Wäre es nicht besser für unser Land und die EU wenn nur sozialisten es regieren würden?

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15 Antworten

Dann hätten wir ja die SBZ behalten können. Die Ehem. Bundesländer wären um 2 Billiarden Euro reicher. Wer hat den damals geschrien Wir sind das Volk" Man muss bedenken die SBZ war Pleite ob jetzt Rente Arge usw Schulden der "DDR" alles hat Westen übernommen.

Ich erwarte keinen Dank aber man sollte beim der Wahrheit bleiben.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Oldenburger Münsterland

Bley 1914

nextreme 17.01.2017, 09:58

Und die geschätzten 1,6 Billionen Staatsvermögen der DDR (auch wenns nur der Schrottpreis der maroden Betriebe und Landvermögen war) hat die (West)Treuhand an (West)Geschäftsleute verschenkt, die dann noch (West)Fördergelder eingesackt haben und sich dann vom Acker gemacht haben, für die Du eben nun bezahlen musst. Falls Du dich also beschweren willst, wende dich an deine örtliche CDU und wenn Du deinen Soli wiederhaben willst, an den Nächsten der vor dir im dicken Benz sitzt, genau der hat letztlich dein Geld bekommen.

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Durch welche Hirnwäsche bist Du gegangen? Soviele "sollten"! Das reinste Wunschkonzert! So wenig Realität und unrealistische, auch faktisch total unwahre Behauptungen. Soll das der sozialistische Himmel werden? Aber gemach, soweit Demokratie herrscht und die Menschen das wollen, kann es ja so werden, wenn alle das Träumen anfangen. Allerdings muss ich für Frankreich Fehlanzeige melden, da haben sie gerade von den Sozialisten die Nase voll. In Italien hat der Sozialist Renzi auch einen sehr schwankenden Status. In Rom haben sie gerade der Grillo-Partei (Fünf-Sterne-Bewegung) die Mehrheit gegeben. Und Deutschland 2017 - ich sehe da eher notgedrungen eine weitere GroKo. Als jemand im fortgeschrittenen Alter schaue ich eher mal zurück und sehe nur gescheiterte Versuche, den Sozialismus einzurichten. In allen Ländern hat es in die Not geführt. Wer will denn das? Genau genommen beschreibst Du in Deinem Wunschprogramm auch einen seltsamen Sozialismus. So eine Art rot angehauchte Heiligengestalten, die für alle "nur das Beste" wollen. Wo lebst Du? Bis jetzt haben Arbeitgeber und Arbeitnehmer immer noch verschiedene Interessen. Die warten beide auf die rosarote Peitsche, dass ihnen endlich gesagt wird, was für sie das beste zu sein hat. Interessant, dass bei den Wunsch-Sozialisten letztlich dann doch die hässliche Diktatur hinter der schönen Maske herausschaut. Und seid ihr nicht willig, dann ... !

Hallo,

Du verwechselst sozialistisch und sozial.

Wenn Du wissen möchtest wie schön das Leben im Sozialismus und in einer Einparteienregierung ist, musst Du nur Jemanden aus der ehemaligen DDR fragen.

Es ist uninteressant was sozoalisten wollen. Wichtig ist was sie anrichten.

Mit sozial hat das nichts mehr zu tun. Die SPD ist keine sozialistische Partei, sondern eine demokratische.

SPD = Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Früher war die SPD eine Arbeiterpartei. Mittlerweile möchte sie es allen rechtmachen. Die meisten Arbeitsplätze wurden zu Zeiten einer CDU Regierung geschaffen.

SPD Regierungen sind dafür bekannt Investitionen gerne über Neuverschuldungen zu finanzieren. Das ist kurzsichtig.

Gruß, RayAnderson

Die Wirtschaft soll durch Investitionen angekurbelt werden.

Das kann man ja tun.

Aber dann ist es auch so, dass man sich Gedanken darüber machen sollte, wer investiert und woher das Geld dafür kommt.

Aber das ist eigentlich eine drittrangige Frage.

Tatsache ist nun einmal, dass alle Mitgliedsstaaten der EU mehr oder weniger demokratische Staaten sind, in denen die Mehrheit der Wähler über die Zusammensetzung der Regierung entscheidet.

Und wenn diese Mehrheiten der Meinung sind, dass sozialistisch orientierte Parteien nicht die beste Lösung sind ist dieses Votum zu akzeptieren.

Dann schau mal nach Frankreich. Sozialistischer Präsident plus Regierung, plus absolute Majorität im Parlament. 

Was übrig bleibt, hohe Staatsverschuldung, hohe Steuern, schwer einen Job zu finden, unbefriestete Arbeitsverträge gibt es kaum noch und ohne 5 Jahre Universität musst du gar nicht erst nach einem Job suchen.

Der Vorteil, ich als ausländischer Stundent in Frankreich bekomme sogar Geld dafür dass ich hier studiere. Die Logik dahinter? Versteh ich auch nicht. Das Geld nehme ich aber trotzdem gerne. 

Zuallerst sind alle Staaten in der EU Demokratien und wenn die Bürger*innen eben so wählen, dass sozialdemokratische Parteien nicht alleine regieren können, dann ist das eben so.

Zweitens: SPD und sozialistisch passt nicht so ganz zusammen. In anderen Staaten sind die "sozial"demokratischen Parteien auch nicht viel besser. PASOK und PSOE tragen beispielsweise auch Sparprogramme mit, die alles andere als sozial sind.

Gut GEMEINT ergibt oft das genaue GEGENTEIL von gut.

Kommt darauf an, was einer unter Sozialismus versteht. Wenn davon die Sozialdemokraten und Leninisten ausgeschlossen sind, dann ja. Das würde aber die Betonung des Kollektives vor dem Individuum voraussetzen, die Abschaffung des Parlamentarismus und Einführung der Demokratie, alles Dinge, die in unserer atomistischen Gesellschaft nicht möglich sind. Solange niemand die Wandlung des Untertanen zum Bürger zur Vision hat, macht so ein Gedankengang überhaupt keinen Sinn. 

Eine Neue Gesellschaftsformation müsste auf ein paar Fragen Antworten geben können, was, und das ist gleichzeitig meine Behauptung, der Moderne heute nicht gelingt.

Erstens müssen Neue Ideen die Entfremdung der Menschen von ihren Bedürfnissen und von ihrer Umwelt zumindest versuchen aufzuheben, statt sie wie bisherige Gesellschaftsordnungen latent zu verstärken. Damit sich eben nicht zunehmende Abhängigkeit des Einzelnen von der umgebenden Gesellschaft herstellt.

Zweitens müssen Neue Ideen dem Einzelnen gegenüber der Herrschaft des Marktes und der Abhängigkeit von Arbeits- und Berufsleben einen Mindestschutz bieten. Ich sehe hier sogar die Funktion gegen die Gemeinschaft die umfassende Teilhabe des Einzelnen zu gewährleisten.

Drittens müssen wirksame Instrumente geschaffen werden, so das Abhängigkeitsverhältnisse die sich z.B aus den Bedürfnissen nach Arbeit, Wohnen und Familie ergeben nicht zu Armut bzw. Ungleichheit vor dem Gemeinwesen führen. Dabei darf das Bedürfnis des Einzelnen nach dem Privaten und Unterschiedlichen nicht in Frage gestellt werden.

Nicht zuletzt sollten die Neuen Ideen Offenheit und Anteilnahme nicht einfach voraussetzen. sondern Voraussetzungen schaffen, das der Einzelne dieses auch tun kann und mag, im Dialog mit der Gesellschaft und unter dem Schutz der Gemeinschaft.

Wenn das dann Sozialismus heißt, ist es mir egal ob schon mal vorher irgendein Mist auch so hieß.

Die Sozialisten sind keine Allzweckwaffe das sieht man wo sie bereits an der Regierung schalten und walten wie zum Beispiel in Frankreich. Die DDR wurde auch von Sozialisten gegründet und regiert, das Ergebnis war gar nicht so rosig. Ich denke das ist nur eine Theorie, die Praxis ist leider komplizierter. 

Das ist ein großes und weitreichendes Thema, das du aufmachst. Grundsätzlich gebe ich dir Recht, wenn wir uns politisch derart orientierten, was wir laut Biologen sind, nämlich Sozialwesen. Demzufolge wäre es schlüssig, so wir uns auch politisch sozial organisierten.

Dass die aktuelle Realität eine andere ist, hat mit uns allen zu tun - jedem Einzelnen, aus dem wiederum die Masse erwächst. So gesehen haben wir, was wir verdienen und es wird absehbar nicht besser.

So du dich für dieses Thema eingehender zu informieren interessierst und es mal aus einer ganz anderen, als der gängigen Sicht betrachten willst, die meines Erachtens auch wesentlich zielführender wäre, empfehle ich Dir die Literatur von Erich Fromm, insbesondere das Buch "Wege aus einer kranken Gesellschaft". Darin wird das Thema psychologisch, soziologisch, ökonomisch und auch philosophisch beleuchtet - wie ich finde, recht plausibel.

Die sogenannten Sozialisten sind eine bloße Mogelpackung, dazu da die Lohnabhängigen hinters Licht zu führen, sind daher so was wie Sandmännchen-Parteien. Richtige Linke, ja die bräuchten wir dringend, nicht jedoch irgendwelche Scharlatane.

Wer es angeblich Allen recht machen will, macht es im Grunde niemanden recht, denn er ist dann nur ein bloßer Kannengießer.


Scheuklappen ablegen und Kopf hochnehmen1 :-)

Nirgendwo basiert in Europa der hohe Lebensstandard auf einer Dauerherrschaft einer politischen Strömung, sondern eigentlich haben wir überall einen immer wiederkehrenden Wechsel zu verzeichnen.

Deprimierende Abstrafungen regierender sozialistischer Parteien gibt es in Spanien, Griechenland und demnächst in Frankreich.

Sowas gab es schon und gibt es heute noch immer 

Nordkorea, Kuba, China, usw. früher sogar in Deutschland DDR und die Sowjetunion. 

Sozialdemokraten über 50% sind der erste Schritt in den Kommunismus und dies ist die Menschen mordenste Ideologie die jemals erfunden wurde. Selbst alle anderen Ideologien zusammen in der ganzen Menschheitsgeschichte (von Anfang bis heute) haben weniger Menschen getötet als der Kommonismus in 100 Jahren  

Arbeitnehmerrechte stärken ?

Dann stellen die Unternehmen weniger Leute ein und es gibt weniger Unternehmer.

Jobs schaffen ? Dazu musst du den Unternehmen anreize geben, das tust du aber nicht.

Investitionen ? Du willst also mehr Schulden aufnehmen ?

In unserem Land verhungert meines Wissens nach niemand.

Und erkläre mir doch bitte, wie durch Sozialisten das Investitionsklima gestärkt wird.

RafeMCCawley 28.11.2016, 23:58

Naiver afd wähler?

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AnglerAut 29.11.2016, 00:19
@RafeMCCawley

Absolut nicht. Weder das eine noch das andere. Aber ich fragte nach Argumenten, hast du welche oder machst du jeden blöd an, der nicht deiner Meinung ist ?

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Snanifo 29.11.2016, 11:25

Du hast den Kreislauf des Kapitalismus eigentlich sehr treffend beschrieben: Ohne dass sich Unternehmer (ich würde auch noch Geldanleger dazunehmen) gibt es bei uns keine Anstellung, kein Auskommen. Unternehmer muss man (der Staat) Anreize schaffen, damit diese investieren. Anreize heißen doch, staatliche Förderungen, oder Aufträge, die Gewinn versprechen. Richtig ist, dass dafür Schulden aufgenommen werden. Bei wem denn? Bei professionellen und privaten Geldanlegern, die dann anlegen, wenn sie Gewinn und Sicherheit verbrieft bekommen. Ob ein Mensch dann leben kann, hängt also davon ab, ob sich ein Unternehmer findet, der Profit macht oder ein Staat, der dieses Profitmachen "sponsert". Wenn Sozialisten dasselbe machen, dann brauchen wir sie wirklich nicht. Was würdest denn du machen?

Übrigens, bei "uns" verhungert tatsächlich niemand mehr, aber zum einen, gehört nicht die Welt, mit der wir als Exportnation Handel treiben, nicht auch zu unserer Welt? Und zum anderen: Weißt du, dass ca 30 % der Menschen in der BRD von einem monatlichen Geld in der Nähe von Hartz IV leben? Ein großer Teil arbeitet auch noch dafür, viele sogar in Vollzeit! Manche in Teilzeit, weil sie keine andere Stelle finden und manche gar nicht.

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AnglerAut 29.11.2016, 11:55
@Snanifo

Aus der Sicht der Politik und davon sprechen wir hier ja, betrachte ich in erster Linie unser Land. Politiker sind gewählt um die Interessen des eigenen Volkes zu vertreten und um für dessen Wohl zu sorgen. Dies darf natürlich nicht dazu führen, die Augen vor dem Rest zu verschließen, aber der Schwerpunkt liegt nicht auf dem Rest der Welt.

Was ich machen würde ?

Ich würde den Hauptaugenmerk weniger darauf legen, alles gerecht zu verteilen, ohne Rücksicht darauf, was ich dadurch an Wohlstand verliere, sondern jeden einzelnen im Kleinen wie im Großen versuchen zu motivieren, seine eigene Leistung zu erbringen oder zu erhöhen.

Dies schließt ein, dass der Investor sein Geld verdienen darf, genauso, wie es einen Unterschied geben sollte zwischen einem Kleinverdiener und einem Hartz IV Empfänger.

Dies beinhaltet, dass man daran gehen sollte, Zuverdienst mehr zu würdigen und mehr zu unterstützen und weniger mit Sozialleistungen gegenzurechnen. Auf der anderen Seite habe ich kein Problem damit Leistungsverweigerung, so den eine Leistungsfähigkeit vorliegt zu sanktionieren.

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Snanifo 03.12.2016, 21:52
@AnglerAut

Wenn dem so wäre, dass die Politiker gewählt sind, um die "Interessen des eigenen Volkes zu vertreten", dann müssten sie schon lange Niedriglöhne verbieten und Altersarmut ausschließen. Im Gegenteil dazu haben die gesetzlichen Maßnahmen der rot-grünen Koalition mit Zustimmung der Konservativen diese Armut erst ermöglicht. Dies hat allerdings dazu beigetragen, dass Deutschland ökonomisch und politisch gut dasteht. Und dass auf der einen Seite die Leute, die sowieso über das große Geld verfügen, noch reicher gemacht und einen Haufen armer Schlucker geschaffen, ob nun mit Arbeit oder ohne. Und das ist vom kapitalistischen Deutschland aus gesehen nur konsequent. 

Da hilft es auch nicht, "jeden einzelnen im Kleinen wie im Großen versuchen zu motivieren, seine eigene Leistung zu erbringen oder zu erhöhen". Das machen schon die Unternehmer, und nicht zu knapp. Allerdings beanspruchen sie das Resultat dieser Leistung für sich und werden nicht, wie du es andeutest, durch Leistungserhöhung die Menschen mehr verdienen zu lassen. 

Für den Rest unserer Welt, der wir unsere Produkte "made in Germany" verkaufen und deren Entwicklung durch liberale Handelsverträge nicht gerade fördern, hast du mir keine Lösung angeboten. Wahrscheinlich wunderst du dich auch, warum denn so viele zu uns kommen, denn dein "Schwerpunkt liegt (ja) nicht auf dem Rest der Welt". Oder etwa doch? Willst du nicht mit dem Rest der Welt gute Geschäfte machen, Waren verkaufen? 

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