Wäre die Welt besser, wenn alle Menschen zum Buddhismus finden würden?

buddhistische Fliege - (Buddhismus, Weltfriede)

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Myanmar beweist das Gegenteil.

Das ist falsch. Ich habe mit Thailändern hier in Deutschland gesprochen die regelmäßig nach Thailand fahren. In Thailand und Burma gibt es das gleiche Problem: Vergewaltigungen von buddhistischen Mädchen durch muslimische Männer. Das wird hier in den Medien nur verschleiert.


Es ist ein Unterschied, ob menschen Fehler machen als Reaktion auf die im Koran und Sunna angeordneten Gräuel-Taten.


Oder ob eine Religion selbst Schriften besitzt, die zu Straftaten aufrufen.
Es gibt im Islam nun mal die Erlaubnis z. B. die Anordnung, Ungläubige zu vergewaltigen.

Die Burmesen und Thailänder sind am Ende mit ihrem Latein beim Umgang mit Muslimen. Ich würde den Mund mal nicht zu voll nehmen, das anzuprangern. Kommen ja selbst auch nicht so toll mit dieser Religion klar.

Nun und die Frage war ja, was wäre, wenn alle Buddhisten wären. Wenn das so wäre, gäbe es eben auch die Vergewaltigungen nicht um die es in diesen Ländern geht.

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@Draggyblackdots

Das habe ich ja nie bestritten, ich wollte nur sagen, dass Myanmar beweist, dass der Buddhismus nicht automatisch bessere Menschen schafft. Wir hätten die gleichen Probleme und die einer Staatsreligion noch dazu.

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@josef050153

Doch der Buddhismus schafft automatisch bessere Menschen. Durch das absolute Verbot, Menschen zu töten. 

Wenn alle Kinder Buddhismus gelehrt bekämen würde selbst der Dümmste noch glauben, dass Mord an einem Menschen, auch an einem nicht-Buddhisten, dazu führt, dass man eine unendlich lange Zeit in der Hölle schmort. 

Daran lässt der Buddha keinen Zweifel: Die karmische Folge für Mord ist eine Wiedergeburt in der Hölle.

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@Draggyblackdots

'Der Buddhismus' (den es ja so gar nicht gibt) schafft einmal gar nichts. Vielleicht schaffen einige buddhistische Gruppen wirklich bessere Menschen. Für ein Land aber kann man das an der Kriminalstatistik ablesen.

Warum ist also in Burma mit 87% Buddhisten die Kriminalitätsrate höher als in Deutschland mit etwa 0,35%? Immherhin gilt dort die Sicherheitsstufe 2, in Konfliktgebieten sogar 3. Aber anscheinend ist die Scheuklappenmentalität in dieser Religionsgemeinschaft schon so verbreitet, dass Tatsachen nichts mehr bedeuten.

Immerhin hatte ja Myanmar Jahrhunderte für eine Entwicklung zum besseren Zeit. Warum hat sie nicht stattgefunden? Warum waren im diesem Land grausame Militärdiktatoren am Ruder und im so schlechten Deutschland gab es demokratische Freiheit? Warum ist die Kindersterblichkeit in Burma viel höher als in Deutschland, wenn der Buddhismus bessere Menschen macht?

Oder ist das vielleicht (ähnlich wie bei den Kommunisten) nur theoretisches Gescchwafel ohne praktische Auswirkungen?

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@josef050153

Doch, Tatsachen bedeuten mir schon etwas. Ich wußte nichts weiteres über Burma, außer, was mir die Thailänder erzählt haben. Ich kenne sonst nur Tibeter. Es sind nicht 100 Prozent Buddhisten in Burma. Man kann also nicht wissen, wie viele ernsthafte Buddhisten wirklich mal Menschen umgebracht haben.

Theoretisch könnten Mörder sich auch ausschließlich unter den 13 Prozent nicht-Buddhisten in Burma finden. Damit will ich jetzt nicht sagen, es sei so, aber man weiß es nicht.


Den buddhistischen Ländern, auch den Exil-Tibetern fehlen viele Errungenschaften der Aufklärung. Es gibt aber in der buddhistischen Lehre nichts, was dem widersprechen würde. 
Bei der imaginären Ausgangssituation, dass die ganze Welt buddhistisch würde, würde also die Demokratie beibehalten werden, sowie Frauenrechte usw.

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@Draggyblackdots

Hab jetzt mal den Wikipedia-Artikel gelesen. 87% Buddhisten ( mit Lokal-Religionen gemischt). Da steht auch: "In der Buddhistischen Volksreligion ist der Geisterglaube an die Nats weit verbreitet." Sowas hat mit der buddhistischen Lehre nichts zu tun.

Ich denke die Frage bezog sich auf Buddhismus und nicht auf Buddhismus mit Lokalreligionen gemischt und mit Geisterglaube.

 Sobald man an Geister glaubt, kann man sich natürlich einbilden, der Geist habe einem gesagt man solle dieses oder jenes tun und dann wird er einen belohnen usw. Hat mit Buddhismus dann nichts zu tun. Und man kann nicht wissen, was im Kopf der einzelnen Machthaber vorging.

 Es ist zwar leicht, zu sagen: Buddhisten, die Mist bauen sind dann halt keine Buddhisten. Im Fall von Burma steht es aber auf Wikipedia, dass dort der Buddhismus mit etwa anderem gemischt wird. Scheinbar nicht mit etwas Gutem.

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@Draggyblackdots

Jede Form des Buddhismus ist mit lokalem Kolorit vermischt. Unsere Buddhisten in Europa sind das beste Beispiel dafür.

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@josef050153

Ich geb dir die "hilfreichste Antwort", weil deine Antwort für meine Frage am interessantesten war. Ich hab auch darüber nachgedacht und denke, dass man wohl auch die Lehren des Buddhas zu irgendwas Grauenhaften pervertieren könnte oder kann.

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 Da ich die Frage mit "ja" beantworte, frage ich mich auch, ob man nicht mal etwas im Progaganda-Stil auftreten sollte.

Also z. B.so: du ( Buddhist) stellst so eine Frage. Ich  (Buddhist) antworte dann ausführlich. Du zeichnest meine Antwort dann als beste Antwort aus.

Das ist ein Scheiß-Verhalten, total peinlich, aber trotzdem frage ich mich ob man das machen sollte.
Denn: Ein Grund wieso Jugendliche zum Islam konvertieren, ist, weil sie merken, dass die Spaß-Gesellschaft es nicht sein kann. Weil diese Spaß-Gesellschaft auch nichts anbietet, was einem das Gefühl gibt, sich gut vor zu bereiten auf die Zeit nach dem Tod.

Also ich schreibe hier mal so einen Propaganda-Text:

Der Buddha sagt: " Alle Wesen zittern vor der Gewalt, alle Wesen hängen an ihrem Leben. TÖTET NICHT! "

Das entscheidende ist nun: Es gibt in den gesamten buddhistischen Schriften keine Aussage, dass diese Aufforderung, nicht zu töten in irgendeiner Situation dann doch nicht mehr gälte. Sie gilt immer. 

In den Religionen nun, die den den einen Gott anbeten, abrahamitischen Gott oder wie auch immer, gibt es zwar viele Aufforderungen zur Friedlichkeit, aber auch viele gegenteilige Aufforderungen, ich glaube im Koran wird über 200 Mal zum Mord aufgefordert. Dabei geht es immer darum, dass das friedliche Verhalten, die ganzen Anweisungen zu ethischem Verhalten nur gegenüber den Glaubensbrüdern ausgeübt werden soll.

Das geht nicht nur so aus dem Koran hervor, sondern auch aus dem Alten Testament. Es ist etwas unfair und  in Deutschland auch ungünstig, das Problem auf den Islam zu reduzieren. Es waren Christen die es geschafft haben, die Ureinwohner zweier Kontinente zu ermorden. Amerika und Australien.  

Nun haben wir das Jahr 2016 und viele Debatten um den Islam. Da wird dann immer gesagt: Naja, aber diese Mordaufforderungen stehen ja im Alten Testament genauso. Und Jesus sagt: "Ich bin nicht gekommen um den Frieden zu bringen, sondern das Schwert." - Das wird gesagt, um den Koran zu entlasten. 

Dann werden friedliche Muslime ins Fernsehen geholt, unendlich oft, bei den Debatten um Jugendliche die sich dem radikalen Islam angeschlossen haben. Sie dürfen dann sagen, dass diese Jugendlichen ja etwas Tieferes suchen als die Spaß-Gesellschaft. Und bei manchen gleitet dieser verständliche Wunsch aus unverständlichen Gründen dann ab. Bzw aus Gründen psychischer Probleme.

So und nun das Problem: Da sitzt dann kein buddhistischer Meister dabei in den Fernseh-Debatten. Die Botschaft, dass es noch etwas anderes gibt als Spaß-Gesellschaft und Islam kommt nicht an. Buddhisten werden gar nicht erwähnt in den ganzen Debatten. Das ist gefährlich!! 

Und möglicherweise liegt das an der Angst der Kirchen vor dem Buddhismus. 

Denn man könnte die Kritik am Islam aus der Ecke der Fremdenfeindlichkeit weg bekommen wenn man das Christentum gleich daneben stellt. Das alte Testament und den Satz im Neuen Testament, den ich zitiert habe, gleich mit daneben stellt. Und klar sagt, dass es unglaublich gefährlich ist, den Kindern und Jugendlichen solche Bücher als heilig dar zu stellen. Denn man weiß nicht, was die dann man draus machen, wenn sie das GANZE Buch dann mal gründlich lesen! Und ja, vielleicht grade psychische Probleme haben.

Man müsste mal im Fernsehen sagen und im Netz verbreiten: Wir haben ja ein Angebot für junge Leute, außer der Spaßgesellschaft. Und das ist nicht das Ding mit der unlogischen Dreifaltigkeit des Christentums.

Ehrlich mal, was will man denn NOCH mehr, als eine Religion die ihre Friedlichkeit 2600 Jahre lang bewiesen hat? Deren uralte Lehre man mit der modernen Wissenschaft, Quantenphysik, Hirnforschung und Psychologie problemlos verbinden kann?

Der Punkt den du ansprichst, ist die Frage, ob der Buddhismus missionieren sollte und soweit ich weiß, wird das vom Buddha ausdrücklich verneint. Man soll Menschen erst dann etwas über die Lehre Buddhas erzählen, wenn man danach gefragt wird.

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@Gris8

Nun haben wir aber eine komplett andere Lage als zu Zeiten des Buddha. Es werden Jugendliche im Netz von Salafisten abgefischt. Der Buddha hat immer gesagt, man soll SELBST denken und nichts für absolut nehmen, was er gesagt hat. 

Ich denke schon, dass wir irgendwie zu leise sind in der der Gesellschaft.

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@Draggyblackdots

Ja, grad das mit den Jugendlichen die Orientierung im Leben suchen ist schlimm. Offen gesagt, graut mir vor diesen Lies!-Ständen, wenn ich mir denke, was diese jungen Menschen da ins Hirn gepumpt bekommen. Meditation wäre ja auch gerade für Jugendliche so wichtig, weil es ja auch psychischen Erkrankungen vorbeugt und hilft, mit dem Stress in der Schule und auch mit dem Stress, der generell in der Pubertät aufkommt, umzugehen. =(

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@Gris8

Und im öffentlichen Fernsehen dann Frau Nora Illi, vollverschleiert, darf ihre Meinung sagen zum Thema radikal Islamische Jugendliche. Upsss. da ist es abgeglitten und sie hat Propaganda-Reden los gelassen.

Anerkannte buddhistische Meister werden nicht eingeladen. Vielleicht, weil die so ein komisches Kleid anhaben und keinen Anzug mit Schlips? Das geht doch nicht.

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Ich bin selbst Buddhist und bin kein Freund von "wäre, womöglich, vielleicht" - es gibt eben Dinge, die wir schlichtweg nicht wissen können.

Tatsache ist, dass die Menschen unterschiedliche Bedürfnisse haben und es unwahrscheinlich ist, dass sich jeder durch Buddhismus angesprochen wird.

Das Fehlen der Vorstellung eines barmherzigen Gottes, der Fehler vergibt und einem in der Not beisteht, dürfte nicht jedem zusagen.

Die Vorstellung, dass negative Taten nicht durch eine externe Macht in irgendeiner Weise bestraft werden, ist auch nicht für jeden attraktiv.

Das Fehlen absoluter Gebote dürfte orientierungslose Menschen, die sich eine strenge, führende Hand wünschen, nicht zufrieden stellen.

Solche Lehren würden nicht alle Menschen gerade glücklich machen - und wenn man unzufrieden ist, wird man auch nicht unbedingt friedfertiger.

Ich glaube also nicht, dass der Buddhismus die Lösung aller zwischenmenschlichen Probleme darstellt - dazu sind die Menschen zu verschieden.

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