Wäre ein Mindestlohn von 100 Euro pro Stunde mittelfristig sinnvoll?

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16 Antworten

Du darfst nicht vergessen, dass der hohe Lohn dann auch für Lehrer, Polizisten, Beamte, Soldaten und so weiter gelten würde, die vom Staat bezahlt werden. Ebenso müsste man sofort die Renten, das Arbeitslosengeld und die Sozialhilfe erhöhen, damit die sich auch noch die von dir genannten 30-Euro-Brote kaufen können. Ebenso würde ja sofort alle Produkte ein vielfaches kosten, also auch alle Produkte die der Staat einkauft.

Im Ergebnis hätte der Staat zwar ungefähr 10 mal soviel Steuereinnahmen, aber auch 10 mal soviel Ausgaben.

Und die Banken leiden auch nicht. Das Geld, was seinen Wert verloren hat, ist ja nicht das Geld der Banken, sondern das Geld der Menschen, die ihr Geld bei den Banken eingezahlt haben. Du würdest jedem Sparer 90% seines ersparten Geldes wegnehmen. Ürigens sind auch denjenigen, die dem Staat dieses Geld geliehen haben. Und das sind zu einem ganz starken Anteil Pensionsfonds und Versicherungen.

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Kommentar von Untergrombach
02.02.2017, 22:08

Natürlich, all die genannten Personen würden den gleichen Sold bekommen, muß ja, damit sich für den Normalbürger "nichts ändert".

Aber die Staatsschulden wären weg, das heißt auf Dauer könnten die Steuern um 30 % gesenkt werden, bei gleichem Lohnt (also um den Faktor 10 erhöht), wie vorher.

Fonds ist immer so eine heikle Sache.

Aber ich denke, die meisten Leute könnten damit umgehen. Ich würde gerne meinen Anteil von 10.000 Euro Staatsschulden bezahlen, wenn ich dafür in Zukunft nur die Hälfte der Steuern zahlen müßte. Das würde sich (und ich bin sicher kein Großverdiener) schon nach zehn Jahren amortisieren.

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Ob das selbst den Linken zu weit geht, ist egal, volkswirtschaftlich gesehen wäre das völliger Blödsinn.

Erstens sind Banken und Menschen nicht quasi zwei Parteien, die gegensätzliche Interessen vertreten und es ist auch nicht so, dass es "den Menschen" besser ginge, wenn die Banken ordentlich bluten. Die Banken verwalten die Ersparnisse der Sparer und vergeben Kredite, ohne die kaum jemand ein Haus kaufen könnte.
Sollten Banken pleite gehen, sind die Spareinlagen verloren. Niemand würde mehr sparen, sondern allenfalls sein Geld bar zuhause aufheben. Das wäre dann dem Wirtschaftskreislauf entzogen und stände nicht mehr für Investitionen zur Verfügung.

Zweitens wäre es so, dass wenn der Staat sich auf diese Weise seiner Schulden entledigen würde, niemand mehr bereit wäre, dem Staat Kredit zu geben.

Drittens lässt sich eine Volkswirtschaft und insbesondere Deutschland nicht isoliert betrachten.
Dass das ganze zu einer massiven Inflation führen würde, hast du ja selbst erkannt.
Mit anderen Worten: Deutsche Produkte würden extrem teuer und wären im Ausland nicht mehr absetzbar, mit der Folge eines enormen Einbruchs der Produktion.

Ausländische Produkte würden erheblich billiger.

Die Maßnahme würde also auch noch in eine massive Rezession führen und die Arbeitslosigkeit würde drastisch steigen.

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Kommentar von Untergrombach
02.02.2017, 22:30

Das war bisher die beste Antwort!

Wir sind eine Exportnation, daran habe ich nicht gedacht, aber theoretisch würde es in einem Land mit negativer Handelsbilanz (z.B. USA) funktionieren?

Zum "Geld daheim sparen": Das mache ich so schon, ich bezahle meine Rechnungen und hebe den Rest ab. Warum? Man will Negativzinsen einführen und Gebühren für das Abheben von Geld einführen. Bin ich gaga?

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Wenn du den Mindestlohn in Deutschland auf 100 Euro festlegst, dann feuern die Unternehmen ihre Mitarbeiter und produzieren dann in Frankreich, wo der Mindestlohn immer noch bei 7 bis 8 Euro liegt. lg

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Kommentar von Untergrombach
02.02.2017, 22:09

sch...., daran habe ich nicht gedacht ;)

Dann eben wie Trump ne Mauer drum rum ^^

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Maßgeblich ist nicht die Höhe des Lohns, sondern das, was man sich dafür kaufen kann.

Eine Lohnerhöhungswelle zieht auch immer einen Inflationsschub nach sich, aber nur sehr selten eine Änderung bei der Steuerformel. Real bedeutet das, daß Lohnerhöhungen auf breiter Ebene kein Mehr sind, sondern zu einem realen Kaufkraftverlust führen.

Doch so ganz pauschal darf das auch nicht betrachtet werden, denn unter dem Strich ist nicht der der Staat Gewinner, sondern vor allem auch die Konzerne. Lediglich die Durchschnittsverdiener und solche, die ohnehin schon zu wenig haben, sind die Dauerverlierer.

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Kommentar von Untergrombach
02.02.2017, 20:43

Mir ging es in diesem Gedankenexperiment NICHT um eine Erhöhung der Kaufkraft (Was natürlich ein gewünschter Nebeneffekt wäre, der langfristig aber aus anderen Gründen einträte, nämlich wegen geringerer Steuerlast), sondern um einen Trick, die Staatsschulden loszuwerden ;)

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Das geht nicht nur den Linken zu weit, sondern jedem Volkswirtschaftler.

Aber um es kurz zu machen zwei Anmerkungen:

  1. Die Staatsschulden stellen kein Problem dar, solange die Zinsen niedrig sind und der Bundeshaushalt ausgeglichen ist.
  2. Wenn dich die Schulden dennoch stören, hier eine Möglichkeit diese schneller zurück zu zahlen: Die gesamte EU hat eine Staatsverschuldung von ca. 13 Billionen Euro. Die jährliche Steuerhinterziehung in der EU kostet diese Staaten 1 Billionen Euro. Ich würde hier vielleicht ansetzen.
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Kommentar von Untergrombach
02.02.2017, 22:21

Zu 2: Dann bräuchte man immer noch 15 Jahre (mit Zinsen), um die Schulden abzuzahlen, wenn man JEDEN Steuerhinterzieher Regreß nehmen könnte, auch ein Ding der Unmöglichkeit.

Selbst wenn man jeden Dritten kriegen würde mit viel Anstrengung, wären es um die 50 Jahre - zwei Generationen


PS: Warum stellt es kein Problem dar, wenn ein Drittel der Steuereinnahmen für Zinsen draufgeht?

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Kommentar von Karl37
03.02.2017, 10:00

Das ist ein Quatsch, denn es gibt keine seriösen Schätzungen über Steuerhinterziehung.

Kriminelle Steuerhinterziehungen gibt es, das ist unbestritten, es werden aber vielfach die legalen Steuer Vermeidungen ebenfalls als Hinterziehung deklariert.

Wenn Jemand egal ob als Person oder Firma alle legalen Möglichkeiten der Steuergesetzgebung ausnutzt, dann kann man sich nicht beklagen.

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Ich nehme an, dass Du von der Bundesrepublik Deutschland sprichst. Und da bist Du ganz schlecht informiert:

Etwa ein Drittel der Steuereinnahmen geht für die Zinsen
drauf.

Das ist Unsinn! Tatsächlich verdient die BRD seit Jahren kräftig an den eigenen Schulden wegen des negativen Zinses. Das heißt, der Kreditnehmer bekommt Geld dafür, dass er sich das Geld leiht! Das ist so ähnlich wie die Mietkosten für einen Geldtresor. Da werden Schulden zur Profitquelle!

Ein Mindestlohn von 100 € pro Stunde wäre zweifellos "sinnvoll" für die Lohnempfänger. Und abgesehen von der Realisierbarkeit: Die Inflation wäre von dieser Umverteilung zunächst nicht berührt, solange nicht die Menge der Zahlungsmittel ausgeweitet wird durch Gelddruckerei. Oder anders herum: Wenn man genug Geld druckt für die 1000-prozentige Inflation, dann steigt der Preis für die „Mindestarbeitskraft“ ohnehin auf das zehnfache wie die anderen Warenpreise auch.

Der Staat würde durch eine derartige Hyperinflation zwar keine Banken schädigen, aber durch die Unsicherheit die Wirtschaft derart ruinieren, dass die Steuereinnahmen zusammenbrechen würden. Das würde die Staatsschulden nur erhöhen. Wenn sich der Staat an seinen Bürgern bereichern wollte, könnte der das viel einfacher und effizienter schaffen per Steuererhöhung.

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Also du beschreibst in gewisser Weise das Prinzip einer Inflation. Nur muss ich mal ganz klar sagen dadurch würden alle Banken hier in Deutschland sofort Pleite gehen und den anderen Banken im Rest der Welt würde es nicht viel besser gehen. Das führt dann nicht letztendlich Zusammenbruch unseres Finanz- und Wirtschaftssystem. Unterm Strich würde ein Teufelskreis entstehen:
Wirtschaftliche Probleme -> Massenentlassungen -> geringere Kaufkraft -> Massenentlassungen ->...
Da Frage ich mich, ob der Staat in dieser erneuten Depression nicht wieder neue Schulden machen muss, die dann genauso nicht ab bezahlbar wären.

Ich glaube nicht unbedingt politisch linken Ansicht entspricht, sondern mehr einer gescheiterten Idee aus der Weimar Republik ähnelt, wenn auch nicht vollkommen.

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Kommentar von Untergrombach
02.02.2017, 22:04

"dadurch würden alle Banken hier in Deutschland sofort Pleite gehen und den anderen Banken im Rest der Welt würde es nicht viel besser gehen."

Wieso, die Schulden (bzw. Forderungen) der Banken würden ja bezahlt. Weil die Leute eben das zehnfache verdienen, die Schulden aber gleich bleiben. Warum sollten die Banken dann pleite gehen?

Sie dürfen ja gerne auch weiter Geld verleihen, wenn sich denn jemand findet, der die Verbindlichkeiten eingeht. Und wenn nicht - wäre es denn schade darum? ;)

Lieber 200 arbeitslose Bänker als hunderttausende, die auf keinen grünen Zweig mehr kommen, oder?

Hatte man die Idee schon in der Weimarer Republik???

Die Hyperinflation der 1929er war doch durch "fremdverschulden", also eine Weltwirtschaftskrise, und nicht staatlich organisiert.

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Kommentar von WestEnergy
03.02.2017, 19:26

Ich merke du bist schwer interessiert dieser und auch finde sie interessant. Eigentlich ist klar, warum Banken Pleite gehen würden, denn ihr Hauptgeschäft das Verleihen von Geld kriegt ein Problem, das Schuldner zwar immer noch den vereinbarten Papierwert zurückzahlen würden, aber nicht den echten. Und wir leben nun mal im Kapitalismus und in diesem ist fast nichts so wie das Bank und Finanzwesen, deshalb sind Banker nicht unwichtig. Zu aller letzt ,es ist zumindest das selbe Prinzip, welches zu Elend geführt hat. Man ist nicht genauso begonnen, wie du vorschlägst, aber man hat auch damals eine Inflation angestrebt.

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Der Staat könnte auch 1,6 Bio. Euro drucken und als Helikoptergeld an alle Bewohner ausschütten, 20.000 je Nase. Dann belegt er dieses Helikoptergeld mit einer Steuer von 100%, bezahlt damit die Schulden, zack: weg!

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Kommentar von Untergrombach
02.02.2017, 22:11

In diese Richtung geht wohl das "bedingungslose Grundeinkommen", gehe ich mal davon aus.

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Schön, dass Du Dir ein paar Gedanken machst, auch wenn sie falsch sind. Weiter so !

Schulden hängen am Vermögen, nicht am Einkommen. Solange es Vermögen gibt ( und alles für die weitere Hortung von Geld gemacht wird ), wird und muss es Schulden geben !!!

Der einzige Weg, die Schulden loszuwerden, ist das Vermögen zu eliminieren. Da brauche ich also keinen hohen Mindestlohn oder sonstige Tricks, sondern einfach 90 % Einkommensteuer auf alles über 100.000 Euro, 10 % Vermögenssteuer ab 100.000 Euro Vermögen und der Staat ist im Todesfall automatisch Erbe, es kann und darf nichts an Nachkommen vererbt werden.

Dann sind die Schulden weg, bevor ein heute geborener Säugling die Uni verlässt.

 

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Ein Mindestlohn von 100€ würde nicht so einfach funktionieren.

Wie soll ein kleiner Betrieb der vlt Mitarbeiter hat so viel Lohn zahlen können. 

Gut er könnte dann auch viel mehr verlangen für die Aufträge die er bekommt aber ich weiß nicht ob das hinhaut. 

Geld ist eh eine komische Sache da es ja nicht wirklich existiert. 

Frage mich wieso man die Schulden nicht einfach streicht. 

Wenn die Banken Geld aus dem nichts erschaffen dürfen wieso nicht auch der Staat. 

Er könnte sich doch die Schulden einfach ''Streichen'' nur geht das in einem Rechtsstaat nicht so einfach da es für alles Gesetze gibt. 

In einer Diktatur wäre das vlt möglich aber Diktaturen bergen viele Risiken auch wenn es an sich das beste System sein kann ist es zu gefährlich denn man weiß nie was passiert wenn jemand gestörtes an die Macht kommt. 

Daher ist das System so wie es ist wohl das beste. 

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Kommentar von Untergrombach
02.02.2017, 20:55

"

Gut er könnte dann auch viel mehr verlangen für die Aufträge die er bekommt aber ich weiß nicht ob das hinhaut. "

Genau das soll ja auch passieren, damit durch mehr Steuern höhere Einnahmen generiert werden.

Sprich, man sagt einfach, so mindestens 100 Euro die Stunde, die besser gebildeten verdienen dann eben 200 Euro pro Stunde und Ärzte 500 Euro pro Stunde sozusagen.

Jeder wüßte, was Sache ist.

Man könnte auch 85 Euro pro Stunde machen, da der jetzige Mindestlohn ja 8,50 Euro ist.

So wüßte jeder, daß er nur eine Kommastelle mehr bezahlen muß und könnte besser einschätzen, ob der Preis stieg oder gesunken ist ;)

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Wenn uns die Geschichte eines gelehrt hat, dann dass durch eine Mega-Inflation sehr viele Menschen auf der Strecke bleiben.

Menschen verarmen, Investitionen bleiben aus, der Export bricht zusammen, die Wirtschaft schrumpft und dann gibt es keine Arbeitsplätze mehr, in denen man 100 Euro die Stunde verdienen könnte.

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Das genau hat Dirk Müller mal als Beispiel genannt (Video unten, irgrendwo in der Mitte).

Das Problem ist nur, dass leider die Mächtigen damit gar nicht einverstanden sind. Deshalb wird es irgendwann mal einen Knall geben. Und dann ist alles Geld gar nichts mehr wert. Damit wären dann auch die Schulden weg. Wann das passiert: Keine Ahnung. Nur das was jetzt ist, wird nicht mehr lange bestand haben.

Ich selbst konzentiere mich an Connections und an anderen materiellen Dingen. Geld ist in der heutigen Zeit sehr fragil.

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Nein, wäre sie nicht, sinnvoll.
Hinter dem Stundelohn stehen immer auch Produkte, die sich entsprechend verteuern, die Inflation die Du ausblendest.

Für die nächsten mindestens 10 Jahre, sind die Nullzinsen für den Staat konserviert, was nichts daran ändert, dass die 2,1 Billionen Staatsschulden nicht getilgt werden können.
Geschichte ist ein dynamischer Prozess.

Wollte der Staat das Schuldenproblem lösen, bliebe nur ein Schuldenschnitt übrig.
Der Finanzminister Schäuble (CDU) wurde gefragt, "wann er gedenkt die Schulden zu tilgen?"
Seine Antwort: "hoffentich niemals".

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Kommentar von Untergrombach
02.02.2017, 20:59

Genau diese Inflation ist ja bei meinem Gedankenexperiment beabsichtigt. Wenn dann eben ein Kasten Bier 200 Euro kostet, weil jeder mindestens 100 Euro pro Stunde verdient, nimmt der Staat pro Kasten Bier eben knapp 40 Euro ein statt nur 4 Euro - die Steuereinnahmen explodieren, von denen tilgt der Staat die Schulden und wenn die weg sind, können die Steuern insgesamt gesenkt werden (z.B. dann nur noch 20 Euro pro Kasten Bier, dann kostet der KAsten Bier nur noch 190 Euro (ein Teil des Ersparten stecken sich die Brauereien ein, so isses nunmal) aber eben insgesamt steigt dann die Kaufkraft.

Ist doch schnurzegal, was auf Papierbanknoten draufsteht ;)

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Ja, do ist der Plan. Auch wenn sehr viel langsamer.

Auf die von dir beschriebenen Weise sind die armen Menschen und Länder Ihre Schulden los und die reichen Ihr Geld.

Dann kommt eine neue Währung und es geht von vorne wieder los. Genaus os wie du es geschrieben hast...

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Kommentar von Untergrombach
02.02.2017, 20:37

Du spielst auf die Eurozone an? Da ist das Gegenteil der Fall, die ärmeren Länder können eben KEINE Inflation mehr auslösen und müssen ihre Schulden in harter Währung abbezahlen, weshalb diese ein Handelsdefizit aufweisen.

Deutschland ist natürlich so freundlich und human und hilft den armen Griechen. Die (hohen) Zinsen dürfen sie obendrein zahlen und eine "Troika" untergräbt ihre Souveränität.

Vielleicht haben wir deswegen auch "Rekordsteuereinnahmen", wer weiß?

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Kommentar von Untergrombach
02.02.2017, 20:41

Die Leute sparen Geld, um von diesem Geld in Zukunft Steuern zahlen zu können? Habe ja schon viele Theorien gelesen, aber diese erscheint mir mitunter am Abstrusesden.

In einem Land, in welchem die Leute durch die halbe Stadt fahren um 2 ct günstiger zu tanken, spreche ich mindestens 60 % der Bevölkerung die Fähigkeit ab, überhaupt einen Zusammenhang zwischen Staatsschulden und Steuern herstellen zu können.

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Das würde Inflation bedeuten, 1923 "Cover.Version"

bei der Trickser und "Geschäftsleute" sich ins Fäustchen lachen.

Diehenigen, die es forderten, landen unter Btücken...

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