Wäre Hitler bei den Kriegsverbrecherprozessen zum Tode verurteilt worden, oder hätte man ihn als Mahnung am Leben gelassen?

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2 Antworten

1953 trat die Europäische Menschenrechtskonvention
(EMRK) in Kraft, deren Artikel 2 die Todesstrafe unter bestimmten
Bedingungen gestattete. Der folgende, jahrzehntelange Gesinnungswandel
breiter Gesellschaftsschichten veränderte allmählich die Haltung der
meisten europäischen Regierungen. Unter dem Druck der öffentlichen
Meinung wurde der Europarat in den 1970er Jahren zu einem entschiedenen Kämpfer gegen die Todesstrafe.
Also wäre es abhängig gewesen, zu welchem Zeitpunkt Hitler bei den Kriegsverbrecherprozess verurteilt worden wäre.

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Kommentar von Saturnknight
18.09.2016, 03:40

Die Nürnberger Kriegsverbrecher-Prozeße gegen die Hauptkriegsverbrecher fanden zwischen 1945 und 1946 statt. Hätte Hitler da noch gelebt, wäre er da mit Sicherheit zum Tode verurteilt worden, so wie auch Göring, Bormann, Jodel, Keitel, Streicher, etc.

http://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%BCrnberger_Prozess_gegen_die_Hauptkriegsverbrecher#Urteile_gegen_die_Hauptangeklagten

Selbst wenn Hitler mit vor Gericht gestanden hätte, dann wäre der Prozeß bis 1953 mit Sicherheit trotzdem vorbei gewesen.

Warum hätte man Hitler eine Vorzugsbehandlung geben sollen, indem man ihn nicht zum Tode verurteilt hätte?

1

Ich glaube den hätte man man liebsten - Stückchen für Stückchen zu Tode gequuält.

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