Wäre Bernie Sanders der beste US-Präsident?

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9 Antworten

Hi cubekid,

Bernie ist soweit links wie zum Beispiel Frau Merkel.

Er fordert zum Beispiel Krankenversicherung für alle ähnlich dem Britischen Modell, Colleges für alle ohne Schulgebühren und ein Reform des Wahlgesetzes.

Er ist der Einzige, der einen inhaltlichen Wahlkampf führt.

Sein Wahlergebnis bei den Vorwahlen war sehr erstaunlich. Ohne das das große Geld im Rücken und einer Organisation fast nur aus Freiwilligen hat er Hillary einen sicher geglaubten Sieg fast noch streitig gemacht. Auch wenn er kaum Chancen hat auf die Nominierung, so zeigt er den Etablierten doch, dass es durchaus möglich ist junge Wähler für Politik zu begeistern und zur Mitarbeit zu bewegen. Sein Slogan. Enough is enough!

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Kommentar von californiaaa
04.02.2016, 06:25

Keine Chance? Er wird in NH gewinnen, dort führt er hoch, alle Entwicklungen deuten darauf hin, dass er das Ding wohl locker gewinnt.

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Kommentar von stufix2000
04.02.2016, 14:41

Nach diesen ersten beiden Staaten geht es in den Süden. Dort hat er fast keine Organisation aufgebaut, weil er eben alles aus dem Boden stampft. An den Uni Städten wird er immer genügend Unterstützer finden. Es bleibt spannend.

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Nein.

Der Präsident kann innenpolitisch eh nicht viel machen, wenn das Parlament nicht auf seiner Seite ist. Auch der Präsident muss sich ständig mit seinem Parteiapparat gut stellen, der trotzdem ständig hinter seinem Rücken herum-intrigiert, und du kannst drauf wetten, dass Hillary (die sehr einflussreich ist) genau das tun würde. Guck mal "House of Cards".

Was der Präsident tun kann, ist international gut Wetter machen. Dazu muss er sich aber mit den anderen Mächtigen dieser Welt gut verstehen. Das Chaos in der Ukraine beispielsweise haben wir der Mischung aus Obamas innenpolitischer Schwäche und der Tatsache zu verdanken, dass er nicht mit Putin kann.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sanders sich besonders gut mit Putin, chinesischen Führern oder nahöstlichen Mächtigen verstehen würde.

Und aus meiner Sicht muss man nicht befürchten, dass ein republikanischer Präsident die Sache mit der Krankenversicherung ("Obamacare") wieder gänzlich zurück rollt, auch wenn da jetzt jede Menge markige Sprüche kommen. Dazu profitieren viel zu viele Menschen davon, endlich eine bezahlbare Versicherung zu haben. Vielmehr würde dadurch die ideologische Barriere fallen, wegen der zahlreiche rep Gouverneure ihren Staaten aktuell Obamacare sinnlos vorenthalten, indem sie einfach die Annahme der entsprechenden Gelder vom Bund verweigern.

Allerdings wäre er immer noch besser als jede einzelne der Witzfiguren, die die Reps da aufbieten.

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Kommentar von Larinka
04.02.2016, 04:06

Das amerikansiche Parlament????????????

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Kanditatur für den Präsidenten mit linker Einstellung ist lebensgefährlich,da kann schon mal ein "Irrer" herumballern.Und das Geld für den Wahlkampf muß er haben für Klatschattaken die nicht immer von Herzen kommen.Letztendlich bezweifele ich ob der US Präsident richtig frei handeln kann.der Verdacht liegt nahe das die Wallstreet also der Finanzsektor den Präsidenten beeinflußt.

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Hm...

Für US-amerikanische Verhältnisse scheint er wirklich sehr "links" zu sein. Vielleicht sogar für unsere Verhältnisse. Und "links" meint für mich vor allem soziale Gerechtigkeit.

Er ist auch der einzige in der gegenwärtigen Auswahl (und sogar in der Auswahl der letzten Jahrzehnte), dem ich echt zutraue, KEINEN Krieg gegen irgend ein Land einfach so zu beginnen, weil die wirtschaftlichen Interessen von ein paar amerikanischen Milliardären gefährdet sein könnten.

Er ist der einzige US-Präsidentschaftskandidat seit Jahrzehnten, dem ich dieses Amt gönnen würde. Und der einzige, für dessen Wahlkampf ich tatsächlich sogar eigenes Geld gespendet habe (so was habe ich in meinem Leben noch nie getan -  aber ich will Frieden in der Welt und ich nehme Bernie ab, dass er das auch will).

Ein US-Präsident hat tatsächlich nur sehr begrenzte Macht, wenn es darum geht, etwas zu ändern. Weil das Repräsentantenhaus und der Senat bzw. die einzelnen Bundesstaaten auch mitspielen müssen.

Aber er hat sehr große Macht, wenn es darum geht, etwas zu verhindern. Er kann sein Veto einlegen. Dann kann auch der Rest keinen Krieg anfangen.

Okay. Ich tippe darauf, dass er nicht lange Präsident sein würde. Weil er wohl wirklich die Interessen der mächtigen gefährden würde. CIA, NSA, die Waffen-Lobby, die christlichen Fundamentalisten und die ganzen steuerbefreiten Sozialschmarotzer (Milliardäre usw.) werden ihn nicht mögen und haben sicher auch schon Pläne für ein Attentat in der Tasche.

Oder notfalls für einen echt überzeugenden Sex-Skandal. Praktikantinnen reichen dazu allerdings wohl nicht aus. Aber es würde mich nicht wundern, wenn wir eines Tages erfahren, das Bernie Sanders schwul ist und schon etliche männliche US-Amerikaner geschwängert hat. Obwohl... das ist vielleicht sogar für amerikanische Verhältnisse zu blöd...

Also wird er doch wohl eher Opfer eines Attentats.

Ich denke, er selbst weiß das auch. Er hat trotzdem den Mut, sich auf dieses Spiel einzulassen.

Seine Wahl wäre ein Zeichen für die Welt. Ein Zeichen ohne Rifle in der Hand.

Seine Wahl würde den Menschen Weh tun, die daran gewöhnt sind, anderen Menschen Weh zu tun.

Die große Masse der US-Amerikaner würde von seiner Wahl profitieren. Und die große Masse der übrigen Menschen auch. Bis er ermordet oder abgewählt wird, würde die USA bestimmt keinen neuen Krieg wegen was auch immer beginnen.

Liebe Grüße,

Tanja

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Kommentar von cubekid
20.02.2016, 19:04

Das mit dem Attentat war nicht ernst gemeint oder?

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Donald Trump wird der beste amerikanische Präsident sein, den die USA wohl jemals hatten. Auch wenn viele ihn als "irre" und "wirr" bezeichnen, er hat sehr gute Ideen. Er baut eine Mauer zwischen Mexiko und den USA, schmeißt 12 Millionen illegale Einwanderer raus und schiebt sie ab nach Mexiko, es dürfen keine Muslime mehr einreisen, keine dem Islam mehr angehörden Gruppen, auch wenn ich letzteres nicht gut finde, er wird den Terror eindämmen und ich bin mir sicher, den IS zerstören ohne mit der Wimper zu zucken. Die Welt wird sich noch umschauen, was der Mann leisten wird. Sollte sich unsere Schlafmützen-Regierung mal eine Scheibe davon abscheiden.

Sanders dagegen, Nein. Die Schlaftablette kann nicht mal einen Waschsalon führen, wie soll er dann in das wichtigste Amt der Welt eingeführt werden.

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Kommentar von MarcelK17
06.03.2016, 10:01

Nach der ganzen Negativ-Berichterstattung über Donald Trump habe ich mich mal selbst darüber informiert. Der Mann sagt was er denkt, er ist ehrlich. Sein Slogan "Make America great again" ist auch nicht schlecht.

Er weiß, wie man die Masse begeistert. Klar, er ist rechts, aber daran ist ja nichts falsch, solange es nicht extrem ist.

Die Mauer steht doch schon, nur halt in Form eines Zaunes, also ist das jetzt auch nicht so verwerflich. Außerdem habe ich Anwohnerberichte gelesen von Diebstählen und von Mord in der Nähe der Grenze auf der US-Seite. Wenn man da also illegale Einwanderer stoppen will, ist es nur zum Schutz des Volkes. Außerdem hasst er die Latinos nicht, er hasst auch keine Schwarzen. Er würde in der Mauer Tore errichte, damit die Mexikaner legal einwandern können. So dumm finde ich das gar nicht. Die Kosten sind aber das, was mich stört.

Zusätzlich ist er kein Russlandhasser. Er findet Putin nicht schlecht, er findet sogar großartig was er leistet. Ein Weltkrieg unter Trump ist also meines Erachtens deutlich unwahrscheinlicher als man glaubt.

Warum wird also immer negativ über ihn berichtet? Weil er nicht ins Schema passt. Es muss jetzt alles politisch korrekt sein, er ist es aber nicht. Er stellt sich gegen das System. Er ist unabhängig von Spenden und lässt sich somit nicht durch Geld beeinflussen.

Warum wählen also so viele Studenten und Jugendliche Sanders? Na weil sie schon umerzogen wurden. Man glaubt nicht wie viele Studenten Kommunisten sind.

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Die einzigen Präsidentschaftskandidaten, die in den USA eine Chance haben, sind Milliardenschwere Kapitalisten wie Donald Trump, die zudem rechts gerichtet sind. Dies widersprcht eigentlich den Grundsätzen der USA, da ihre Bevölkerung hauptsächlich aus Europäern und Afroamerikanern besteht und somit eine rechte Einstellung wenig Sinn macht. Da die US-Amerikanische Bevölkerung größtenteils ungebildet ist, ist es leicht diese zu überzeugen. Zudem sind die meisten Leute dort gegen Sozialisten, was auf den kalten Krieg gegen die Sozialistische Sowjetunion zurückzuführen ist.

PS: Wahrscheinlich wird Doanld Trump der nächste US-Präsident, so paradox es auch klingen mag.

Grüße

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Kommentar von cubekid
02.02.2016, 22:10

Das glaube ich nicht! er hat zwar viele Anhänger aber für alle andern ist er unwählbar

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Kommentar von earnest
03.02.2016, 07:41

Hillary Clinton ist keine "milliardenschwere Kapitalistin", auch wenn Milliardäre hinter ihr stehen.

Daß der durchgeknallte Donald Trump Präsident wird, ist nicht paradox. Es ist eher ausgeschlossen. Siehe schon Iowa.

Du scheinst übrigens die "Hispanics" vergessen zu haben. Aber auch sie hätten keinen Grund, Trump zu wählen.

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könnte könnte

wäre schön da er der einzige ist der inhaltlich was bietet

clinton führt obamas töne weiter immer gegen das böse china und die noch böseren russen und lässt eigenverschulden gerne mal raus

trump nimmt die afd taktik, ansprechen und pöbeln was andere politiker in vielen ,, kriesen-themen `` nicht tun oder keine lösung bieten und schwingt inhaltlich hohle parolen, sich wiedersprechendes geschwätz was die struktur die da noch teilweise herrscht komplett unter einer tonne müll begraben könnte 

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Ich zitiere dazu mal Vera Lengsfeld aus der " Achse ".........

Hillary Clinton, deren Schicksal im Kampf gegen Obama einst in Iowa
besiegelt wurde, als sie den Staat wider Erwarten klar verlor, muss sich
diesmal gegen ein linkes Fossil durchsetzen. Bernie Sanders ist noch
ein paar Jahre älter als sie. Er gehört zum ultralinken Flügel der
Partei und bietet in seinem Programm, wenn man überhaupt davon sprechen
kann, hauptsächlich an, Obama links zu überholen. Damit hat er
erstaunlich viel Resonanz gefunden.



Im Gegensatz zu Hilary, die Großspenden einsammelt, ist Sanders auf
viele Kleinbeträge der Basis angewiesen, die in ausreichender Menge zu
fliessen scheinen. Wie er seinen Wahlkampf gestaltet, ist allerdings
beinahe grotesk. In einem viel gezeigten Wahlkampfspot betätigt sich der
Mittsiebziger als eine Art Stepptänzer, flankiert von zwei schwarzen,
halbnackten Girls, die sich winden müssen, als wäre der ausgeflippte
Politik-Opa the most sexiest thing alive.



Seine Anhänger haben den Slogan herausgegeben : “Feel the bern”’, was
nach burn klingt und offenbar den brennenden Enthusiasmus beschreiben
soll, der dem alternden Kandidaten entgegengebracht wird. Sanders
Veranstaltungen sind ein Symptom für die fortschreitende
Infantilisierung der westlichen Linken, die auf die gesamte Gesellschaft
überzugreifen droht.

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Kommentar von earnest
03.02.2016, 07:43

Och nee jetzt - gerade dem armen Bernie Infantilisierung vorzuwerfen ...

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Kommentar von cubekid
03.02.2016, 14:29

Bist nicht wirklich ein Fan von ihm oder

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Da er Demokrat ist, stehe ich ihm, wie wahrscheinlich die meisten Europäer sehr positiv gegenüber.

Clinton ist aber auch sehr beliebt.

Letztendlich ist es mir fast egal, Hauptsache es wird nicht Trump ( oder Cruz )
[ also Hauptsache: Demokrat😂]

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Kommentar von Steve3072000
02.02.2016, 22:03

Ich finde es wäre Zeit für Hillary

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Kommentar von Steve3072000
02.02.2016, 22:04

Sehs aber sonst auch relativ gelassen solange es kein Republikaner wird  

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Kommentar von BekirIzmir35
02.02.2016, 22:05

Trump wäre das beste was Amerika passieren könnte ..

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Kommentar von Stkuber
02.02.2016, 22:05

Ja.
Zwischen Clinton und Sanders kann ich mich leider nicht entscheiden.
Da kenne ich mich zu wenig mit deren Wahlprogrammen etc aus
(Mit 15 Jahren Vllt verständlich )

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