Wäre dass Betrug?

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4 Antworten

Einen Gegenstand der aufgrund eines Versehens an Sie geschickt wurde, bleibt weiterhin Eigentum des Absenders, oder -falls es sich um einen verkauften Gegenstand handelt- des Empfängers. Es ist nicht Ihr Eigentum, nur weil es zufällig in Ihrem Briefkasten gelandet ist. 

Sie sollten es zur Post/Hermes/DHL bringen, oder dort zumindest Bescheid sagen, damit das Päckchen wieder abgeholt wird. 

Wenn Sie es behalten, ist das Unterschlagung.

Es geht gar nicht so sehr darum ob das eine Straftat ist. Es geht um die Moral: behandle alle Menschen so, wie Sie selber behandelt werden wollen. Sie wollen ja auch, dass ihre Sachen ordentlich zugestellt werden, und zurückgegeben werden, falls mal etwas daneben gegangen ist. 

Rechtlich gesehen bist Du nun BESITZER des Gerätes, aber NICHT EIGENTÜMER.

Ich gehe davon aus, das dem Gerät auch ein Beleg beigefügt war, z.B. ein Lieferschein oder eine Rechnung oder Ähnliches.....daraus dürfte evtl. hervorgehen, wer an wenn schicken wollte bzw. wer Eigentümer ist. Solltet Ihr so einen Beleg erhalten haben, dann gibt es keine Entschuldigung, wenn der Absender irgendwie ermittelt, das es versehentlich an euch geliefert wurde, und er wird um Rückgabe bitte, dies ggfs. auch einklagen.

Also, um Probleme zu vermeiden, würde ich, sofern die Infos im oder am Paket waren, den Absender kontaktieren, anderenfalls - wie hier schon geraten - würde ich versuchen, über den Paketdienst den Versender zu ermitteln und diesen dann kontaktieren.

cheerio

Natürlich gehört es nicht euch. Wie hättet ihr denn das Eigentum erwerben wollen? Ihr habt es nicht gekauft und es hat euch nicht geschenkt bekommen.

Bei der Rücksendung wurde das Paket offenbar vertauscht. Gegen solche Schäden ist der Zusteller versichert.

Aber wie soll man beweisen, dass man tatsächlich etwas anderes, sehr teures, verschickt hat?

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