Wäre Deutschland heute noch mächtiger als eh schon, wenn wir unsere Kolonien in Afrika behalten hätten?

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8 Antworten

Wir hätten wie auch die Franzosen, Niederländer, Engländer und so deutlich mehr Menschen, die aus afrikanischen Ländern stammen, in unserem Land. Ich denke wir würden dann heute auch anders mit den Flüchtlingen umgehen.

Denke ich nicht. Die Briten haben sich mit am meisten geweigert Flüchtlinge aufzunehmen.

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@ynwl17

Die Probleme zwischen den Migranten der
ersten Generation und den Flüchtligen stehten erst noch an, wenn diese sich durch die Neumigranten in deren persönlichem und witschaftlichen Fortkommen beeinträchtigt fühlen - das wird noch kommen!

Da dürften sich die Aktionen verbelndeter neonazistischer Hohlköpfe noch harmlos ausnehmen!

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@schelm1 Soweit habe ich gar nicht gedacht. Da stimme ich dir aber vollends zu!

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Nein. Denn die deutschen Kolonien waren nie mehr als Prestige-Objekte, allerdings ohne jeden wirtschaftlichen oder militärischen Wert.

Der deutsche Kolonialismus war insgesamt betrachtet ein absolutes Zuschussgeschäft, ich glaube, nur eine Kolonie konnte Überschüsse erwirtschaften und dies auch nur in geringem Ausmaß.

 ohne jeden wirtschaftlichen oder militärischen Wert

Was ist mit dem Diamantenabbau bspw. in Namibia?

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@BetterBeGood

Klar, punktuell gab es durchaus was zu holen. Aber der Umfang war zu gering. Das Handelsvolumen der Kolonien mit dem Deutschen Reich bewegte sich im Bereich von etwa 0,5% des deutschen Gesamthandels. Kosten und Nutzen standen also kaum in Verhältnis zueinander.

Und zum militärischen Wert muss man sich eigentlich nur anschauen, wie schnell die Kolonien im Ersten Weltkrieg gefallen sind.

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@BetterBeGood

Man kann ja kaum behaupten, dass der Diamantenabbau Namibia heute zu einen reichen Land macht. Warum sollte das anders sein, wenn Namibia noch deutsche Kolonie wäre?

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Die Zeiten, in denen eine Kolonie ein anderes Land mächtig gemacht hat, sind lange vorbei. Heute werden die Länder nicht mehr von staatlichen Souveränen regiert, sondern von ihrer Wirtschaft. Die Macht liegt bei großen Konzernen, und diese setzen den Kolonialismus in großem Stil fort (siehe Nestlé und Co.): besonders in Afrika werden Lebensmittel billig produziert, die Einheimischen zu sklavischen Bedingungen "bezahlt" und ihnen ihr Land mittels Hunger und Krieg abgepresst, damit wir hier in Deutschland günstigen Kaffee und Bananen konsumieren können. Klingt wie eine Stammtischparole, ist aber leider grausame Realität. 

"Mehr Territorien" heißen in unserer Zeit nicht "mehr Macht". Klar die USA ist riesig und Russland auch. Sudan auch. Der Kongo auch. Trotzdem sind sie alle nicht umbedingt mächtiger als Frankreich(USA und Russland schon). In unserer Zeit spielen andere Faktoren einen höhren Wert.

Deutschland hat zwei Kriege verloren und wurde deshalb stark reduziert also hat viele Gebiete verloren. Aber das haben auch andere Länder die früher mal viel größer waren zb Italien, Japan, Russland, GB

und die Kolonialzeit ist lange vorbei und man könnte diese entfernten Kolonien gar nicht mehr halten denn es gab Kolonialkriege und die wolletn alle frei sein und auch andere europäische Länder wie Portugal, Belgien, Niederlande mussten ihre Kolonien aufgeben.

Außerdem wären die Wege zu weit und das Klima zu heiß und nicht möglich sie zu halten.

Viele Länder waren früher mal größer und mächtiger und mussten vieles aufgeben also nicht nur Deutschland.

Und die mächtigsten Länder sind heute USA, China, Russland

Außerdem wären die Wege zu weit und das Klima zu heiß

Man ist innerhalb kürzester Zeit in den ehemaligen dt. Kolonien. (paar wenige Stunden). Man muss ja nicht hintrampen.

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Frag mal eine afrikanische Bauernfamilie (z.B. in Sierra Leone), ob sie das Gefühl hat, dass der Kolonialismus vorbei sei. Bin auf die Antwort gespannt.

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Nein, die deutschen Kolonien waren ein wirtschaftliches Zuschussgeschäft. Zudem hat kein Land bis heute seine Kolonien behalten.

So mächtig ist Deutschland nicht. Was Zahlen angeht an andere Länder ist die BRD mächtig, sonst aber auch nur einer unter vielen.

Wir würden uns vermutlich mit noch mehr Migarationsproblemen herumplagen, wie dies bei den niederländischen Nachbarn der Fall ist!

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