Wäre es sinnvoll, wenn Bundestagswahlen und Landtagswahlen (Wahlen allgemein) nicht geheim wären?

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8 Antworten

- Man müsste sich mehr oder weniger für seine Stimme rechtfertigen. Dabei ist es eben Teil einer Demokratie, dass jeder ohne Zwang und Druck so wählen kann wie er mag

- Man könnte jemanden zwingen, etwas zu wählen

- Oder dafür bestrafen, etwas gewählt zu haben

Ich denke, allein die Tatsache, dass man dabei die Politik von 80+ Millionen Menschen mitwählt, sollte eigentlich schon Grund genug sein, bei der Wahl sich genug Gedanken zu machen. Wozu dann das Wahlgeheimnis auflösen?

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Dann könnten reiche Leute Stimmen kaufen (und nachprüfen, ob auch wirklich so gewählt wurde). Oder Druck auf andere ausüben, das Kreuzchen an eine bestimmte Stelle zu setzen, z.B. der Chef bei den Angestellten.

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Hallo!

Aus meiner Sicht nicht: Wer wirklich "radikal" drauf sein sollte, hat in der Regel kein Problem damit & nimmt auch im persönlichen Dialog kein Blatt vor den Mund.

Außerdem wäre die Absicht, Wähler vor Proteststimmen zu bewahren und damit die Entscheidung für bestimmte Parteien zu "erleichtern", im Grunde eine Art Vorstufe zur Diktatur bzw. kann als solche/als Einmischung seitens des Staats empfunden werden.

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Der Nachteil wäre, dass man die Wahlgegner besonders leicht manipulieren kann, entweder durch Bestechung, Erpressung, Behinderung oder gar Tod. Die Parteien könnten noch stärker aussieben und nur noch Partei-Loyalisten wären in den Parlamenten. Und die einzigen Menschen, die dann noch entscheiden, sind die Parteiführungen. Da brauchste keine Demokratie mehr, eine Parteiendiktatur reicht aus.

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Es kann passieren, dass jemand sieht wie jemand eine Partei wählt die er nicht mag. Und der Person eine Lektion erteilt.

Sagen wir mal Deutschland wäre extrem links und jemand wählt die AFD, den extremen Linken würde das nicht gefallen und man würde diese Person verprügeln.

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Ich denke, dass du überhaupt nicht weißt, aus welchen Gründen die Wähler ihre Wahl treffen. Vermutlich gehst du davon aus, dass beispielsweise AfD-Wähler nur aus Protest wählen, wie es anscheinend viele Mainstream-Politiker denken, aber diese Einstellung ist einfach überheblich. Ich habe das komplette Wahlprogramm gelesen, und stimme mit dem Großteil der Positionen überein, daher ist das keine Protestwahl.

Was erwartest du, wen die ungültig-Wähler stattdessen wählen würden? Vermutlich würde dann die Tierschutz-Partei in den Bundestag einziehen, wenn man nicht mehr ungültig wählen dürfte, aber ich vermute, dass die Menschen sehr bewusst ungültig wählen...

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Kommentar von MutZurWahrheit4
06.08.2017, 01:13

und das von einem Antifaler selten aber es scheint aich dort differenzierte Meinungen geben

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Kommentar von Apfelkind86
06.08.2017, 10:08

Selbst die Mehrheit der Wähler der AfD sagen, dass sie der Partei keine Kompetenzen zuschreiben und sie nur aus Protest wählen. xD

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Nein, es gäbe Straßenschlachten. Jeder gegen jeden!

Grüne mit Erst- und Zweitstimme 'Grüne' gegen Grüne, die nur ihre Erststimme den Grünen gaben, aber ihre Zweitstimme der CDU. Aber auch die 'Total-Linke' gegen die Linken, die ihre Erststimme dem FDP-Kandidaten gegeben haben.

Nein, unser Wahlsystem hat sich seit 1949 bewährt und so soll es auch bleiben. Es garantierte uns Frieden, Freiheit und Sicherheit.

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Demokratie für DICH

   --------  NIX GUTTT  -------------

???

FDJ-Song: "Sag mir, wo DU stehst.....! "

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