Wäre das mit Hund und Arbeit zu viel am Tag?

6 Antworten

Hallo,

Kommt auf die Person drauf an. Ich war die ersten Monate im Berufsleben völlig erledigt und wirklich, wirklich richtig müde. Aber man gewöhnt sich an sein Tagespensum. Du hast dann halt an deinen Arbeitstagen keine Zeit für irgendwas anderes, als eben Arbeit und Hund, dass ist sicherlich anstrengend, aber eben auch machbar.

Sehr gutes Zeitmanagment, sehr viel Struktur, keine Zeitfresser, wie Handy, Netflix und Co dann ist das durchaus - auch mit ausreichend Schlaf- machbar. Muss man halt wollen.

Denkst du auch mit dem Lernen klappt das? Das habe ich bis eben garnicht bedacht. Ich habe nur an den Ausbildungsplatz gedacht, wo ich dann arbeite

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@Laracroft1711

Ich kenne dich ja nicht und weiß nicht wie viel du lernen musst und wie diszipliniert du bist.

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Nein, das geht gar nicht.

Hunde sind hochsoziale Rudeltiere, die ihre Sicherheit und Wohlbefinden aus der Gemeinsamkeit mit ihrem(n) Menschen ziehen.

Es geht beim Alleinesein nicht ums "müssen" - sondern tatsächlich um das Alleinesein.

Kein verantwortungsvoller Hundehalter tut so etwas seinem Hund an! 10 Stunden kann ein Hund nicht dauerhaft alleine sein - das wäre echt Tierquälerei.

Wer Tiere wirklich liebt, der stellt die Bedürfnisse des Tieres an die erste Stelle und nicht die eigenen Wünsche.

Auch für dich nochmal. Mein Vater ist den ganzen Tag Zuhause und kümmert sich um ihn, während ich weg bin. Und ja ich drücke mich nächstes mal besser aus

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@Laracroft1711

Laut deinem Profil bist du 19 Jahre alt - möchtest du die nächsten 10 - 12 - 15 Jahre bei deinem Papa wohnen bleiben? Denn wenn du ausziehst und berufstätig bist, kannst du den Hund nicht mitnehmen, weil dann eben genau dieses geschilderte Problem auftreten würde - es wäre nur kurzzeitig verschoben.

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@dsupper

Ich habe jetzt erst mal vor die Ausbildung abzuschließen, also 3 Jahre. Und dann überlege ich, aber erhlich gesagt habe ich kein Problem damit erstmal bei meinem Vater zu bleiben. Ich wäre dann nur alleine und es hätte keine Vorteile für mich. Ich helfe meinem Vater ja auch und ja. Falls ich wirklich mal ausziehen sollte dann wüsste ich nicht wer den Hund nehmen sollte, da mein Vater auch an ihm hängt.

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@Laracroft1711

Genau deshalb - das "plant" sich alles so wunderbar - aber die Realität wird letzten Endes ganz anders aussehen - und geht dann immer zu Lasten des Hundes.

Wenn dein Vater so gerne einen Hund hätte und sich so super gerne darum kümmert - warum hat er dann bisher noch keinen?

Für mich hört die Tierliebe immer dort auf, wo alles "passend" gemacht wird, nur um sich den Wunsch nach einem Hund zu erfüllen - und zwar, ohne wirklich langfristig auf die Bedürfnisse des Hundes einzugehen.

Was willst du mit einem Hund, wenn du überhaupt nie da bist - gar keine Zeit für ihn hast? Zur Ausbildung kommt ja auch die Berufsschule, du musst lernen, ... da ist keine Zeit für die entspannten täglichen 2 - 3 Stunden, die ein Hund braucht.

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@Laracroft1711

ja klar, ein oder zwei oder drei Wochen machst du das, dann kommt der Herbst und Winter - es ist dunkel, kalt, es regnet, stürmt und schneit, du bist müde .... und da gehst du vergnügt in Dunkelheit und Kälte morgens 2 Stunden mit dem Hund spazieren, machst Suchspiele, lässt ihn an geeigneter Stelle frei laufen ..... sorry, aber das ist absolut unrealistisch.

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@dsupper

Ja das hört sich nicht gerade entspannt ein aber ich weiß wirklich nicht, wann ich sonst mit ihm gehen sollte. Das wäre die einzig freie Zeit. Freitags habe ich nur bis 12 uhr dann kann ich dann Mittag gehen

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@Laracroft1711

Ja eben - du hast gar keine Zeit für einen Hund. Wie wäre es denn, wenn du dich im Tierheim in der Nähe als Gassigänger zur Verfügung stellst. Dann kannst du am Wochenende oder vielleicht mal am Abend mit einem Hund spazieren gehen. Das wäre doch ein guter Kompromiss, bis du sicher auch später in deinem Leben die ausreichende Zeit für einen eigenen Hund findest.

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@dsupper

Ja aber wir haben den Hund schon fast 4 Jahre. Und mein Vater würde ihn nie nie niemals abgeben wollen. Seine Worte sind , er gehört zur Familie und wird immer bei uns bleiben. Aber er findet es quatsch, dass ein Hund solange raus muss.

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@Laracroft1711

Du solltest dir tatsächlich angewöhnen, deine Fragen gründlich zu bearbeiten, bevor du sie veröffentlichst.

Wenn der Hund schon vorhanden ist, dann lässt sich das jetzt ja nicht mehr ändern. Und eine Ausbildung musst du auf jeden Fall machen. Schade, da wird der Hund eben leider viel zu kurz kommen.

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@dsupper

Oh, das tut mir leid, du dachtest die ganze Zeit, ich hätte noch keinen Hund. Ja ich habe ein super schlechtes gewissen wie ich es auch drehe und wende, viel Zeit bleibt da wirklich nicht. Naja ich werde jetzt das beste draus machen, ich will ja auch dass mein Hund glücklich ist

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@Laracroft1711

Das habe ja nicht nur ich gedacht - sondern das haben alle hier so aus deiner Frage herausgelesen. So, wie auch erst "hinterher" ans Licht kam, dass es einen Vater gibt der daheim ist.

Weißt du, hier nehmen sich so viele die Zeit und machen sich die Mühe, den Fragestellern hilfreiche Antworten zu schreiben. Da ist es wirklich ziemlich "blöd", wenn so wichtige Informationen erst so im Nachhinein kommen.

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@dsupper

Ja das weiß ich. Meine ganze Frage hatte glaube ich fragen offen gehabt. Wie gesagt nächstes mal schreibe ich auch die Informationen mitrein, die man braucht um zu helfen

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Kenne es aus eigener Erfahrung und diskutiere mit sämtlichen Hundehaltern, die meinen, dass ein Hund locker über 8 Stunden Abwesenheit ihres Menschen wegstecken.

Tun sie nicht!

Es mag eine kurze Zeit scheinbar gut gehen, dass der Hund sich diszipliniert verhält. Übungssache.

Eine Dauerlösung darf das jedoch nicht sein. Lange einhalten funktioniert nur in gesunden, jungen Jahren, Aber dann fehlt es auch an Aktivismus.

Mein erster Hund musste durch die Hölle meines Arbeitstages gehen, bis ich begriff, dass das kein Hundeleben ist. Zuvor überall dabei, aber dann änderten sich meine Lebensumstände. Dafür schäme ich mich, was ich meinem Hund antat. Vom Land in die Stadt. Bin nach zwei Jahren wieder aufs Land gezogen mit geteilter Arbeitszeit. Nicht so toll für mich, aber meiner Maus ging es so besser.

Kannst du gewährleisten, dass der Hund die nächsten Jahre, nach entsprechendem Training, max. 4 - 5 Stunden alleine bleiben muss? Nein? Dann ist er das falsche Haustier für dich.

Du wirst nicht ewig Zuhause wohnen bleiben und es gibt, neben der Arbeit, noch "Zeitfresser" wie Sozialkontakte, Hobbies, Haushalt und Schlaf. Wie willst du da noch einen Hund mindesten 2 - 3 Stunden am Tag auslasten?

Könntest du dir den Hund überhaupt finanziell leisten? Gerade als Azubi sind 100 - 150€ im Monat viel Geld. Wenn der Hund krank wird oder sich verletzt, muss er zum Tierarzt, egal wie dein Kontostand gerade aussieht.

Was möchtest du mit einem Hund, wenn du kaum Zeit mit ihm verbringst? Und weiß dein Vater von seinem "Glück", dass er sich um deinen Hund kümmern soll? Wenn er selber einen haben möchte, stellt sich die Frage, warum er sich nicht selbst einen holt...

Ja er meinte er kümmert sich wenn ich unterwegs bin. Es ist ein Familienhund, er will keinen eigenen... Ja ich weiß das es Zeitfresser gibt aber das muss ich dann eben am Wochenende machen, weil sonst keine Zeit bleibt. Unter der Woche verbringe ich dann eben die meiste Zeit mit Hund und Arbeit/Berufsschule. Anders geht es nicht

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@Laracroft1711

Du willst also nur am Wochenende, neben dem Hund, Freundschaften aufrecht erhalten, evtl. eine Beziehung führen, Hobbies nachgehen, einkaufen, putzen, dich erholen, etc.? Du gehst sehr ..naiv an die Sache ran.

Wenn der Hund bereits seit Jahren bei euch lebt, war deinem Vater ja bereits bei der Anschaffung klar, dass du wahrscheinlich ausziehst, während der Hund noch lebt und er dann alleine für ihn verantwortlich ist.

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@Virgilia

Ja will ich nicht aber es geht doch nicht anders. Ja so wirklich gesprochen haben wir darüber nicht. Es war nie ein richtiges Thema wann ich ausziehe und wer den Hund dann bekommen würde

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@Laracroft1711

Dann solltest du an das Wohl des Hundes denken. Wenn man nicht die nötige Zeit (und Energie) für ihn hat, kann man ihm kein artgerechte Leben bieten. Wenn du auf deine eigenen Bedürfnisse keine Rücksicht nimmst, geht das auf die Psyche und kann dazu führen, dass du dich nicht nur nicht mehr um den Hund, sondern auch nicht mehr um dich selbst kümmern kannst.

Dann solltet ihr schleunigst darüber reden, was mit dem Hund passiert. Und nach realistischen Lösungen suchen, die nicht schöngeredet werden müssen.

Unter den richtigen Umständen kann man als berufstätige Person einen Hund halten. Mache ich auch, aber ich habe mich bereits vor der Anschaffung um alles wichtige gekümmert, musste mich nicht erst ans Arbeitsleben gewöhnen und wusste bereits was es heißt, nicht mehr Zuhause zu leben. Meine Hündin ist aber auch sehr unkompliziert und kann von mir problemlos bei ihren Sittern "geparkt" werden. (Notfalls könnte sie auch mit zur Arbeit.) Das geht aber nicht mit jedem Hund.

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@Virgilia

Ich weiß einfach nicht was ich tun soll. Wenn ich mit meinem Vater darüber reden würde, den Hund weggeben zu wollen, dann würde er mich dumm ansehen und das niemals mitmachen. Seine Worte sind er gehört zur Familie und wird bis zum ende bei uns bleiben.

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@Laracroft1711

Deshalb predigen wir hier immer wieder, dass man bei Teenagern bedenken muss, dass sich deren Leben in absehbarer Zeit stark ändert, der Hund dann aber trotzdem noch versorgt werden muss. Mit 19 wollte ich auch erst einmal zu Hause wohnen bleiben. Mit 20/21 bin ich zu meinem damaligen Partner in ein anderes Bundesland gezogen und war froh, dass meine Eltern "meine" Hündin gerne behalten wollten und ich so eine große Sorge weniger hatte und mir ein eigenes 'Leben' aufbauen konnte.

Dein Vater hat den Hund angeschafft, also muss er jetzt nicht nur die Verantwortung und die Kosten übernehmen, sondern auch die Hauptarbeit. Dass das irgendwann so kommt, hätte ihm von Anfang an klar sein müssen. Du wirst mit deiner Ausbildung und deinem Sozialleben genug zu tun haben und kannst dem Hund alleine gar nicht gerecht werden.

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@Virgilia

Ja nur er ist der Meinung ein Hund braucht nicht jeden Tag 2 3 Stunden raus und geht immer so 20 bis 45 Minuten pro gang. Dann ist es halt auch klar, das es nicht in den Wald etc geht sondern nur in der Umgebung wo wir wohnen

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Furchtbar solche Fragen, wo immer die wichtigsten Informationen hinterher ans Licht kommen. Der Hund ist bereits seit 4 Jahren in der Familie .... und jetzt beginnt die Ausbildung - und es ist keine Zeit mehr - wie es natürlich vorhersehbar war.

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Bleibt der Hund die ganze Zeit alleine? Das wäre eine echte Tierquälerei!

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