Wäre es wünschenswert, wenn es gar keinen Profifußball in Deutschland gäbe?

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3 Antworten

Man spricht ja auch bei Fußball von einem kulturellen Gut oder eben wirtschaftlich von einem Wohlfahrtsfaktor.

Da es die Sportart Nr.1 ist wäre es fatal, wenn es keinen Profifußball mehr geben würde. So viel Geld, so viele Arbeitsplätze usw. wäre damit betroffen.

Deshalb erübrigt sich diese Frage nicht.

Wenn du Vor- und Nachteile willst, dann vergleiche die Situation aktuell mit Sportarten wie Volleyball oder die Leichtathleten.

Oder noch besser: Vergleiche es doch mit dem Frauenfußball - Paradbeispiel dafür.

Vorteile hätte es wohl gar keine, außer weniger Steuergeldverschwendung der Gemeinden und vielleicht mehr Männer/Väter, die etwas mehr Zeit für die Familie am Wochenende hätten. Zudem würde vielleicht weniger gezockt werden, aber das geht ja auch im Amateurbereich ;).

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Kommentar von noblehostel
24.02.2017, 22:09

Die Eintrittspreise wären erschwinglicher, wäre zum Beispiel ein Vorteil.

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Kommt drauf an, was du als Vor- oder Nachteil siehst.

Im Prinzip hatten wir das in Deutschland ja schon. Je weiter du zeitlich Richtung 1900 zurückgehst, desto amateurhafter ist der Fußballalltag.

Sobald Zuschauer für das Ansehen der Spiele Eintritt zahlen und für die Spieler etwas davon abgezweigt wird, kommt eine Dynamik in Gang, die vom Amateursport wegführt.

Ist der Profisport untersagt, nutzt das den Standorten, an denen Unternehmen Scheinamateuren Scheinarbeitsplätze bieten, die die Sportler als normale Berufstätige ausweisen (sollen), während diese in Wirklichkeit
versuchen, sich durch intensiveres Training einen Leistungsvorsprung zu verschaffen.

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Dann muessten manche wieder mit dem Fahrrad zu den Auswaertsspielen fahren.

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