Wäre es möglich ein 12V Akku mit einem 24V Akku zuladen?

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7 Antworten

du würdest den akku zerstören. und ungefährlich ist der spass auch nicht. ein wartungsfreier bleiakku (versiegelt) wird dir platzen. bei einer klassischen autobatterie (mit säurestopfen) würde sie überkochen, gefahr von verbrühungen mit heißer schwefelsäure und bildung von knallgas inclusive. andere akkus wie LithiumPolymäre würden zum tischfeuerwerk mutieren und NiMh oder NiCD Zellen würden zum extremhosentaschenwärmer mutiren. ggf. sich auch durch die tischplatte brennen, bevor sie letztenendes platzen und das ganze giftige zeugs sich schön verteilt.

lg, Anna

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Ja, im Prinzip geht das.
Natürlich nur, weil die Spannung des Laders (24) höher ist als jene des zu ladenden Akkus (12).
(+ an +; - an -)

Allerdings sollte man das nicht einfach zusammenhängen!
Da muss ein Laderegler sicherstellen

  • dass der zulässige Ladestrom (und Entladestrom) nicht überschritten wird
  • dass bei Erreichen der Lade-Endspannung abgeschaltet wird
  • dass der 24V-Akku nicht tief-entladen wird

Der 24V-Akku muss natürlich auch genügend Kapazität haben (idealerweise mehr als der zu ladende Akku, sonst wird er selber tief-entladen und ist danach ev. beschädigt).

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Deine Frage ist nicht ganz so kurios wie du denkst.

Ich stand mal im echten Leben vor genau der gleichen Aufgabe, ein Kumpel hatte eine leere Motorradbatterie, mit 6 V.
Ich hatte ein volle Motorradbatterie, mit 12 V.

Dass ich ihm prinzipiell helfen konnte, war also klar.
Aber direkt die Plus- und Minus-Pole zusammenzuschließen, erschien uns auch damals schon als eher gefährlich.
Weil eine Motorradbatterie - das gleiche wie eine Autobatterie, nur kleiner - sehr starke Ströme hervorbringen kann.

Die Differenz zwischen 6 und 12 V sind nun mal 6 V, und auch mit den 6 V kannst du ein Kabel zum Schmelzen bringen. Oder vielleicht auch die Batterien beschädigen.

Ich hatte dann die Idee, den Strom einfach zu begrenzen, durch das Dazwischenlegen einer Glühbirne. Ich weiß jetzt nicht mehr, ob es eine 6- oder 12-V-Birne war.

Nach dem Ohmschen Gesetz fällt um so mehr Spannung an der Glühbirne an, desto mehr Strom fließt.
Und der Strom kann nicht höher sein, als der Nennleistung der Birne entsprechend.

So hatte, so als Beispiel, mein Akku eine Spannung von 12 V, an der Birne lagen 5 V an, und am 6-V-Akku 7 V, genau die richtige Spannung zum Laden.

Die Ladespannung ist immer etwas höher als die Abgabespannung, daher hat ein Akku nie 100 % Wirkungsgrad.
Bei Auto=Motorradbatterien ist die Ladespannung ca. 14 V, wenn die Nennspannung 12 V ist.

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AUTSCH! Deine Satz "Weil wenn man + an + anschließt und - an -, dann passiert eigentlich nichts."

Ist VÖLLIG falsch und saugefährlich.

Da Bleiakkus einen geringen Innenwiderstand haben würdest den 12V Akku mit vielen Ampere, möglicherweise mehreren 100A, laden bzw Überladen. Ist er wesentlich kleiner als der 24V Akku dann wird er zuerst ghasen und dann explodieren. Wenn das unter "es passiert nichts" fällt dann viel Glück.

Du brauchst einen Strombegrenzer und auch eine Überwachung der Ladeschlussspannung.  

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Es wird nicht gehen da der 12v Akku durchschmorren würde, man könnte einen leeren 12v Akku mit einem vollen 12v Akku bis zur Hälfte etwa laden, dann müsste man + an- anschließen und nein es wäre kein Kurzschluss, da der Leere Akku so gesehen der Verbraucher ist

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Kommentar von kuku27
03.06.2016, 11:11

definiere Kurzschluss. Ein Verbraucher mit 0,01 Ohm oder so ist kein Kurzschluss? Im ersten Moment würden ein paar 100A rinnen.

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wenn du die spannung reduzierst geht es

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Ja, aber nur über einen Laderegler

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