wäre psychologe werden wenn man selbst nicht immer psychisch ganz stabil ist eine schlechte idee?

12 Antworten

Es kommt darauf an in wiefern du dich selbst zurücknehmen kannst und deine eigene psychische Gesundheit schützen kannst während der arbeit.

Es braucht wohl schon einen guten psychischen "rückhalt" um so eine Arbeit zu machen und das selbst dann wenn man als "selbstbewusster" Mensch gilt. Alles gute

Hey,

Ich bin selbst psychisch nicht wirklich stabil und habe auch den Wunsch später Psychologin zu werden. Ich denke nicht dass es ein Problem ist, sofern man Arbeit und Privates (und somit eben auch die eigene psychische Gesundheit) klar trennen kann. Wenn bestimmte Themen mit denen man in diesem Beruf nunmal konfrontiert ist, die eigene Psyche „triggern“ wäre das natürlich kontraproduktiv. Ich denke man sollte sich gut überlegen ob man eben diese zwei gerade genannten Bereiche klar trennen kann, denn die eigene psychische Gesundheit sollte auf gar keinen Fall unter dem Beruf leiden.
Was noch dazu gesagt werden sollte ist, dass einige Psycholog*innen die Ich kenne, selbst psychisch instabil sind bzw. seltsamste Eigenarten haben die nicht ganz „normal“ sind in ihrem Verhalten (das sagen die Personen auch selbst von sich), deshalb denke ich, dass besonders Leute die eben selbst von psychischen Problemen betroffen sind, oft das Interesse haben, Psychologe zu werden, einfach weil man durch die eigene Betroffenheit einen besseren Zugang zu diesem Thema hat.
Lg

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich habe selbst ganz viele Psyschichen Probleme, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ich ein guter Psychiater sein könnte. Ich bin der gleichen Ansicht wie andere schon oben geschrieben haben, man müsse stabil sein, um die Arbeit durchführen zu können, allerdings hängt es vollkommen davon ab, ob die Fähigkeit einfach da ist, eigene "Emotionen" auf der Arbeit beiseite zu legen. Ich zumindest sehe das so

Solange Du psychisch instabil bist, solltest Du nicht psychotherapeutisch arbeiten - aber: die Ausbildung zum Psychotherapeuten dauert viele Jahre und ist mit viel Eigentherapie verbunden. Bis Du soweit bist, kannst Du also noch viel an Dir arbeiten und psychisch stabil werden.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

ja defintiv. Man muss sehr stabil sein um anderen helfen zu können. Man erfährt sehr viel Schlimmes von Klienten und muss damit umgehen können. Sich dann selbst darin zu verstricken oder emotional darauf einzulassen wird schädlich für die Klienten.

Was möchtest Du wissen?