Wäre ein Boxer geeignet?

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Hallo 😃

Also die Eigenschaften von Boxern: Furchtlos,Energisch,Hingebungsvoll,Munter,Intelligent,Freundlich,Loyal,Aufgeweckt,Selbstbewusst,Verspielt,Mutig und Ruhig.

Boxer-Hunde gelten als sehr unkompliziert und lernbereit,die dem Menschen freundlich und ohne jede Hinterlist gegenüber stehen.Dank ihres ruhigen und ausgeglichenen Wesens eignen sie sich hervorragend als Familienhunde.Auch in Familien mit kleinen Kindern fühlt sich ein deutscher Boxer wohl.

Krankheitsanfälligkeit/Häufige Krankheiten

Boxer neigen zu Hüftgelenksdysplasie,Herzerkrankungen und Arthrose.

Diese Infos habe ich alle aus dem Internet.

Wie jeder Hund muss der Boxer natürlich mehrmals täglich raus und ausgelastet werden.

Liebe Grüße und viel Spaß mit eurem zukünftigen Hund 💜☺️

Woher ich das weiß:Recherche

Also bei den Wunsch deines Vaters wird es generell schwer ein Hund vom Züchter zu bekommen. 🤷 Die geben generell ungerne Hunde zu Menschen die so naiv auftreten. Den kinderlieben Wachhund der überall hin und her geschoben werden kann, kann dein Papa sich aus den Kopf schlagen, denn gibt es in der Tierwelt nicht sondern im Spielzeug und Technikladen. Es ist die unrealistische Vorstellung an der erstmal gearbeitet werden muss. Kauf dein Papa doch vielleicht erstmal ein Buch über Hunde?

Alleine eure Vorstellung, zu Beginn der Sommerferien einen jungen Hund zu kaufen und den dann nach 6 Wochen Ferien gleich über mehrere Stunden alleine lassen zu können, ist ein KO-Kriterium!

Erstens hat kein seriöser Züchter einen Hund abgabefertig zum passenden Termin in der Schublade.

Zweitens braucht ein junger Hund Wochen, bis er sich in seine neue Familie hineinfindet. Erst dann kann eine liebevolle Erziehung beginnen. Dann sind die Ferien aber schon vorbei.

Drittens braucht es u.U. Monate, bis ein junger Hund sicher stubenrein ist - nach 6 Wochen Ferien ist er höchstens 18 Wochen = 4,5 Monate - und da kann er noch gar nicht sicher stubenrein sein. Haufen und Pfützen werden also Tagesgeschäft und wenn niemand da ist, wird der Hund auch niemals sicher stubenrein werden.

Erst mit 5 - 6 Monaten kann man langsam beginnen, einem Hund beizubringen, kurze Zeit sicher und ruhig alleine daheim zu bleiben - wenn alles gut klappt, ist er ca. ein Jahr, wenn man ihn einige Stunden alleine bleiben lassen kann.

Ich kann mir vorstellen, dann ein junger Hund, der euch täglich Haufen und Pfützen in die Wohnung macht, der alles zerstört, der die Nachbarn mit stundenlangem Gebelle und Geheule nervt - bestimmt keine lange Verweildauer in eurer Familie hätte.

FAZIT: Unter diesen Voraussetzungen sollte man sich NIEMALS einen Hund anschaffen!!

Erstmal danke. Aber ich glaub ich habe es ein bisschen falsch ausgedrückt. Wir möchten einen Hund kaufen der ca. 4/5 Monate alt ist und möchten ihn vorm Kauf auch öfters besuchen damit er sich schon ein bisschen an uns gewöhnt... wir brauchen auch nicht genau an diesem einem Datum einen Hund. Man hat nach vorne und hinten ca. 2 Wochen Puffer und wenn wir ihn mit 5 Monaten bekommen ist er Ende der Sommerferien 26 Wochen/ 6 1/2 Monate alt. Da wird er bestimmt stubenrein sein, wenn nicht wäre es auch nicht die Welt dann würde sich einer meiner Eltern frei nehmen.

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@Ideensucher2k18

Ich glaub ihr habt gar kein Verständnis für Lebewesen. 🤔 Das lernen hängt nicht von Alter oder Zeit ab sondern ob auch gelernt wird. So wird ein 18 jähriger der nie zur Schule ging auch mit 18 nicht schreiben und rechnen können, auch wenn er volljährig ist. Genau so ist das mit allen anderen Lebewesen auch 🤷

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@Ideensucher2k18

Ja aber mit 5-6 Monaten fängt man grade mal das allein bleiben Training an. Und dafür kannst du dann Minimum auch noch mal ein halbes bis ganzes Jahr einplanen bevor der Hund 4-5 Stunden allein bleiben kann.

Und deinen Eltern können sich so lange frei nehmen?

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@Ideensucher2k18

Es ist schon immer sehr komisch, dass im Nachhinein immer alles "ganz anders" ist.

ABER: es nutzt auch nichts einen 4/5 Monate alten Hund zu kaufen - außerdem sprachst du doch von einem Hund vom Züchter!! So einen bekommt man in dem Alter gar nicht! Und auch die hätte kein Züchter abgabefertig in der Schublade.

Wer einen solchen Hund abgibt - in diesem Alter - dem ist der Hund bis zu diesem Datum bereits lästig geworden (denn dann hat man festgestellt, wie viel Arbeit so ein junger Hund macht!). Einen Hund, der aber nach wenigen Wochen bereits lästig geworden ist, wird meistens nicht sonderlich liebevoll behandelt. So ein Hund hat meistens schon jede Menge "Gewalt" und völlig falsche "Erziehungsversuche" erleben müssen und ist entsprechend vorgeschädigt.

Und SO einen Hund wollt ihr OHNE Erfahrung entsprechend erziehen??

Es ist übrigens noch schwieriger, einen Hund, der bereits mehrere Trennungen verkraften musste, das Alleinesein beizubringen - denn er hat schon starke Verlustängeste entwickelt. Und ein 4/5 Monate alter Hund hat eben schon mehrere Trennungen hinter sich - und ebenfalls starke Defizite in seiner Fähigkeit, enge Bindungen zu Menschen aufzubauen.

Und selbst, wenn all dies nicht zutreffen würde, dann wäre auch dieser Hund viel zu jung, um stundenlang alleine bleiben zu können.

UND selbst einen erwachsenen Hund, der das Alleinesein schon kannte, kann man nicht unbedingt nach einigen Wochen alleine lassen - denn auch der kann durch die Trennung von seiner vorherigen Familie und dem komplett neuen Umfeld starke Verlust- und Trennungsängste entwickeln.

Und sorry, dass deine Eltern dann auf einmal noch mehr frei nehmen können, wage ich stark zu bezweifeln. Arbeitnehmer haben einen fest begrenzten Urlaubsanspruch - da wird kaum ein Arbeitgeber mitspielen, noch weitere Wochen bis Monate zu gewähren. Und Selbstständige können es sich erst recht nich leisten, so lange nicht zu arbeiten.

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@dsupper

Wir haben eigentlich schon Erfahrungen mit Hunden gemacht meine Mutter hatte früher 6 Hunde und mein Vater 2 meine Großmütter hatten auch jeweils einen. Außerdem haben wir gute Bekannte die uns helfen - sie besitzen eine Hundeschule welche über die Ferien in der Regel geschlossen ist.

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@Ideensucher2k18

na, wenn deine Mutter so viel Ahnung von Hunden hat, den Vater ebenfalls, deine Großmütter und die ganzen guten Bekannten - DANN wundert deine Frage aber wirklich schon total??

Und dann wundert noch viel mehr, dass all diese Leute so einen Plan überhaupt ins Auge fassen und nicht wissen, dass es eine Unmöglichkeit ist. Zumindest eine Unmöglichkeit, wenn man wirklich in allererster Linie das Wohl des Hundes in den Vordergrund stellt.

Wie sehr du dir auch alles "zurecht biegst", lässt sich schon daran erkennen, dass du in deiner Frage schreibst, deine Mutter wäre Lehrerin - und in einem anderen Kommentar schreibst du dann, deine Eltern (das schließt deine Mutter ein) könnten sich frei nehmen.

Sorry, aber Lehrer können sich nicht einfach "frei nehmen" ..... schon gar nicht einige Wochen/Monate, um einen Hund zu erziehen.

WAS bringt es dir, dich in Träumen zu verlieren ....

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@dsupper

Ich meinte damit das meine Mutter immer 2 mal in der Woche frei hat und mein Vater sich frei nehmen kann und ja meine Mutter hat eig viel Erfahrung mit Hunden aber sie ist in Moldawien aufgewachsen und da ist natürlich alles ganz anders.. aber naja durch die ganzen Kommentare überlegen wir nicht doch einfach einen schönen Mischling aus dem Zierheim zu holen und dann noch einen Zweithund in ein paar Jahren

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@Ideensucher2k18

Aber auch mit einem Mischling aus dem Tierheim bleiben doch die gleichen Probleme bestehen!

auch diese Hunde wurden abgegeben, weil sie "zuviel" waren - nicht mehr geliebte Hunde, lästig geworden, falsch oder gar nicht erzogen - und entsprechend schlecht behandelt.

Und auch diese Hunde haben bereits mehrfache Trennungen hinter sich - die zu großen Trennungs- und Verlustängsten führen. Das Training um alleine zu bleiben kann durchaus völlig in die Hose gehen und diese Hunde können es gar nicht mehr lernen.

Mir scheint, dir fehlt wirklich jegliches Wissen um die ganze Problematik, um die gesamte Hundehaltung überhaupt.

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na ja die Frage wäre, ob der Hund es schafft, in den 6 Wochen der Ferien das Alleine bleiben so zu erlernen, das er dann keine Probleme damit hat. Denn die Zeit ist sehr knapp bemessen und was macht ihr, wenn er es bis dato nicht kann und Problemverhalten entwickelt?

Klassische Wachhunde wären u.a:
-Schäferhund
-Rottweiler
-Dobermann
-Terrier
-Spitz

Aber auch diese muss man erstmal dementsprechend ausbilden. An der Tür oder am Zaun pöbeln ist noch kein "bewachen", das kann jeder Hund, selbst meiner. Und dann ist so ein Hund kein Familienhund.

Ein Hund kann auch andere Aufgaben übernehmen. In der Rettung, als Besuchshund, bei Austellungen oder Turnieren. Es muss nur Jemand die Zeit haben, mit dem Hund zu arbeiten.

Glaubst du auch ein Retriever könnte das Haus so bewachen, falls ein Einbrecher kommt, dass er ganz laut bellt?

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@Ideensucher2k18

Das macht jeder Hund. In der Praxis hat sich aber bewährt, dem Hund das Bellen so weit wie möglich abzugewöhnen. Ist auch besser für das nachbarschaftliche Verhältnis.
Unser Labbi hat meistens nur einmal kurz gewufft, wenn jemand an die Tür kam. Wenn überhaupt. Sie fand bellen öde.

Wenn ihr nur einen Hund wollt, um Einbrecher abzuschrecken, reicht auch ein "Vorsicht vor dem Hund"-Schild. Ist günstiger und macht nicht so viel Arbeit. xD

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