Wäre es sinnvoll, für junge Leute eine Art verpflichtendes Jahr zum Dienste der Allgemeinheit einzuführen (eine Art Zivildienst 2.0, soziales Jahr etc.)?

4 Antworten

Solch einen Pflichtdienst gab es schon mal im Nationalsozialismus. Das ist für uns nicht akzeptabel. Es ist allerdings sehr zu begrüßen, wenn junge Menschen etwa in der Phase zwischen Schule und Beginn der Ausbildung bzw. des Studiums ein freiwilliges soziales Praktikum machen (das dann auch - soweit fachlich möglich - beruflich angerechnet werden sollte).

Naja, im Prinzip war die Wehrpflicht ja auch eine Art Pflichtdienst.

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Das wäre ein massiver Eingriff in die persönliche Handlungsfreiheit, vor allem auch in die freie Berufs- und Studienwahl und oftmals auch eine in die wirtschaftlichen und sozialen Obliegenheiten der Bürger, die dafür ja nicht ihren eigenen beruflichen Zielsetzungen nachgehen dürften, wenn ihre Zwangsdienstzeit anstünde.

Wie wollte man diesen massiven Eingriff in die persönliche Freiheit rechtfertigen? Das Menschenbild hinter solch einer "Idee" scheint von der individuellen Freiheit wenig zu halten und Menschen auf den Status einer Manövriermasse für irgendwelche "ehernen" Ziele reduzieren zu wollen...

Naja, im Prinzip war die Wehrpflicht ja auch eine Art von Pflichtdienst.

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@Gilbschleuder

Ja, ausgelegt für die Waffenausbildung zur Landesverteidigung in einem bestimmten allgemeinen Bedrohungskontext, also aufgeladen mit einer fundamental-existentiellen Bedeutung.

Wie aber möchtest du diesen Zwangsdienst begründen, der ja ganz massiv in die individuelle Freiheit eingreift?

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Fände ich absolut nicht gut da man die Freiheit des Einzelnen nicht einschränken sollte und dieses dann auch noch zum Dienste der Allgemeinheit zu deklarieren erinnert mich etwas an Kommunismus.

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