Wäre eine "Wiedergeburt" möglich (sachlich, kein relig. Glaube, kein Wunschdenken)?

4 Antworten

Wenn man das religiöse außenvorlässt dann ist eine Wiedergeburt unmöglich. Es braucht ein "Wunder", um den Informationsgehalt den ein Mensch ausmacht exakt zu replizieren. Mathematisch geht die Wahrscheinlichkeit dafür gegen null.

https://de.wikipedia.org/wiki/Infinite-Monkey-Theorem 

Da es unendlich viele Urknall"e" gibt ist dies möglich.

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@Eisfuchs0

Durch Zufall entsteht aus Nichts etwas. Egal ob man an Multiversen oder an ein einziges Universum oder auch an die 11 und mehr Dimensionen glaubt. Einige Wissenschaftler meinen, dass der Zufall der erste Beweger sei. 

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@Jaichbines2

"Durch Zufall entsteht aus Nichts etwas."

Sicher. Allerdings sag mir mal, woraus du ziehst, dass es unendlich viele Urknalle gibt.

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@Eisfuchs0

Es gibt unendlich viele Urknalle, weil das Nichts kein Anfang und keine Ende hat.

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@Jaichbines2

Tja das ist nicht belegt und nur eine Vermutung/Theorie. Man glaubt daran oder nicht. Da ist man dann wieder bei der Religion oder Glaubenssätzen wie dem Karma.

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@Eisfuchs0

Der Urknall ist auch "nur" eine Theorie. Meine "Vermutung" ist ein Gedankenspiel im Gegensatz zu den Dogmen von Religionen oder sonstigen Auffassung. Meine Vermutung könnte wissenschaftlich erforscht werden, zudem ist dies kein Wunschdenken ganz im Gegenteil ich finde den entgütigen Tod am schönsten. Dieser erscheint mir jedoch nicht logisch.

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@Jaichbines2

"Meine Vermutung könnte wissenschaftlich erforscht werden"

Da sehe ich das Problem darin, dass man ein System nur dann wirklich abschließend erforschen kann, wenn man es aus einer Position von außen betrachtet, also nicht Teil des Systems ist. Wir stecken aber höchst wahrscheinlich in dem System Universum (oder wie man das auch immer nennen will) und ich zumindestens bin mir ziemlich sicher, das ich existiere (einen Informationsgehalt habe). Wie kann man aus der Existenz das "Nichts" wahrnehmen oder quantifizieren ?

"zudem ist dies kein Wunschdenken ganz im Gegenteil ich finde den entgütigen Tod am schönsten. Dieser erscheint mir jedoch nicht logisch.."

Tja ich betrachte das verlöschen von Informationen als logisch, wenn die Informationen nicht mehr lesbar oder reproduzierbar sind.

Das Problem das ich mit der Logik habe, ist, dass meiner Meinung nach nach der Logik und der Wahrscheinlichkeit alles "Nichts" sein müßte. Das "Nichts" oder "totale Informationslosigkeit" würde das einzige sein, was aber keine Bedeutung hätte, da niemand sich darüber Gedanken machen könnte. Mangels Beobachter, die es ja bei einem "Nichts" nicht geben könnte.

Da wird es dann für mich paradox. Ich weiß (für mich), das es eigentlich nach Logik und Wahrscheinlichkeit nur ein "Nichts" geben dürfte. Allerdings halte ich es für mich persönlich mit einer Wahrscheinlichkeit die gegen unendlich geht für wahrscheinlich, dass ich existiere (lebe/einen Informationsgehalt habe).

Bis jetzt habe ich keine Lösung für das Paradoxon. Ich zweifle auch, das ich es lösen kann, da ich das System Existenz nicht verlassen kann, ohne meinen Informationsgehalt zu verlieren/zu sterben. Also kann ich höchstwahrscheinlich das System nicht als Beobachter von außen analysieren und damit das Paradoxon auflösen.

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@Jaichbines2

Der Kommentar kommt zwar spät, jedoch möchte ich anmerken, dass es sehr wohl logisch wäre, wenn der Tod endgültig ist. Unsere Persönlichkeit wird durch unser Gehirn “geschaffen“, indem es unsere Erinnerungen speichert und dementsprechend verwendet. Wenn der Tod eintritt, hört das Gehirn auf zu arbeiten und somit sind die Informationen verlorengegangen oder zumindest nicht mehr erreichbar/wiederherstellbar. Es wäre umso unlogischer zu behaupten, die gesamten Erinnerungen würden in ein Objekt gequetscht werden, welche als “Seele“ bekannt ist, und in ein neues Leben “transferiert“ werden, wodurch man ein neues Leben beginnt, jedoch keine Erinnerungen an das frühere Leben hat, obwohl aus Wissenschaftlicher Sicht, dies äußerst merkwürdig wäre. Wenn man aus ser Sicht der Religion geht, besitzt die “Seele“ keine Erinnerungen sondern besitzt nur unsere Persönlichkeit und unser “Leben“. Diese Sicht wird jedoch durch alles mögliche in Frage gestellt, weshalb die Wissenschaftliche Sicht plausibler erscheint. Ok tut mir leid, das war jetzt doch etwas viel.

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Es gibt quantenfluktuationen aus dem nichts heraus. Die transportieren keine Masse, aber energie. solange an der Position nichts ist, vergeht auch keine Zeit und man muss nur unendlich lange warten, bis aus Zufall an einem Punkt genügend Energie is und es knallt. Da außerhalb unseres Universums nix is, is ja unendlich Zeit und Platz um durch "Zufall" mit unendlich Versuchen nen Urknall entstehen zu lassen

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@virusscript24

Die Theorie kenne ich. "Es gibt quantenfluktuationen aus dem nichts heraus"

dies ist falsch. Das "Nichts" unterliegt hier Gesetzen, somit kann etwas ohne Raumzeit aber mit Aktivität nicht als nichts bezeichnet werden.

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lassen wir das pulsierende Universum (Big Bang alle 100 Milliarden Jahre) mal als Theorie beiseite - weil sie uns bei der Wiedergeburt nicht wirklich helfen wird.

Also die Buddisten glauben fest an eine Wiedergeburt, und das System ist durchaus logisch und erklärt viele "Ungereimtheiten".

... und nach dem Tod ist dein Bewusstsein nicht weg - im Gegenteil, du bist dann erst so richtig wach - wie beim Aufstehen an einem schönen Sommermorgen  - nach einer Nacht voller Träume

*Hust* Kein Wunschdenken *Hust*

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Da sich das Universum ja alle 100 Milliarden Jahre "wiederholt" musst du nur so lange warten, bis sich alles 100% genau so nochmal abspielt. Da du aber eh tot bist, wirds dich nicht mehr jucken.

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