen" haben meiner Meinung nach die Situation gar nicht überblickt. Mit 13 Jahren entscheidest du natürlich nicht allein darüber, ob ein Hund kommt und wenn ja welcher, sondern deine Eltern. Und wer ohnehin mehrere Tiere besitzt, vor allem Pferde, ist durchaus in der Lage zu kalkulieren ob der Hund in die Familie passt oder nicht. Wenn deine Eltern dem gegenüber also nicht abgeneigt sind, wird das seine Gründe haben. Besonders wenn sie selbst Hundefreunde sind und wie du sagst, damit aufgewachsen sind!

Ich würde die als Anfänger (wie jedem Anfänger) IMMER empfehlen sich im Tierheim um zusehen. Die Vorstellung, die Hunde dort hätten alle ein Rad ab, ist Unsinn. Das sind oft die besten Tiere. Der Vorteil von Mischlingen ist, dass sie oft weniger anfällig für Krankheiten sind und nicht extrem in eine Richtung schlagen. Sprich, extremer Jagd- oder extremer Hüte- oder extremer Schutztrieb. Aber es sind auch nicht alle Tierheimhunde Mischlinge. Bei uns kommen alle Hunde aus dem Tierschutz :)

Zum Thema Pony: Kenne ich natürlich auch ;) Ich habe Islandpferde und beide Hunde laufen (bzw. sind gelaufen) auch auf Ausritten mit und flitzen auf dem Hof rum. Die Frage wie man Hund und Pferd am besten aneinander gewöhnt, wurde hier auch schon öfter gestellt und ausführlich beantwortet. Das ist so eine kleine Wissenschaft für sich ;)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Frage ist nur, ob Deine Familie auch so begeistert ist von vielen Tieren. Schließlich muss immer jemand einspringen, wenn Du nicht kannst. Und das artet für andere dann immer mehr in Arbeit aus - Du weißt ja auch nicht, ob Du und Deine Schwester immer so viel Zeit haben werdet wie jetzt, und ob sie das dann auch noch gerne macht, wenn sie mehrere Stunden am Tag Deine Tiere versorgen soll. 

Ich hatte mal nur einen gebrochenen Zeh - da müßte dann jemand anders 3 Wochen lang mehr,als täglich mit meinemmHund raus.

Wenn Du sicher bist, dass das jemand in der Familie immer gern für Dich macht, und Du auch im Gegenzug immer für die anderen Da bist...?

Nur hat der Tag  leider nur 24 Stunden. Ich weiß nicht, ob Du dann doch nicht doch zu viele Tiere hättest. Abgesehen von den Kosten. Für einen Hund muss man im Durchschnitt 80€ im Monat rechnen.

Vermutlich hast Du zuhause schon vorgefühlt, und Deine Eltern sind wenig begeistert - deshalb suchst Du Unterstützung im Internet? Das wird dann schwierig...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von xXxoxo
13.11.2016, 00:10

Nein, mit meinen Eltern habe ich noch gar nicht darüber gesprochen:)

0

Du hast alles zu durchdacht. Wenn Deine Eltern die Kosten übernehmen und zwar alle, denn einen Hund zu halten kostet nun mal Geld, dann könnt ihr Euch einen Familienhund anschaffen.

Du mußt Dir jedoch gut überlegen, was aus dem Hund wird, wenn Du mit dem Studium anfängst. Schon in der Oberstufe wirst Du öfter Nachmittagsunterricht haben. Die Verantwortung für den Hund haben Deine Eltern. Wenn das geklärt ist könnt ihr Euch einen holen.

Anscheinend seid ihr eine sehr tierliebe Familie, da fehlt nur noch ein Hund.

Ich wünsch Dir bei Deinem Vorhaben alles Gute. Liebe Grüße Susanne

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von xXxoxo
13.11.2016, 00:08

Ich hatte vor einen älteren Hund zu nehmen, wenn ich ausziehe wird er (klingt grausam) eh nicht mehr sehr lange leben oder schon nicht mehr leben, ich werde noch mindestens 5-7 Jahre bei meinen Eltern wohnen.

1

Ich seh das so: deine Ausführungen klingen ja an sich ganz vernünftig, das einzige wirkliche Problem sehe ich eigentlich darin: was sagen deine Eltern?

Wollen die auch einen Hund? Ein Hund ist nämlich selten nur das Tier eines einzelnen Familienmitglieds, sondern eher immer der ganzen Familie. Da du ja noch eine Zeitlang bei deinen Eltern leben wirst, wird auch der Hund nicht nur "dein" Hund sein, sondern der ganzen Familie "gehören" bzw. sich auch mit der ganzen Familie beschäftigen. Umgekehrt dürfte sich auch deine Familie mit dem Hund auseinandersetzen.

Wenn deine Eltern jetzt also strikt gegen einen Hund sind, so finde ich, ist deren Meinung auch zu akzeptieren, zumal sie den Hund ja auch finanzieren müssten. Mit 25 Euro Taschengeld bekommst du deinen Hund nicht gefüttert und Tierarztkosten dürften dir auch schwer fallen, zu übernehmen. Hier müssten also deine Eltern einspringen. Du kannst den Hund weder kaufen, noch bei der Gemeinde anmelden, noch eine Versicherung abschließen. Du kannst dir zwar also einen Hund wünschen, aber rechtlich wären deine Eltern die Halter.

Also, statt das Internet zu befragen, hätte ich an deiner Stelle meinen Wunsch meinen Eltern vorgetragen. Deine Argumente für einen Hund werden nicht besser, wenn du deinen Eltern sagen kannst, dass dich ein Haufen dir unbekannter Leute für "geeignet" hält, einem Hund ein gutes Leben bieten zu können, wenn deine Eltern strikt gegen einen Hund sind.

So einfach ist das....:-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von xXxoxo
13.11.2016, 00:05

Ich habe mit meinen Eltern noch gar nicht darüber gesprochen, weil ich mich auf solche Gespräche lieber erst vorbereite und mir wirklich sicher sein möchte:)

0

Verzeih mir, dass ich nicht alles gelesen habe, aber ich frage mich, ob Du die Disziplin hast, Dich auch noch um einen Hund zu kümmern - schließlich MUSST Du mit dem täglich rausgehen. Wenn Du das nicht tust, muss jemand anders das für Dich übernehmen. Sollte jemand von Deiner Familie JETZT schon freudig "HIER" schreien, könntest Du Dir den Hund überlegen. Wenn nicht, wäre es unfair dem Hund gegenüber! Ein Hund ist viel Arbeit und nicht nur Vergnügen. Überlege es Dir gut.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von xXxoxo
10.11.2016, 22:34

Ich muss meine Farbratten auch täglich eine Stunde rauslassen, ich würde sagen diesbezüglich bin ich zuverlässig. Meine Schwester lässt meine Farbratten raus, wenn ich z.B. auf Klassenfahrt bin. Ich denke, das würde sie auch mit dem Hund machen. 

0

Ich denke, du wärst bereit einen Hund zu bekommen, da du dich schon gut mit Tieren auskennst. Aber was passiert mit ihm, wenn du älter wirst? Wenn du in höhere Schulklassen kommst, wirst du länger Unterricht und mehr zu lernen haben, das heißt du hättest weniger Zeit für deinen Hund. Und falls du von zuhause weg willst wenn du erwachsen bist, willst du ihn mitnehmen oder bei deinen Eltern lassen? Deine Eltern würden sich bestimmt nicht über die Arbeit freuen, die dein Hund machen würde und wenn du ihn mitnehmen willst, wird die Wohnungssuche schwerer, denn viele Vermieter akzeptieren keine Hunde.

Ein Hund kann ungefähr 15 Jahre alt werden. Jetzt hast du genug Zeit für ihn, aber ich denke nicht, dass du sie in den nächsten Jahren immer noch haben wirst.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich gebe zu, im ersten Moment möchte man bei der Frage einer 13jährigen, die einen Hund haben will, sofort "Nein" schreien. Allerdings hast du dir nicht nur ziemliche Mühe mit deinem Text gemacht, du hast bereits eine gute Übersicht, auf was du so achten musst.

Darüber hinaus scheinen deine Eltern mit den Hundeplänen einverstanden zu sein. Das ist deshalb Grundvoraussetzung, weil deine Eltern nicht nur gesetzlich, sondern ganz realisitisch die Besitzer sind. Du kannst deinen Teil dazu beitragen, aber deine Eltern werden sich nie der Hauptverantwortung entsagen können.

Du bist erst in der 8. Klasse. Von Jahr zu Jahr wirst du länger in der Schule sein. Ja, momentan würde ein Hund in euer Leben passen. Aber - unabhängig von einem Welpen (den ich hier auch nicht empfehlen würde) - muss man sich bewusst sein, dass ein Hund durchaus über 15 Jahre alt werden kann. Du bist jetzt 13 Jahre alt. Wie sieht dein Leben aus, wenn du 18 bist? Oder 23? Oder 26? Willst du studieren? Wo bleibt der Hund?

Wenn deine Eltern bereit sind, sich sein ganzes Leben zu kümmern und sie selbst den Wunsch hegen, einen Hund zu erwerben, dann ist es ein Gespräch wert. Aber du, so sehr du dir das Tier jetzt auch wünscht, hast keine gläserne Kugel, mit der du in die Zukunft schauen kannst. Ein Hund sollte nie für ein paar gute Jahre angeschafft werden, um ihn danach wegzugeben oder gar zu vernachlässigen. Wenn ihr euch das als Familie ganz klar macht, dann könnt ihr wirklich darüber nachdenken.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von xXxoxo
10.11.2016, 22:37

Um ehrlich zu sein habe ich noch mit niemandem über diesen Wunsch geredet. Ich plane so etwas lieber erstmal durch, da meine Mutter die Angewohnheit hat sofort 'Nein' zu sagen, so war es auch mit den Farbratten.

0
Kommentar von Urlewas
11.11.2016, 09:13

Wieso möchte man da gleich nein schreien? Wenn meine Kinder mit 13 einen Hund ( wirklich!) gewollt hätten, wäre das für mich durchaus eine Überlegung wert gewesen.

0

Sind deine Eltern bereit und haben auch die Zeit dazu den Hund zu behalten und die komplette Verantwortung zu übernehmen wenn du in ein paar Jahren ausziehst? Dann hast du nämlich keine Zeit für einen Hund sondern er muss bei deinen Eltern bleiben.

Er sollte auch vorher eher der Hund deiner Eltern sein und diese sollten auch die Bezugspersonen sein sonst wird er leiden wenn du ausziehst und er bleiben muss.

Denk also drüber nach ob es nicht sinnvoller wäre erst erwachsen zu werden, zu arbeiten und dann zu schauen ob man genug Zeit hat einen Hund zu betreuen. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Urlewas
11.11.2016, 09:00

Das finde ich ein wenig übertrieben. Ein Hund, der in der Familie lebt, ist doch  mit der Umgebung und den Eltern sowieso auch vertraut. 

Es reicht, wenn diese ihr Einverständnis geben, sich mit um das Tier zu kümmern.

0
Kommentar von EySickMyDuck
13.11.2016, 02:15

Moin...

Grundsätzlich find ich´s ja wirklich lobenswert wie umfangreich du zum Wohl des Tieres alles abwägst und berücksichtigst und du hast ja auch nich ganz unrecht damit aber manchmal finde ich´s schon ein wenig übertrieben, nich nur bei dir...

Nich böse gemeint aber ich dachte mir gerade Cool, erstmal 4 Probehunde verbuttern und dann kann i mir mit 60 endlich den Hund holen...

Sorry, ging mir halt grad so durch den Kopf, wie gesagt... nich böse...

0

Tipp:

Werde erstmal gassigängerin im Tierheim. Da kannst Du ganz viel über Hunde lernen

Und es macht nicht nur Spaß, du tust den Hunden dort auch gut. Und lernst auch noch andere junge tierfreunde kennen.

Viel Spaß dabei

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hunde brauchen viel Zuwendung und Zeit wenn man sie glücklich machen will, im Gegensatz zu Katzen, die da eher einfacher zu halten sind.

Man sollte bis zu 3x täglich raus mit dem Hund. Bei Hitze, bei Regen und Schnee und Sturm, auch wenn die beste Freundin eben mit Dir am Telefon quatschen möchte. Im Stadtgebiet muss man den Hundekot aufheben und entsorgen.

Kosten: Jährliche Impfungen, sporadische Untersuchungen oder bei Notfällen (Magen verdreht, Blähungen, Verstopfung, Krankheit anderer Art) Bei unserem Hund der schon etwas älter war, einige hundert Euro/Jahr für Tierarzt. Muss man nicht, aber sollte man dem Hund gönnen wenn man ihn schmerzfrei und glücklich haben möchte.

Kommt auf die Rasse an, Hunde brauchen auch Auslauf. Also nicht ein mal ums Haus fertig, sondern in den park, Wiese wo auch immer.

Ist all das kein Problem, dann spricht nichts dagegen. Ich wiederhole: Es geht auch ohne Tierarzt, Auslauf oder nur 2x am Tag raus. Aber Du magst ja sicher, dass Dein Hund glücklich ist, und nicht ein Leben in Gefangenschaft fristen muss.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von xXxoxo
10.11.2016, 22:40

Wetter ist kein Problem, ich bin Reiter xD

Wie gesagt, für die Kosten würden meine Eltern mit aufkommen.

Wir wohnen ziemlich ländlich, weshalb ich auf jeden Fall die Möglichkeit für lange Spaziergänge habe.

0

Wenn deine Eltern auch einen Hund haben wollen und die Zeit dafür da ist, könnt ihr euch im örtlichen Tierheim umgucken. Oder bei Tierorganisationen, es gibt sehr viele Hunde, die auf ein gutes Zuhause warten.

 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hast schon genug Tiere und das mit den Katzen passt nicht !

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Kurz und knapp: Nein.

Grüße

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von xXxoxo
10.11.2016, 22:42

Darf ich eventuell die Gründe für das 'Nein' hören? Ein Hund zu haben war schon immer mein Wunsch und ich konnte in den Text nicht alles schreiben (Zeichenbegrenzung)

0

Wieviele Tiere willst du denn noch halten? Xd Katzen und Hunde is net gut geht oft schief ....

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?