Wäre es ein kündigungsgrund nach der Ausbildung ein Studium zu machen?

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5 Antworten

Sofern nicht im Vvertrag noch eine Weiterbeschäftigung nach der Ausbildung festgehalten wurde, kann er da nichts sagen. Wobei ich mich eh frage wie weit das verpflichten möglich wäre, so eine Klausel wäre wieder ein Fall für einen Anwalt.

Da ich allerdings von einem normalen Ausbildungsverhältnis ausgehe, so dürfte er dort nichts machen können und schon gar nicht abmahnen. Der Vertrag ist über die Ausbildungszeit abgeschlossen, die Pflichten eines Azubis sollten dir bekannt sein. So lang du deine Pflichten erfüllst hat erkeinen Grund dich abzumahnen, deine Zukunftspläne gehen ihn dabei nichts an.

So wie es dem Arbeitgeber in der Regel freisteht seinen Azubi nach der Ausbildung nicht zu übernehmen muss auch der Azubi nach seiner Ausbildung nicht im Betrieb bleiben. Was du dann machst, ob du weiter im Beruf arbeitest, ein Studium jedweder Art beginnst oder als Zirkusclown um die Welt ziehst ist allein deine Sache. Sobald du weder in der Firma Azubi noch Angestellter bist kannst du machen was du willst.

Einen Einfluss auf das Studium hätte dein Chef nur, wenn du über ihn in Form eines Studiums dich im gewählten Bereich weiterbildest (ist dann ja klar, dass du nicht irgendwas studieren kannst sondern etwas das deinen Beruf erweitert). Das gibt es natürlich auch, dass Azubis oder Angestellte für das Unternehmen ihre Qualifikation erhöhen. Da dies aber nicht der Fall ist geht es ihn weder etwas an ob du noch studieren gehst, noch kann er dich für zukünftige Pläne abmahnen. Etwas zu planen kann dir niemand verbieten.

Ich würde aber an deiner Stelle wirklich vor Kollegen und dem Chef darüber den Mund halten. Das geht wie gesagt keinen was an und du machst dir deine restliche Ausbildungszeit nur unnötig schwer. Ein Unternehmen bildet ja in vielen Fällen für den eigenen Bedarf aus auch wenn es natürlich auch über Bedarf gemacht wird. Wenn dann Chefs natürlich hören, dass sie ihre Zeit umsonst in den Azubi stecken und sie nicht entscheiden können ob der Azubi bleibt sondern dieser schon frühzeitig seinen Abgang plant, ist das nichts was dazu motiviert die Person weiter auszubilden. Darunter könnte im schlimmsten Fall die restliche Ausbildung leiden, indem man dir nur noch das nötigste beibringt was sein muss und alles andere ausspart um nicht mehr in dich zu investieren als eben für den Abschluss nötig ist.

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das einfachste wäre: dem chef nichts erzählen.

es gehen ihn deine beruflichen pläne nichts an- du hast mit ihm einen vertrag und bist nicht sein sklave.

wenn er dich aber unrechtmäßig kündigt, hast du die schererei damit, dich dagegen zu wehren.

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Ich nehme an, du kommst aus Österreich?

Konnte im BAG nur die §14 und 15 finden, da steht nicht davon. Du hast immerhin einen Ausbildungsvertrag, der für die Dauer der Ausbildung gilt. Wenn du danach etwas anderes machen möchtest, sollte das kein Problem sein.

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Kommentar von MainCrafter2
30.04.2016, 22:08

Der habe ich aber das krasse man muss bei uns mit seinem Privatauto fahren sonst by by

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Kommentar von MainCrafter2
30.04.2016, 22:11

Man muss bei uns mit seinem Privatauto fahren sonst kündigung💥

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Kommentar von MainCrafter2
30.04.2016, 22:18

Natürlich mit meinem eigenen Auto zB zum Großhandel und Material für die Baustelle holen!!

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Willst du berufsbegleitend studieren? Da du das ja in deiner Freizeit machst, geht das deinen Chef überhaupt nichts an.

Natürlich kannst du nicht mit der Begründung im Betrieb fehlen, dass du "überlastet" bist.

Das Recht auf Weiterbildung kann dir niemand verwehren.

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Wenn im deinem Vertrag nichts weiteres darüber stehen sollte (z. B 3 Jahre Verpflichtung) dann ist es auf keinen Fall ein Abmahnungsgrund

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