Wäre die Welt besser ohne Religionen?

31 Antworten

Hallo hov41673,

Also ich glaube, ohne alle Religionen wäre die Welt noch schlimmer, als sie jetzt schon ist, bzw. war.

Denn Menschen die brutal sein wollen, wären auch ohne Religion brutal. Aber die Menschen die das Gute suchen, finden in der Religion erst Recht die Bestätigung, dass sich der gute Weg lohnt. :-)

Und es gibt zudem viel mehr an "guten" Gläubige, die versuchen die Welt zu einem besseren Ort zu machen, als "strenge" Gläubige, welche ihre Religion missbrauchen um andere Menschen zu bekämpfen. :-)

Ich weiß zudem auch nicht, ob sich die guten Gesetze so schnell entwickelt hätten, wenn es nie eine Religion gegeben hätte. Eventuell wäre dann immernoch die Welt ein rechtsfreier Raum ... wo immer der Stärkere Recht hat.... ;-)

Die drei größten Verbrecher des 20 Jahrhunderts, unter denen viele Millionen Menschen gestorben sind, hatten mit Religion nicht viel am Hut bzw. waren Atheisten: Hitler, Stalin, Mao.

Der Mensch kann also auch ohne Religion rücksichtslos, egoistisch und böse sein.

Ansonsten komm es wohl auf die jeweilige Religion und die einzelnen Menschen an, die sich nach bestimmten Glaubensvorstellungen verhalten und dabei auch ihre eigenen Ziele verfolgen (Macht, Politik, wirtschaftliche Interessen usw.).

Bedenkenswert sollte aber sein, dass es im Endeffekt auf die Wahrheit ankommen sollte. Wenn eine der bestehenden Religionen Recht hat, verbessert sie natürlich das Leben der Menschen, da sie die Bedeutung und den Sinn des Lebens aufzeigt, der sogar über das irdische Leben bis in die Ewigkeit reicht. Alle anderen Religionen verschlechtern demzufolge die Welt, da sie von der Wahrheit ablenken und in die falsche Richtung weisen.

Man könnte einwerfen, dass auch alle Religionen wahr sein könnten. Doch im Prinzip kann maximal eine Religion bzw. Glaubensrichtung wahr sein, da sich die verschiedenen Religionen und Glaubensvorstellungen zu sehr widersprechen.

Da wir Religions- und Meinungsfreiheit haben, muss es erlaubt sein, über seine Überzeugung der Wahrheit sprechen und dazu stehen zu dürfen. Meine feste Überzeugung ist, dass es auf die Bibel ausgerichteter Glaube die Welt verbessern würde, weil Jesus gelehrt hat, andere Menschen und sogar seine Feinde zu lieben, andere zu behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte und ein tugendhaftes und moralisches Leben zu führen. Ebenso finden sich m. E. in der Bibel Antworten auf die Frage nach dem Sinn und der Bedeutung unserer Existenz.

Vielen Dank für Deine schönen Gedanken zu diesem Thema, das hast Du, finde ich, sehr treffend alles auf den Punkt gebracht, Chrisbyrd! :-)))

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Im Gegenteil. Die Leute finden immer Gründe, sich wegen der verschiedensten Vorwände die Schädel einzuschlagen. Wenn es keine Religionen mehr gäbe, würde nur ein Vorwand, aber kein Grund wegfallen. Im Gegenteil würden nur die moralischen Hürden sinken, so etwa beim Buddhismus, jedes Leben als heilig anzusehen oder im Christentum was die gelebte Nächstenliebe angeht.

Auf jeden Fall. Historisch sind Religionen immer Ursache von Krieg, Not, Elend, Vergewaltung und Unrecht gewesen.

Die Anschläge in Neuseeland und Sri Lanke bestätigen das bis heute.

Religion und Götterglaube erniedrigt den Menschen, entfremdet ihn seiner selbst, trennt und isoliert Menschen.

Sie sind der Klotz am Bein der Menschheit auf dem Weg in eine menschengerechte, offene, fruchtbare Gesellschaft.

Es ist eine der wichtigsten Kulturaufgaben des Menschen, diese Geissel zu überwinden.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Sie wäre nicht besser und auch nicht schlechter – sie wäre undenkbar.

Der Mensch hat nicht nur das Bedürfnis mit seiner Großhirnrinde in Frieden zu leben, sondern (oftmals leider) auch den Wunsch, die rabiaten Bedürfnisse seines Stammhirns und des rechten Schläfenlappens zufrieden zu stellen.

Das kann man übrigens auch auf andere Weise. Mit Musik von Bach, mit einem Bild von Monet, mit einem Gedicht von Rilke.

Kunst als Religion, das waär doch mal was.

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