Wäre eine weniger Flüchtlings willkommene Politik für die Bundeskanzlerin besser gewesen?

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10 Antworten

Bis vor einem Jahr stand Angela Merkel für richtungsloses Lavieren, für situatives, nach dem politischen Nutzwert orientiertes Handeln. Dass nun ihre erste ernsthafte programmatische Ansage - >>Wir schaffen das!<< - und ihr autosuggestives Festhalten daran ihre Kanzlerschaft gefährdet, ist so paradox wie offensichtlich.

>>Kohls Mädchen<< wandelt mit ihrem Mantra auf den Spuren ihres Vorvorgängers mit seinen >>blühenden Landschaften<<. Wirtschaftlich ist das zu schaffen, keine Frage. Aber sozial und politisch nicht.

Erstens: Der ungeregelte Zustrom von Flüchtlingen nach Merkels Phrase hat ein Staatsversagen deutlich werden lassen, das beängstigend war.

Zweitens: 1,3 Millionen Flüchtlinge sind halbwegs untergebracht, aber der schwierige Part kommt erst noch – die Integration. Und es spricht vieles dafür, dass derzeit nur Ruhe vor dem nächsten An-)Sturm herrscht.

Drittens: Seit den Anschlägen geht es nicht mehr >>nur<< um die Aufnahme von Flüchtlingen, sondern auch um das Thema Sicherheit vor ihnen. Merkel hat den menschlichen Faktor in der deutschen Bevölkerung völlig unterschätzt. Die Folge: Radikalisierung.

Viertens: ALLE EU-Staaten haben Merkel im Stich gelassen, mit ihrer bockigen Tunnelblick-Haltung setzt sie die EU aufs Spiel.

Fazit dieser Farce: Merkel pokert zu hoch, so wird sie verlieren. Und wir mit.

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Ja,es wären sicher bessere Kontrollen möglich gewesen und die Anschläge wären vieleicht nie passiert!13Menschen könnten noch leben und bei ihren Familien sein!

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Ja das hätte eine Kanzlerin gezeigt die zuerst an Deutschland denkt und die Sicherheit!Meine die Anschläge sind doch Realität oder nicht?Kein Gehetze kein Rassistmus sondern wahr!!Hätte ja Flüchtlinge nehmen können aber mit scharfen Kontrollen nicht erst jetzt,und nicht in so hohen Zahlen!Merkel hat nicht gut gehandelt!

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Das Thema "Flüchtlinge" ist nicht kurz und bündig zu beantworten. Verantwortlichkeiten sind ja sehr unterschieldich verteilt. Leider werden Probleme oft erst angegangen, wenn die Finanzierung letztendlich geklärt ist (Mittel: Druck ausüben!)

Mir helfen bei der Sicht immer 2 Dinge:

  • Wie würde es mir in deren Situation ergehen? (Was kann ich dafür, dass ich hier geboren bin und nicht in Afrika oder dem nahen Osten?
  • Was habe ich persönlich ganz konkrete Erfahrungen in der Begegnung mit diesen Menschen? (nicht nur Zeitungen, TV, Stammtisch, ...)

Bitte nicht als Maßstab die oft überdimensionierten Flüchtlingsunterkünfte nehmen, weil dies in der Verantwortung der Politik liegt!

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Ich denke, man sollte nicht nur auf die Wählerstimmen schauen, was einem bei der nächsten Wahl eine Mehrheit bringt.

Wir leiden ja schon sehr darunter, dass die Positionen oft geändert werden, wenn die Stimmung sich verändert. Ob das gut ist?

Ich erwarte von der Politik, dass sie über den Tellerrand hinausschaut und Lösungen für die Zukunft erarbeitet, die über den nächsten Wahltermin hinausgehen. Ich finde auch Politiker gut, die für ihre Überzeugung gerade stehen. Auch Politiker müssen sich jeden Morgen im Spiegel ansehen.

Da finde ich Geradlinigkeit allemal besser, als ein Taktieren nach den meisten Wählerstimmen.

Und: ob es sich gelohnt hat, wird sich (erst) bei der nächsten Wahl zeigen!

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Kommentar von tommygilbert
31.08.2016, 20:24

Wenn in einer Umfrage die AfD in Mecklenburg-Vorpommern mehr Stimmen als die CDU hat, bleiben die Erfolge in einigen Bundesländern zu wünschen übrig.

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Ja wenn Merkel als es anfing direkt eine Obergrenze beschlossen hätte wäre es besser gewesen.Aber die nahm ja alles!

Müsste das Wohl und die Sicherheit Deutschland nicht an 1Stelle stehen der Schwur????Daran muss ich immer denken wenn Anschläge durch Flüchtlinge zu sehen sind!Wo war das?

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Wir sollten doch begriffen haben, dass die Politik es nie allen und jedem recht machen kann!

Hätte Frau Merkel auf kalt und herzlos gemacht und die Grenzen gleich geschlossen, hätten 40 % gefordert, dass die CDU das "C für christlich" aus ihrem Namen nehmen sollte.

40 % wären der Meinung gewesen, dass Frau Merkel mit diesem herzlosen Handeln das Ansehen Deuschlands beschädigt hat und von daher sofort zurücktreten sollte.

20 % wären der Meinung gewesen, dass Frau Merkel die Grenzen deshalb geschlossen hätte, weil sie dann mit der Flüchtlingspolitik überfordert gewesen und deutlich geworden wäre, dass sie Problemen mangels Lösungen aus dem Wege geht und deshalb auch zurücktreten sollte.

Nun hat sie anders gehandelt, also suchen wir auch da wieder Gründe um zu meckern.

Warum sollten wir auch nur einmal zufrieden sein?

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Klar. KEIN Land auf dieser Welt würde sich gerne 2+ Mio Flüchtlinge in's land holen währen der Rest von Europa zuguckt und nur 10-20k aufnimmt. Und davon dann die Hälfte abschiebt. 

Wenn wir welche abschieben würde, wären wir die bösen bösen nazi Schweine vom Dienst! Unfair!

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Kommentar von Victoryice
14.02.2017, 09:44

Deutschland wird doch ständig mit der Nazi Sache betittelt und das Ausland nutzt es das Deutschland zahlt!Ist doch nichts neues!Merkel hätte anders handeln müssen,wie ein Kanzler für sein Land,das immer in Sachen Wohlergehen Sicherheit an 1Stelle stehen müsste müsste!!!Aber die Anschläge von Flüchtlingen spricht nicht dafür,sicher es ist nicht die Mehrheit aber schlimm genug oder??

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Ich bin der Ansicht das sich der eine Teil der Welt sich die Flüchtlinge in den anderen Teil der Welt zusammen bombt oder zumindest damit beiträgt. In der Richtung kannst du eine Antwort finden.


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Ja auf jeden Fall!

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