Wäre es schwer von einer Sony Kamera auf eine Nikon oder Canon umzusteigen?

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3 Antworten

Nein, ganz und gar nicht. Nikon und Canon haben zwar ihre eigenen Bedienungsfunktionen, aber fotografieren lernt man mit jeder Kamera. Die Frage ist, muss es denn unbedingt Canon oder Nikon sein? Fuji ist wesenlich bedienungsfreundlicher und besser im Rauschen. Was willst Du denn so fotografieren?

Zudem: 

Wer Fotografieren möchte sollte die Grundlagen beherrschen.

Hierzu meine Buchempfehlung für den Anfang:

Um die Blende, Verschlußzeit und ISO näher zu bringen:

Manuell belichten mit der Digitalkamera von SAMJOST Fotografie.

Um scharfe Fotos zu bekommen:

Scharfe Fotos mit der Digitalkamera von SAMJOST
Fotografie. 

Fortgeschrittene die sich mit dem Blitzen befassen sollten das
Buch kaufen:

Heute schon geblitzt? Von Dirk Wächter.

Drei Taschenbücher, die man haben muss!!!

Grundsätzlich sollte man sich überlegen, was für eine Kamera zu
einem paßt.

Nicht für jeden ist eine Spiegelrefexkamera geeignet. Denn oft
möchte man gleich das beste haben, nutzt  aber kaum die Möglchkeiten die
sie bietet. Wer nur mit Automatik fotografieren möchte oder sich nicht mit
Freizeichnen beschäftigen möchte, der sollte sich eine Kompaktkamera kaufen.
Eine SLR ist im Vergleich zur Kompaktkamera ein Monster. Möchtest Du so ein
großes Ding auch wirklich immer mit dir rumschleppen? Wer das scheut, der hat
dann eine teure Kamera für nur zu Hause und nimmt sie nur manchmal mit. Das
macht so keinen Sinn. Daher rate ich zunächst zu einer Kompaktkamera die es
aber in sich hat und auch von Profis als Ersatz genutzt werden. Die Fuji X30
ist so eine Kamera. Man kann mit ihr auch sehr viel manuell einstellen, so daß
man in den ersten Monaten oder sogar Jahren damit gut bedient ist. Sie kostet
dafür auch genauso viel wie eine SLR-Einstiegskamera. Nämlich 440€. Vorteil: Du
kannst sie jederzeit in die Tasche stecken und hast sie problemlos immer dabei,
wenn was ansteht. Persönlich habe ich auch eine Fuji neben meiner teureren SLR.
Meist nutze ich sogar nur die Fuji, denn die Bildqualität ist super und die
Bedienung vielseitig aber sehr einfach. Ich bin mir sicher, die reicht Dir auch
um sehr gute Fotos zu machen. Lass Dich nicht von anderen Kameras wegen deren Mega-Zoom
blenden. Das geht zu Lasten der Bildqualität. Notfalls geht man dem Motiv etwas
entgegen statt zu zoomen. Daher Finger weg von günstigen Bridgekameras. 

Wer mit der Automatik fotografieren möchte, sollte sich keine
Spiegelrefelx holen, sondern eine Kompaktkamera wie die Fuji X30. Mit der kann
man aber auch sehr viel manuell einstellen, wenn es nötig ist. 

Lass Dich auch nicht von den hohen MP von anderen Kameras
blenden. Die MP haben keine Aussage über Bildqualität. Lieber etwas weniger MP
zu Gunsten der Bildqualität. Habe noch eine Kompaktkamera die sehr gut ist mit
10MP, die ist für 90% meiner Fotos ausreichend. Die Fuji X30 hat sogar 12MP,
mehr als ausreichend.

siehe Video zur Fuji X30: 

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Bedienung ist eine Sache, und da ist auch Sony nicht gleich Sony und Nikon nicht gleich Nikon. Beispiel Nikon: während bei der 3000er Serie fast alles über das Menü gehthast Du bei der 7000er Serie sehr viel über Direktzugriffe also mechanische Schalter und Drehräder. Die sind zwar teurer, aber vereinfachen den Umgang für meinen Geschmack drastisch.

Das von Christl10 angesprochene Bildrauschen? Ist eher eine Frage der Sensorgröße und des Sensoralters! Wenn ich meine Vollformat Nikon auspacke, siehst Du noch kein Rauschen, wo bei einer Fuji das Bild total verrauscht ist. Vergleichst Du eine in die Jahre gekommene Nikon der Einstiegsreihen mit einer aktuellen Fuji, sind die Fuji natürlich besser - die Entwicklung geht weiter. Aber, ob das für Dich überhupt ein Thema ist, ist eine Frage was Du fotografieren willst: Bildrauschen entsteht bei sehr hohen Iso-Werten in dunklen Bildpartien Das kann bei einer Pocketkamera schon bei Iso 400 passieren, also schon an einem trüben Tag, bei einer aktuellen Kamera mit APS-C-Sensor ab Iso 3200 oder 6400, je nach Modell, und mit einer aktuellen Vollformatkamera gehe ich ohne mit der Wimper zu zucken auf Iso 12800. Wichtig wird das, wenn Du in der Dunkelheit ohne Stativ fotografieren willst oder extrem kurze Belichtungszeiten bei wenig Licht brauchst, wie zB Sport in der Halle oder Wildtiere in der Dämmerung.

Der Umstieg wird von anderer Seite her relevant: Sony bringt immer wieder neue Modelle raus, und die alten Objektive passen nicht mehr an die neue Kamera. Canon macht das seltener, Nikon seit 1957 gar nicht! Das bedeutet: wenn Du innerhalb Nikon umsteigst, kannst Du die alten Objektive weiter verwenden (am großen Format mit Einschränkungen, aber es geht). Bei Canon musst Du unter Umständen Objektive durch neue ersetzen, bei Sony auf jeden Fall! Da sich die Objektive im Laufe der Zeit vermehren, macht das schnell mehr als die Kamera aus!

Meine Empfehlung daher für Leute, die nicht nur beim Kit-Zoom bleiben wollen, sondern irgendwann mal richtige Objektive dazukaufen: Nikon oder Pentax! Da passen die alten Linsen auch noch, es gibt eine sehr gute Auswahl an passenden Objektiven, und infolgedessen einen lebhaften Gebrauchtmarkt. Wer aber mit dem Kitzoom zufrieden ist, der kann sich auch gleich eine gute Bridge-Kamera kaufen und für das gesparte Geld noch einen Kurztrip machen!

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Canon und Sony sind von der Bedienung her SEHR SEHR ähnlich und wenn du mich fragst ist das auch nicht ohne Grund so, da (bin selber Canon User) das ganze System auf einen optimalen  Workflow abgestimmt ist! Von Nikon würde ich generell abraten!

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