wäre abtreiben besser :(?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

  • Bezüglich der eventuell schädlichen Wirkung der Medikamente auf den Embryo, solltest Du Dich ausführlich mit Deinem Frauenarzt besprechen.
  • Bezüglich der Schaffbarkeit einer Schwangerschaft parallel zur frischen Diagnose Borderline solltest Du Dich ausführlich mit Deinem Psychiater besprechen.
  • Jeder Einzelfall ist natürlich anders gelagert, aber mehrheitlich schätze ich, dass eine Schwangerschaft in diesem Moment und Lebensabschnitt nicht unbedingt passend und geeignet ist. Ob Du als Borderline-Patient ein Baby wirst angemessen versorgen können und es behalten kannst, ist fraglich.
  • Wie sieht denn Deine Beziehung aus? Ist die Partnerschaft stabil? Was sagt der werdende Vater dazu?
  • Eine Schwangerschaft als Borderline-Patient hat nur dann Sinn, wenn der Vater bereit ist, die Hauptlast der Säuglingsbetreuung und Kindererziehung zu tragen und auch langfristig für das Kind da sein wird. Als Borderline-Patient ist nicht vorhersagbar, wie gut und wie lange Du für das Kind wirst sorgen können.

Hallo liebe sosasi,

du grübelst gerade vor dich hin und wolltest mit den Gedanken nicht alleine bleiben und hören, was andere dazu sagen. Find ich voll gut, dass du dir Rat holen willst. Gerade erst hast du die Diagnose bekommen... das hat dich bestimmt schon ganz schön geschockt, oder? Und dazu kommt jetzt die Schwangerschaft. Hast du dich im ersten Moment, als du es erfahren hast gefreut oder eher nicht? In welchem Monat bist du denn? Ich finde, du klingst schon so, als hättest du den Mut dazu, jetzt Mutter zu sein, bist dir nur unsicher, was andere dazu meinen, weil dich die Diagnose und der Klinikaufenthalt erstmal verunsichert haben? Oder hab ich das falsch verstanden?

Je nachdem, in welchem Monat du bist, hast du bereits einen mit deinem Kind verbundenen Blutkreislauf oder noch nicht. Bei letzterem, hat dein Kind ev. von den Medikamenten noch nichts abbekommen. Aber das kann dir dein Frauenarzt sicher gut erklären. Und er könnte sich mit deinem Psychiater absprechen, sodass du keine deinem Kind schädigenden Medikamente mehr nehmen musst. Du bist ja nicht die einzige, der es so ergeht, da wird sich schon eine gute Lösung finden. Und du kannst dich währenddessen beruhigt auf’s Mamawerden vorbereiten. Das geht auch in einer Klinik.

Also, ja, ich glaube, dass du das schaffst. Ich spüre aus deinen Zeilen doch schon, dass du dein Baby schon richtig ins Herz geschlossen hast. Mit einem Baby, das du liebst, hast du wahrscheinlich eine noch größere Motivation an dir zu arbeiten. Was wäre denn für dich die größte Herausforderung? Hast du einen festen Partner, der dich unterstützt? Oder wie sieht es mit deiner Familie aus?

Ich schick dir ein Mutpäckchen und freue mich, wieder von dir zu lesen!

Selina

Besprich das mit deinem Psychiater und auch mit deiner Frauenärztin.

Ich weiß ja nicht wie schwerwiegend die Erkrankung bei dir ausgeprägt ist. Aber grundsätzlich ist diese Diagnose natürlich kein Hindernis eine gute Mutter zu sein. Und vielleicht hilft und reicht da ja das halbe Jahr Therapie. Das solltest du auch unbedingt in Angriff nehmen und den Ärzten dort auch von deiner Schwangerschaft erzählen. Denn dann kann man dir gezielter helfen und dich gut auf das neue Lebewesen vorbereiten.

Wichtig ist auch, dass die Arbeit an dir selbst nach einem halben Jahr nicht aufhört. Das alles ist ein Prozess und dauert seine Zeit. Auch nach der stationären Therapie solltest du weiterhin ambulant zur Therapie gehen. Das wird dir helfen, denn JEDE(!) Mutter hat am Anfang mit ihrem Kind eine neue Herausforderung die es zu meistern gilt.

Bau dir ein gutes Netzwerk auf. Gute Therapeuten, gute Ärzte, eine gute Hebamme, vielleicht ein guter Sozialberater. Gute Freunde, die vielleicht selber schon Kinder haben. Solche findest du zum Beispiel in den ganzen Vorbereitungskursen und in den ganzen Mutter-Kind-Kursen nach der Geburt.

Ein gutes Netzwerk aus Menschen die für einen da sind und einem gut tun ist sehr wichtig. Meide was und wer dir nicht gut tut und suche die Nähe zu allem und jedem, der dir gut tut.

Viel Erfolg. Alles wird gut - du darfst nur nie aufhören an dir zu arbeiten.

sosasi 01.12.2013, 18:34

Vielen dank für deine schöne antwort sie war sehr hilfreich und aufmuntert und versuche es genauso zumachen :) Vielen vielen dank

0

Besprich das bitte mit deinen behandelnden Ärzten, die wissen sicher Möglichkeiten, wie sie dir helfen können.

Wie die anderen schon sagten... Frag deinen Arzt er weiß am besten Bescheid wenn du dich aber gegen das Kind entscheidest dann lass dich nicht unter Druck setzten. Du muss überlegen ob du damit klar kommst ich selber bin mit 18 schwanger mit Drillingen und habe erlosch gesagt auch überlegt. Bei dir ist das was anders aber mach dir einfach Gedanken!!! Ich hoffe alles wird gut bei dir. Viel Glück Lg Bella <3

Eine Abtreibung wird deinen Zustand wohl kaum verbessern . Hilfe zum Leben hin und zwar für alle Beteiliegten bekommst du hier :

https://www.vorabtreibung.net/

Was möchtest Du wissen?