Wäre es möglich meiner Katze (7) noch einen Kumpel zu besorgen?

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8 Antworten

Ich finde es toll dass Du darüber nachdenkst, Deiner Katze (und Dir selbst) eine weitere Fellnase beizugesellen! DH!

Ideal wäre es doch beispielsweise, wenn Du eine(n) passende(n) Partner(in) für Deine Katze aus dem Tierheim adoptieren könntest!?

Mein Tipp: Schau Dich einfach mal im Tierheim um und lass Dich dort unverbindlich beraten. Die Mitarbeiter kennen ihre Schützlinge i.d.R. recht gut, können Dir sicherlich Rat geben und vielleicht auch eine(n) passende(n) Partner(in) für Deine Katze vorstellen.

Geh auch nicht mit einer zu stark vorgefassten Vorstellung ins Tierheim, sondern lass Dich von einer Fellnase auswählen! Ich selbst bin seinerzeit wegen einer rötlich getigerten Katze ins Tierheim gefahren, und mit einem schwarz-weißen Kater nach Hause gekommen, der mich ausgesucht hatte. Habe diese (seine) Entscheidung seitdem nicht eine Sekunde bereut! :)

Ein weiterer Vorteil: Wenn von Anfang an die Chemie zwischen Dir und der neuen Fellnase stimmt (weil sie Dich ausgesucht hat), dann kann dies - von der positiven Wirkung auf Dich selbst einmal abgesehen - u.U. auch bereits die halbe Miete für eine erfolgreiche Zusammenführung bedeuten!

Grundsätzlich stellt die Zusammenführung zweier Katzen eigentlich keine Zauberei dar, wenn Du ein paar grundlegende Dinge berücksichtigst - und vor allen Dingen Geduld hast und stets Ruhe bewahrst, auch wenn es zwischen den Fellnasen vielleicht einmal turbulent wird.

Ein paar Tipps zum Thema Zusammenführung von Katzen findest Du hier bei GF z.B. unter

https://www.gutefrage.net/frage/an-katzenexperten-ist-das-verhalten-meiner-katze-normal-oder-muss-icon-sorgen-machen-vergesellschaftung?

Bei Zusammenführungen wird zumeist empfohlen, dass die Katzen idealerweise von möglichst ähnlichem Charakter, in etwa gleichem Alter und vom gleichen Geschlecht sein sollten (wobei die beiden erstgenannten Punkte m.E. die wichtigeren sind).
Wenn der Neuzugang etwas jünger ist als die bereits vorhandene Fellnase, dann wirkt sich das meist positiv aus, weil eine jüngere Katze sich der Älteren i.d.R. leichter unterordnen kann, als umgekehrt. Spätere Revierstreitigkeiten wird man naturgemäß nie ganz ausschließen können.

Katzen sind revierbezogene Gewohnheitstiere und hassen Veränderungen, daher bedeutet der Einzug einer weiteren Fellnase natürlich immer Stress für alle Beteiligten, und es erfordert mitunter viel Zeit und Geduld, die Katzen aneinander - dabei den Neuankömmling an seinen neuen Lebensraum, und die bereits vorhandene Katze an den plötzlichen "Eindringling" in ihrem Revier - zu gewöhnen.

Der (Erst-)Kontakt zwischen Katzen verläuft oftmals ziemlich "rustikal". Naturgemäß finden sich die beiden Fellnasen zunächst ziemlich doof, und müssen sich - manchmal leider im wahrsten Sinne des Wortes - erst "zusammenraufen".

Natürlich kann bei einer Zusammenführung niemand eine Erfolgsgarantie abgeben. Manche Katzen kuscheln nach wenigen Tagen zusammen im Körbchen, andere werden sich - weil die Chemie eben nicht stimmt - vielleicht auch nach längerer Zeit nur respektieren.
Eine erfolgreiche Vergesellschaftung kann, muss aber nicht, durchaus einige Wochen oder Monate dauern - lass Dich davon aber nicht entmutigen!

Ich drücke die Daumen, dass eine Zusammenführung problemlos und schnell gelingt!

Alles Gute und viel Erfolg!

Katzenkumpel 15.08.2017, 18:03

Herzlichen Dank für das Sternchen! <freu>

Alles Gute für Dich und Deine Fellnase(n)!

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Einfach wird das nicht und Glück gehört auch dazu, aber wenn sie ohnehin eine reine Wohnungskatze ist, wäre es gar keine schlechte Idee. Würde meiner Erfahrung nach jedoch dazu tendieren, eine junge Katze anzuschaffen. Es kann natürlich auch Zufall sein, aber mein Kater (damals auch etwa 7, heute 10) hat die halbwüchsige Katze unseres Nachbarn quasi adoptiert. Auch heute sind die beiden noch sehr gute Freunde, sind oft zusammen unterwegs, schmusen und spielen.
Achte aber darauf, wo die die junge Katze holst. Am besten aus dem Tierheim. Bei Privatpersonen oder Züchtern aufpassen. Unter 12 Wochen sind die Kitten noch zu jung, um von der Mutter getrennt zu werden.
Ich denke auch, dass bei einer jüngeren Katze die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass diese auch mehr auf Dich bezogen ist - also mehr zum Schmusen und Spielen kommt. Achte aber auch darauf, dass Deine andere Katze dabei nicht vernachlässigt wird, sonst kann sie eifersüchtig werden.

Ansonsten hat Kanae98 schon alles Wichtige geschrieben.

Alles Gute

Ich kann mir vorstellen, dass es klappen könnte, wenn die neue Katze vom Charakter her auch ähnlich ist.

Wenn Deine Katze allerdings von klein an nur Hauskatze und immer alleine war, kann es natürlich sein, dass es Probleme gibt, bzw. sehr lange dauern kann, bis sie ne andere Katze akzeptiert, wenn überhaupt.

Ob Du das mit Deiner Krankheit vereinbaren kannst, musst Du selber wissen. Falls ja, könntest Du Dich ja im nächsten Tierheim mal beraten lassen, ob die vielleicht ne Katze haben, die zu Deiner passen könnte.

Allerdings ist ebenso fraglich, ob die neue Katze dann auch mehr zum Kuscheln bereit ist.

Evtl. kannst Du auch versuchen, Dich mehr Deiner Katze zu widmen, heisst, viel und mit leiser Stimme mit ihr reden, mit ihr spielen und evtl. kommt sie dann auch öfter zum Kuscheln.

Du tust Deiner Katze keinen Gefallen, wenn Du eine zweite anschaffst. Sie reagiert bereits auf die Nachbarkatzen mit Stress und würde eine gleichaltrige Katze als Rivalen in ihrem Revier empfinden.

Du selbst willst eine Katze, die mehr mit Dir kuschelt. Vielleicht wird Deine Katze zutraulicher, wenn Du ihr Leckerlies von Hand fütterst und auch sonst mehr auf ihr Verhalten achtest. Sie zeigt, wann sie zugänglich ist.

Alles Gute,

Giwalato 

Mir sind immer wieder mal ganz junge Katzen zugelaufen. Da war dann meine "alte Lady" erst mal beleidigt. Aber wenn es ein kleines Katerchen war, hat sie spätestens am 3. Tag angefangen, den zu bemuttern und war dann am Ende traurig, wenn der vom Besitzer wieder abgeholt wurde. Mit anderen Mädels klappte es eher nicht. Nur als eine neue Mieterin samt Katze einzog, hat sie sich auf Anhieb mit der super verstanden und auch gleich "adoptiert".

Das wird schon klappen, so alt ist sie ja auch noch nicht.

Die"alte Lady" ist jetzt 19 und dafür noch richtig fit! Aber zu ihr würde ich jetzt keine andere Katze mehr dazu holen.

 - (Depression, Katzen)

Man kann Katzen zusammenführen. Das kann aber sehr stressig und zeitintensiv werden. Ob du der Aufgabe gewachsen bist? Ich will mir da kein Urteil erlauben. Aber lass den Umstand daß du diese Erkrankung hast mal in deinen Entscheidung mit einfließen.

Hey :) 
Es ist sogar eigentlich eine gute Idee, deiner Katze einen Spielkameraden zu kaufen, da Wohnungskatzen eher nicht allein gehalten werden sollen. Die Frage ist natürlich, ob die beiden sich dann auch verstehen. Da du den Charakter deiner Katze kennst, würde ich an deiner Stelle mal ins Tierheim fahren und die um Rat fragen, welche ihrer Katzen passen könnte. Auch zum Thema Vergesellschaftung kann dir dort sicher gut geholfen werden. 

Wichtig ist: Lass die neue Katze, wenn möglich, erstmal separat in einem Zimmer z.B. im Bad für ein paar Tage. So können beide schon mal ihren Geruch kennenlernen. Wenn du sie dann zusammenführen willst, lass erst die neue Katze das dafür bestimmte Zimmer erkunden, damit sie Fluchtwege finden kann, da deine alte Katze einen Heimvorteil hat, falls es zum Kampf kommt. Viel Erfolg auf jeden Fall :) 

Probieren geht über studieren,Versuch es erstmal mit einer Pflege Katze,wenn das klappt kannst du es nochmal genauer überlegen.
Viel Glück und "gute Besserung" mit deiner Krankheit !:/

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