Wäre anstelle des Begriffs " CO2 Steuer " nicht besser " FCKW Abgabe " naheliegender, um auf die Gefahren, die unserer Erde drohen, aufmerksam zu machen?

15 Antworten

Eine Steuer dient nicht primär dazu, auf etwas "aufmerksam" zu machen, sondern um der bisherigen "Gratis-"Verschmutzung einen Preis zu verleihen, und um eine Lenkungswirkung weg von schädlichem Verbrauch oder schädlichen Emissionen zu erzeugen.
Und natürlich sollten alle schädlichen Emissionen belastet werden.

Jene FCKW, welche die Ozonschicht angreifen, sind global verboten (das war und ist eine viel drastischere Massnahme als ein Steuer).

Noch immer tragen aber fluorierte Kohlenwasserstoffe (FKW) etwa 10 % zur Erderwärmung bei. Einige dieser Stoffe sind über 14'000 mal so schädlich fürs Klima wie CO2.
Und genau solche Stoffe müssen auch mit Lenkungssteuern belastet werden. Genau wie das Methan, welches die Landwirtschaft abgibt, oder das Lachgas aus Verkehr, Industrie und ebenfalls Landwirtschaft.

nein, bei der CO2 Steuer geht es ganz konkret um die Verringerung des Verbrauches an fossilen Energieträgern, die zu CO2 verbrennen, bzw. um deren Ersatz durch nachhaltige regenerative Energie (Solar, Wind, u.s.w.).

Mit FCKW, die z.B. als Treibmittel in Sprühdosen verwendet wurden, hat das nichts zu tun. Der Name wäre also völlig abwegig und irreführend.

m.f.g.

anwesende

Du bringst alles total durcheinander.

Ein Treibgas treibt durch den Druck Flüssigkeiten aus der Dose. Ein Treibhausgas hat ein ähnliche Wirkung Wirkung wie ein Treibhaus, die Pflanzen treiben, und zwar Stengel, Blätter und Blüten.

Das Ozonloch hat mit der globalen Erwärmung so gut wie nichts zu tun. Da ziehst du gleich 2mal falsche Schlüsse.

Also besser erst mal ganz grundlegende Informationen einholen, bevor du anderen Vorschläge machst!

Warum schließen sich kaum Erwachsene (insb. die Eltern) den Friday-for-Future-Demos an?

Die Stimmen an mehr Beteiligung durch "die Alten" wird immer lauter.

Wenn Greta Thunberg an diesem Freitag in Berlin vor vielen Tausend jungen Menschen steht, wird es großen Beifall geben. Am lautesten werden allerdings nicht die Anhänger dieser neuen Jugendbewegung applaudieren, sondern deren Mütter und Väter an der Seitenlinie oder zu Hause an den Bildschirmen.
Im elterlichen Applaus für die jungen Klimademonstranten schwingt schon eine gewisse Selbstgefälligkeit mit: Friday for Future ist die It-Bag moderner Großstadteltern. Man schmückt sich mit dem Engagement der Kinder, twittert voll Ergriffenheit, wie sich das Familienleben von heute auf morgen geändert habe.
Dabei? Was haben sie denn eigentlich bisher so gemacht, die Eltern der Friday-Kids? Sind sie vielleicht jetzt so euphorisiert, weil die Protestaktionen ihr Gewissen erleichtern?

https://www.zeit.de/kultur/2019-03/fridays-for-future-schulstreik-klima-eltern-kinder

Während wir demonstrieren, sitzen die Älteren im Publikum. Sie beobachten, befürworten unser politisches Engagement, holen ihre Kinder von der Demo ab. Aber sie gehen nicht mit.
Die Politik wird uns nur ernst nehmen, wenn auch die größten Wählergruppen - also die Älteren - Druck machen. Worauf wartet ihr noch?
Der Klimawandel wird unser aller Leben verändern. Wir müssen auf die Straße, solange wir noch eine Chance dazu haben - alle. Auch unsere Eltern!

https://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/fridays-for-future-auch-eltern-muessen-auf-die-strasse-a-1257981.html#js-article-comments-box-pager

Warum weigern sich die Eltern der FfF-Demonstranten ebenfalls an dem Streik teilzunehmen, wenn dies doch ein so unglaublich wichtiges Thema ist... wichtig genug das Fehlen des Unterrichts ihrer Kinder zu begrüßen und ihnen den Rücken zu stärken.

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